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    <title>Spielerselbsthilfegruppe</title>
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    <description>Spielerselbsthilfegruppe</description>
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      <title>Landesregierung gibt Geld für die Prävention wieder nicht Rechtzeitig frei!</title>
      <description>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" id="tabcolumn-1" style="width: 100%; margin-bottom: 15px"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div id="column-1" usermodifiable="true" style="width: 100%"&gt;&lt;div id="ctrl-20156235"&gt;&lt;font color="#ED1C24"&gt;&lt;b&gt;Landesregierung macht Ihre Arbeit nicht !&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-20156236"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-20156238"&gt;Wie jedes Jahr sind noch immer nicht die Gelder zu Pr&amp;#228;vention zur Spiel sucht nicht frei gegeben.Was zur folge hat das&amp;#160; wir einen sehr guten Mitarbeiter (Herrn Lindau )der in der sonst f&amp;#252;r die Pr&amp;#228;vention f&amp;#252;r die Spielsucht t&amp;#228;tig war, wegen ausstehender Finanzierung seiner Arbeitsstelle nun eine andere Arbeitsstelle suchen muste.Was auch verst&amp;#228;ndlich ist,da er ja auch f&amp;#252;r eine Familie sorgen muss.Was in den letzten Jahren immer wieder zu Planungsicherheiten f&amp;#252;hrte.Weil die Finanzierung erst Ende Dezember f&amp;#252;r das kommende Jahr zugesichert wurde.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-20156239"&gt;Die Mitarbeiter sollten schon eine Planungssicherheit bekommen,die Geh&amp;#228;lter von unserer Landesregierung werden doch auch nicht erst Ende Dezember f&amp;#252;r das kommende Jahr zugesichert.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-20156240"&gt;Oder m&amp;#252;ssen sich 3 Monate vor dem Auslaufen des Arbeitsvertrag Arbeitslos melden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-20156241"&gt;Das sollte kein Problem sein da Planungssicherheit zu erlangen,oder ?&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-20156242"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-20156244"&gt;Gruss Hanjo&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;

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      <link>http://www.spielerselbsthilfegruppe-neunkirchen.de/blog/2011/12/16/Landesregierung-gibt-wieder-Gelder-zu-Behandlung-für-Spielsüchtige-frei.aspx</link>
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      <pubDate>16.12.2011 10:00:00</pubDate>
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      <title>Endlich wird in der richtigen Richtung gedacht!</title>
      <description>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" id="tabcolumn-1" style="width: 100%; margin-bottom: 15px"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div id="column-1" usermodifiable="true" style="width: 100%"&gt;Kampf gegen Spielsucht
	&lt;div id="ctrl-1998102"&gt;28.09.2011 - MAINZ/BINGEN&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-1998103"&gt;&lt;i&gt;Von Alexandra Eisen&lt;/i&gt;&lt;b&gt;AUTOMATENBRANCHE  Firmen wollen mit „Spielerkarte“ H&amp;#252;rden erh&amp;#246;hen&lt;/b&gt;
				
								
				
Anl&amp;#228;sslich des morgigen bundesweiten Aktionstages zur Pr&amp;#228;vention gegen 
Gl&amp;#252;cksspielsucht denkt die gewerbliche Spielautomaten-Branche &amp;#252;ber die 
Einf&amp;#252;hrung einer Spielerkarte als Zugangsvoraussetzung f&amp;#252;r Automaten 
nach. Das sagte Christian Arras, Vorsitzender der Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrung von 
NSM-L&amp;#246;wen Entertainment, im Gespr&amp;#228;ch mit dieser Zeitung. Damit reagiert 
die Branche auf die angek&amp;#252;ndigte Reform des Gl&amp;#252;cksspiel-Staatsvertrages,
 die die Spielsuchtpr&amp;#228;vention st&amp;#228;rker in den Vordergrund r&amp;#252;cken will.
Mit der Spielerkarte k&amp;#246;nne das gleichzeitige Spielen an mehreren 
Automaten verhindert und dem Jugendschutz besser Rechnung getragen 
werden, so Arras. Au&amp;#223;erdem spricht er sich f&amp;#252;r eine Zertifizierung von 
Unternehmen seiner Branche aus. Sie sollen den Nachweis f&amp;#252;hren, dass 
ihre Mitarbeiter zum Thema Suchtpr&amp;#228;vention und Jugendschutz geschult 
worden sind. „Sollte ein unabh&amp;#228;ngiger Pr&amp;#252;fer feststellen, dass das 
Servicepersonal einer Spielhalle von dem Thema keine Ahnung hat, k&amp;#246;nnte 
das Unternehmen die Zertifizierung verlieren“, erl&amp;#228;utert der 
NSM-L&amp;#246;wen-Chef, der die „schwarzen Schafe“ der Branche kritisiert. Das 
Unternehmen mit Sitz in Bingen ist der f&amp;#252;hrende Anbieter von 
Geldgewinnspiel-Ger&amp;#228;ten in Deutschland.
Spielsuchtexperten fordern dagegen weitreichendere Ma&amp;#223;nahmen zur 
Pr&amp;#228;vention. „Ebenso wie in staatlichen Casinos muss es k&amp;#252;nftig auch in 
gewerblichen Spielhallen eine Ausweispflicht geben“, erkl&amp;#228;rt Dr. Klaus 
W&amp;#246;lfling, psychologischer Leiter der bundesweit bekannten Ambulanz f&amp;#252;r 
Spielsucht der Universit&amp;#228;tsmedizin Mainz. Au&amp;#223;erdem fordert er die 
Einrichtung einer Sperrkartei f&amp;#252;r Spiels&amp;#252;chtige, die auch f&amp;#252;r 
Spielhallen und die Gastronomie gilt. Bislang k&amp;#246;nnen sich Spieler nur in
 staatlichen Casinos freiwillig sperren lassen.				. Blickpunkt
			&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-1998104"&gt;&lt;a href="http://www.wormser-zeitung.de/nachrichten/vermischtes/img11204535.htm" class="userlink"&gt;&lt;/a&gt;		Glitzerwelt mit Schattenseiten - wie Spielsucht verhindert werden kann, ist umstritten. 	Foto: Fotolia/Alterfalter&lt;a href="http://www.wormser-zeitung.de/nachrichten/vermischtes/img11204535.htm" class="userlink"&gt;Vergr&amp;#246;&amp;#223;ern&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Diesen Artikel ...&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.wormser-zeitung.de/nachrichten/vermischtes/11204535.htm#kommentar" class="userlink"&gt;Kommentieren&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.wormser-zeitung.de/nachrichten/vermischtes/print_11204535.htm" class="userlink"&gt;Drucken&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.wormser-zeitung.de/service/link_email.php?id=11204535" class="userlink"&gt;Versenden&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.wormser-zeitung.de/nachrichten/vermischtes/11204535.htm#" class="userlink"&gt;Merken&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.wormser-zeitung.de/nachrichten/vermischtes/11204535.htm#" class="userlink"&gt;Verlinken&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.wormser-zeitung.de%2Fnachrichten%2Fvermischtes%2F11204535.htm&amp;t=Wormser%20Zeitung%20-%20Kampf%20gegen%20Spielsucht&amp;src=sp" class="userlink"&gt;Empfehlen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div id="ctrl-1998120"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;

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      <link>http://www.spielerselbsthilfegruppe-neunkirchen.de/blog/2011/11/01/Endlich-wird-in-der-richtigen-Richtung-gedacht.aspx</link>
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      <pubDate>01.11.2011 13:29:00</pubDate>
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      <title>Automatenverbände AWI - Sammeln Unterschriften wir lassen uns das Spielen nicht Verbieten!??</title>
      <description>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" id="tabcolumn-1" style="width: 100%; margin-bottom: 15px"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div id="column-1" usermodifiable="true" style="width: 100%"&gt;&lt;div id="ctrl-38355539"&gt;Spielhallenbetreiber legen Unterschriften-Sammlungen&amp;#160; aus!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355540"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355542"&gt;Bitte genau lesen,da steht nichts von Spielerschutz,Jugendschutz,Kosten zur Behandlung von Spiels&amp;#252;chtigen (Pr&amp;#228;vention) wird nur von den Staatlichen Spielst&amp;#228;tten und vom Staat getragen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355543"&gt;Keiner will das Spielen am Automaten verbieten,dass ist eine Glatte L&amp;#252;ge!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355544"&gt;Aber das Suchtpotenzial der Automaten ist in den letzten Jahren sehr gestiegen!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355545"&gt;Spielsucht ist eine Sucht-Krankheit ,keine Schw&amp;#228;che,oder die nicht jeden &lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355547"&gt;zum Verh&amp;#228;ngnis werden kann!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355548"&gt;(Moderne und sichere Ger&amp;#228;te) sind es nur f&amp;#252;r die Betreiber! Zum Geld Verdienen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355549"&gt;Der folgende Text,will die G&amp;#228;ste vom harmlosen Automatenspiel &amp;#252;berzeugen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355550"&gt;Aber jeder der schon am Spielautomaten gespielt hat kann den folgenden Text nicht glauben!!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355551"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355553"&gt;Es sollte auch keiner sein Namen her geben,f&amp;#252;r solch ein Aufruf!!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355554"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355556"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355558"&gt;Da h&amp;#246;rt der Spa&amp;#223; auf!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355559"&gt;Spielen am Automaten macht Spa&amp;#223; und bringt Abwechslung in den Alltag. Spielen hei&amp;#223;t heute, an &lt;b&gt;modernen und sicheren Ger&amp;#228;ten&lt;/b&gt;
 zu spielen, die von einer staatlichen Beh&amp;#246;rde zugelassen sind. In 
Spiel- und Gastst&amp;#228;tten, wo die Atmosph&amp;#228;re und der Service stimmen. Kurz:
 Wo man f&amp;#252;r &lt;b&gt;kleines Geld&lt;/b&gt; (im Durchschnitt zwischen 5 Euro und 15 Euro pro Stunde) einfach &lt;b&gt;gute Unterhaltung&lt;/b&gt; geboten bekommt.

Doch Staat und Politik wollen mit neuen Gesetzen diesen Spielspa&amp;#223; am 
Unterhaltungsautomaten drastisch beschr&amp;#228;nken. Und teilweise ganz 
abschaffen – also verbieten.Was passiert da gerade &amp;#252;berhaupt?In den letzten Jahren hat der &lt;b&gt;Staat immer weniger Erfolg&lt;/b&gt;
 mit seinen teuren Gl&amp;#252;cksspielangeboten. Kein Wunder: F&amp;#252;r wen ist das 
Ausf&amp;#252;llen eines langweiligen Lottoscheins ein flotter Spielspa&amp;#223;? Und wer
 hat schon so viel Geld, um in eine Spielbank zu gehen? Doch die &lt;b&gt;Schuld f&amp;#252;r diese Misere&lt;/b&gt; wird bei der erfolgreicheren Konkurrenz gesucht: bei den Spiel- und Gastst&amp;#228;tten mit Spielautomaten.

Gezwungen durch ein Urteil des Europ&amp;#228;ischen Gerichtshofs muss der 
deutsche Staat gerade ein neues Gesetz f&amp;#252;r alle Gl&amp;#252;cksspielangebote 
(Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag) machen. Und nutzt jetzt die Gelegenheit, dem 
staatlichen Gl&amp;#252;cksspiel einen Vorteil zu verschaffen und zu diesem Zweck
 eure &lt;b&gt;Spielautomaten stark einzuschr&amp;#228;nken&lt;/b&gt;: Langsamere 
Spiele sollen kommen, mit geringeren Gewinnchancen. Weniger Automaten 
soll es geben, au&amp;#223;erdem weniger und nur noch kleine Spielst&amp;#228;tten. Manche
 Bundesl&amp;#228;nder sind sogar f&amp;#252;r noch strengere Gesetze. &lt;b&gt;Macht das noch Spa&amp;#223;?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355560"&gt;
			
				Wer ist betroffen?&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355561"&gt;Jeder.
 Denn es geht nicht nur um dich als Spielgast, der dann ein weniger 
attraktives Spiel an weniger Standorten vorfindet. Es geht nicht nur um 
&amp;#252;ber &lt;b&gt;75.000 Jobs&lt;/b&gt;, 8.000 zugelassene Spielst&amp;#228;tten-Standorte und 50.000 Gastst&amp;#228;tten, die durch die geplanten Einschr&amp;#228;nkungen &lt;b&gt;stark bedroht&lt;/b&gt; sind. Es geht vor allem um eins: die Freiheit, &lt;b&gt;selbst entscheiden&lt;/b&gt;
 zu d&amp;#252;rfen, was du mit deiner Freizeit machst. Was du spielst, wo du 
spielst, wann du spielst und wie du spielst. Du musst nicht vor dir 
selbst gesch&amp;#252;tzt werden. Du brauchst &lt;b&gt;keine Bevormundung&lt;/b&gt; durch den Staat.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355562"&gt;Was kannst du tun?&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355563"&gt;Jeder Einzelne kann dazu beitragen, das &lt;b&gt;kleine Automatenspiel&lt;/b&gt; zu erhalten.&lt;b&gt; Deine Stimme reicht&lt;/b&gt;. Einfach unterschreiben. &lt;b&gt;Und zwar in deiner Spiel- oder Gastst&amp;#228;tte auf den ausliegenden Listen&lt;/b&gt;.
 Du musst daf&amp;#252;r nur unterschreiben und dazu noch in Druckbuchstaben 
deinen Namen und Wohnort eintragen. Mehr nicht: weder deine vollst&amp;#228;ndige
 Adresse noch weitere pers&amp;#246;nliche Angaben.
&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355564"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355566"&gt;Herrausgeber:&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355568"&gt;AWI Automaten-Wirtschaftsverb&amp;#228;nde-Info GmbH&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355569"&gt;Dipl.-Pol. Dirk Lamprecht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355570"&gt;Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355571"&gt;Dircksenstra&amp;#223;e 49 • 10178 Berlin&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355572"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-38355574"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;

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      <link>http://www.spielerselbsthilfegruppe-neunkirchen.de/blog/2011/11/01/Automatenverbände-AWI-Sammeln-Unterschriften-wir-lassen-uns-das-Spielen-nicht-Verbieten.aspx</link>
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      <pubDate>01.11.2011 03:20:00</pubDate>
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    <item>
      <title>Entwurf  zum Saatsvertrag zum Glückspielen!</title>
      <description>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" id="tabcolumn-1" style="width: 100%; margin-bottom: 15px"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div id="column-1" usermodifiable="true" style="width: 100%"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;div id="ctrl-24202500"&gt;1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202501"&gt;Entwurf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202502"&gt;Erster Staatsvertrag&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202503"&gt;zur &amp;#196;nderung des Staatsvertrages zum Gl&amp;#252;cksspielwesen in Deutschland&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202504"&gt;(Erster Gl&amp;#252;cksspiel&amp;#228;nderungsstaatsvertrag – Erster Gl&amp;#252;&amp;#196;ndStV)1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202505"&gt;Das Land Baden-W&amp;#252;rttemberg,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202506"&gt;der Freistaat Bayern,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202507"&gt;das Land Berlin,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202508"&gt;das Land Brandenburg,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202509"&gt;die Freie Hansestadt Bremen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202510"&gt;die Freie und Hansestadt Hamburg,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202511"&gt;das Land Hessen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202512"&gt;das Land Mecklenburg-Vorpommern,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202513"&gt;das Land Niedersachsen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202514"&gt;das Land Nordrhein-Westfalen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202515"&gt;das Land Rheinland-Pfalz,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202516"&gt;das Saarland,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202517"&gt;der Freistaat Sachsen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202518"&gt;das Land Sachsen-Anhalt,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202519"&gt;das Land Schleswig-Holstein und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202520"&gt;der Freistaat Th&amp;#252;ringen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202521"&gt;(im Folgenden: &amp;quot;die L&amp;#228;nder” genannt)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202522"&gt;schlie&amp;#223;en nachstehenden Staatsvertrag:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202523"&gt;1 Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG des Europ&amp;#228;ischen Parlaments und des Rates vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202524"&gt;22. Juni 1998 &amp;#252;ber ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202525"&gt;Vorschriften und der Vorschriften f&amp;#252;r die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. L 204 vom 21. Juli&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202526"&gt;1998, S. 37), die zuletzt durch die Richtlinie 2006/96/EG (ABl. L 363 vom 20.Dezember 2006, S. 81)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202527"&gt;ge&amp;#228;ndert worden ist, sind beachtet worden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202528"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202529"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202530"&gt;2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202531"&gt;Artikel 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202532"&gt;Erster Staatsvertrag zur &amp;#196;nderung des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrages&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202533"&gt;Erster Abschnitt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202534"&gt;Allgemeine Vorschriften&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202535"&gt;&amp;#167; 1 Ziele des Staatsvertrages&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202536"&gt;Ziele des Staatsvertrages sind gleichrangig&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202537"&gt;1. das Entstehen von Gl&amp;#252;cksspielsucht und Wettsucht zu verhindern und die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202538"&gt;Voraussetzungen f&amp;#252;r eine wirksame Suchtbek&amp;#228;mpfung zu schaffen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202539"&gt;2. durch ein begrenztes, eine geeignete Alternative zum nicht erlaubten Gl&amp;#252;cksspiel&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202540"&gt;darstellendes Gl&amp;#252;cksspielangebot den nat&amp;#252;rlichen Spieltrieb der Bev&amp;#246;lkerung in geordnete&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202541"&gt;und &amp;#252;berwachte Bahnen zu lenken sowie der Entwicklung und Ausbreitung von unerlaubten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202542"&gt;Gl&amp;#252;cksspielen in Schwarzm&amp;#228;rkten entgegenzuwirken,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202543"&gt;3. den Jugend- und den Spielerschutz zu gew&amp;#228;hrleisten,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202544"&gt;4. sicherzustellen, dass Gl&amp;#252;cksspiele ordnungsgem&amp;#228;&amp;#223; durchgef&amp;#252;hrt, die Spieler vor&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202545"&gt;betr&amp;#252;gerischen Machenschaften gesch&amp;#252;tzt, die mit Gl&amp;#252;cksspielen verbundene Folge- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202546"&gt;Begleitkriminalit&amp;#228;t abgewehrt werden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202547"&gt;5. sowie Gefahren f&amp;#252;r die Integrit&amp;#228;t des sportlichen Wettbewerbs bei der Veranstaltung und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202548"&gt;dem Vertrieb von Sportwetten vorzubeugen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202549"&gt;Um diese Ziele zu erreichen, sind differenzierte Ma&amp;#223;nahmen f&amp;#252;r die einzelnen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202550"&gt;Gl&amp;#252;cksspielformen vorgesehen, um deren spezifischen Sucht-, Betrugs-, Manipulations- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202551"&gt;Kriminalit&amp;#228;tsgef&amp;#228;hrdungspotentialen Rechnung zu tragen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202552"&gt;&amp;#167; 2 Anwendungsbereich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202553"&gt;(1) Die L&amp;#228;nder regeln mit diesem Staatsvertrag die Veranstaltung, die Durchf&amp;#252;hrung und die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202554"&gt;Vermittlung von &amp;#246;ffentlichen Gl&amp;#252;cksspielen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202555"&gt;(2) F&amp;#252;r Spielbanken gelten nur die &amp;#167;&amp;#167; 1 bis 3, &amp;#167; 4 Abs. 1 bis 4, &amp;#167;&amp;#167; 5 bis 8, 20 und 23 sowie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202556"&gt;die Vorschriften des Neunten Abschnitts.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202557"&gt;(3) F&amp;#252;r Spielhallen, soweit sie Geld- oder Warenspielger&amp;#228;te mit Gewinnm&amp;#246;glichkeit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202558"&gt;bereithalten, gelten nur die &amp;#167;&amp;#167; 1 bis 3, &amp;#167; 4 Abs. 1, 3 und 4, &amp;#167;&amp;#167; 5 bis 7 sowie die Vorschriften&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202559"&gt;des Siebten und Neunten Abschnitts.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202560"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202561"&gt;2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202562"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202563"&gt;3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202564"&gt;(4) F&amp;#252;r Gastst&amp;#228;tten (Schank- und Speisewirtschaften und Beherbergungsbetriebe) und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202565"&gt;Wettannahmestellen der Buchmacher, soweit sie Geld- oder Warenspielger&amp;#228;te mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202566"&gt;Gewinnm&amp;#246;glichkeit bereithalten, gelten nur die &amp;#167;&amp;#167; 1 bis 3, &amp;#167; 4 Abs. 3 und 4, &amp;#167;&amp;#167; 5 bis 7 sowie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202567"&gt;die Vorschriften des Neunten Abschnitts.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202568"&gt;(5) F&amp;#252;r Pferdewetten gelten nur die &amp;#167;&amp;#167; 1 bis 3, &amp;#167;&amp;#167; 5 bis 7 sowie die Vorschriften des Achten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202569"&gt;und Neunten Abschnitts.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202570"&gt;(6) F&amp;#252;r Gewinnspiele im Rundfunk (&amp;#167; 2 Abs. 1 Satz 1 und 2 Rundfunkstaatsvertrag) gilt nur &amp;#167;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202571"&gt;8a des Rundfunkstaatsvertrages.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202572"&gt;&amp;#167; 3 Begriffsbestimmungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202573"&gt;(1) Ein Gl&amp;#252;cksspiel liegt vor, wenn im Rahmen eines Spiels f&amp;#252;r den Erwerb einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202574"&gt;Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und die Entscheidung &amp;#252;ber den Gewinn ganz oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202575"&gt;&amp;#252;berwiegend vom Zufall abh&amp;#228;ngt. Die Entscheidung &amp;#252;ber den Gewinn h&amp;#228;ngt in jedem Fall&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202576"&gt;vom Zufall ab, wenn daf&amp;#252;r der ungewisse Eintritt oder Ausgang zuk&amp;#252;nftiger Ereignisse&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202577"&gt;ma&amp;#223;geblich ist. Wetten gegen Entgelt auf den Eintritt oder Ausgang eines zuk&amp;#252;nftigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202578"&gt;Ereignisses sind Gl&amp;#252;cksspiele. Sportwetten sind Wetten zu festen Quoten auf den Ausgang&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202579"&gt;von Sportereignissen oder Abschnitten von Sportereignissen. Pferdewetten sind Wetten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202580"&gt;aus Anlass &amp;#246;ffentlicher Pferderennen und anderer &amp;#246;ffentlicher Leistungspr&amp;#252;fungen f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202581"&gt;Pferde.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202582"&gt;(2) Ein &amp;#246;ffentliches Gl&amp;#252;cksspiel liegt vor, wenn f&amp;#252;r einen gr&amp;#246;&amp;#223;eren, nicht geschlossenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202583"&gt;Personenkreis eine Teilnahmem&amp;#246;glichkeit besteht oder es sich um gewohnheitsm&amp;#228;&amp;#223;ig&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202584"&gt;veranstaltete Gl&amp;#252;cksspiele in Vereinen oder sonstigen geschlossenen Gesellschaften&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202585"&gt;handelt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202586"&gt;(3) Ein Gl&amp;#252;cksspiel im Sinne des Abs. 1, bei dem einer Mehrzahl von Personen die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202587"&gt;M&amp;#246;glichkeit er&amp;#246;ffnet wird, nach einem bestimmten Plan gegen ein bestimmtes Entgelt die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202588"&gt;Chance auf einen Geldgewinn zu erlangen, ist eine Lotterie. Die Vorschriften &amp;#252;ber Lotterien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202589"&gt;gelten auch, wenn anstelle von Geld Sachen oder andere geldwerte Vorteile gewonnen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202590"&gt;werden k&amp;#246;nnen (Ausspielung).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202591"&gt;(4) Veranstaltet und vermittelt wird ein Gl&amp;#252;cksspiel dort, wo dem Spieler die M&amp;#246;glichkeit zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202592"&gt;Teilnahme er&amp;#246;ffnet wird.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202593"&gt;(5) Annahmestellen und Lotterie-Einnehmer sind in die Vertriebsorganisation von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202594"&gt;Veranstaltern nach &amp;#167; 10 Abs. 2 und 3 eingegliederte Vermittler.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202595"&gt;(6) Gewerbliche Spielvermittlung betreibt, wer, ohne Annahmestelle, Lotterieeinnehmer oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202596"&gt;Wettvermittlungsstelle zu sein,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202597"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202598"&gt;einschlie&amp;#223;lich der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202599"&gt;Wetten aus Anlass &amp;#246;ffentlicher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202600"&gt;Pferderennen und anderer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202601"&gt;&amp;#246;ffentlicher Leistungspr&amp;#252;fungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202602"&gt;f&amp;#252;r Pferde&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202603"&gt; oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202604"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202605"&gt;4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202606"&gt;1. einzelne Spielvertr&amp;#228;ge an einen Veranstalter vermittelt oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202607"&gt;2. Spielinteressenten zu Spielgemeinschaften zusammenf&amp;#252;hrt und deren Spielbeteiligung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202608"&gt;dem Veranstalter – selbst oder &amp;#252;ber Dritte – vermittelt,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202609"&gt;sofern dies jeweils in der Absicht geschieht, durch diese T&amp;#228;tigkeit nachhaltig Gewinn zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202610"&gt;erzielen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202611"&gt;(7) Eine Spielhalle im Sinne dieses Staatsvertrages ist ein Unternehmen oder Teil eines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202612"&gt;Unternehmens, das ausschlie&amp;#223;lich oder &amp;#252;berwiegend der Aufstellung von Spielger&amp;#228;ten im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202613"&gt;Sinne des &amp;#167; 33c Abs. 1 Satz 1, der Veranstaltung anderer Spiele im Sinne des &amp;#167; 33d Abs. 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202614"&gt;Satz 1 der Gewerbeordnung in der Fassung vom 22. Februar 1999 (BGBl. I S. 202; zuletzt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202615"&gt;ge&amp;#228;ndert durch Art. 4 Abs. 14 des Gesetzes vom 29. Juli 2009 BGBl I S. 2258) oder der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202616"&gt;gewerbsm&amp;#228;&amp;#223;igen Aufstellung von Unterhaltungsspielen ohne Gewinnm&amp;#246;glichkeit dient.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202617"&gt;&amp;#167; 4 Allgemeine Bestimmungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202618"&gt;(1) &amp;#214;ffentliche Gl&amp;#252;cksspiele d&amp;#252;rfen nur mit Erlaubnis der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde des jeweiligen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202619"&gt;Landes veranstaltet oder vermittelt werden. Das Veranstalten und das Vermitteln ohne diese&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202620"&gt;Erlaubnis (unerlaubtes Gl&amp;#252;cksspiel) sowie die Mitwirkung an Zahlungen im Zusammenhang&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202621"&gt;mit unerlaubtem Gl&amp;#252;cksspiel sind verboten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202622"&gt;(2) Die Erlaubnis ist zu versagen, wenn das Veranstalten oder das Vermitteln des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202623"&gt;Gl&amp;#252;cksspiels den Zielen des &amp;#167; 1 zuwiderl&amp;#228;uft. Die Erlaubnis darf nicht f&amp;#252;r das Vermitteln nach&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202624"&gt;diesem Staatsvertrag nicht erlaubter Gl&amp;#252;cksspiele erteilt werden. Auf die Erteilung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202625"&gt;Erlaubnis besteht kein Rechtsanspruch.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202626"&gt;(3) Das Veranstalten und das Vermitteln von &amp;#246;ffentlichen Gl&amp;#252;cksspielen darf den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202627"&gt;Erfordernissen des Jugendschutzes nicht zuwiderlaufen. Die Teilnahme von Minderj&amp;#228;hrigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202628"&gt;ist unzul&amp;#228;ssig. Die Veranstalter und die Vermittler haben sicherzustellen, dass&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202629"&gt;Minderj&amp;#228;hrige von der Teilnahme ausgeschlossen sind. Testk&amp;#228;ufe oder Testspiele mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202630"&gt;minderj&amp;#228;hrigen Personen d&amp;#252;rfen durch die Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden in Erf&amp;#252;llung ihrer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202631"&gt;Aufsichtsaufgaben durchgef&amp;#252;hrt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202632"&gt;(4) Das Veranstalten und das Vermitteln &amp;#246;ffentlicher Gl&amp;#252;cksspiele im Internet ist verboten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202633"&gt;(5) Abweichend von Abs. 4 k&amp;#246;nnen die L&amp;#228;nder zur besseren Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202634"&gt;den Eigenvertrieb und die Vermittlung von Lotterien sowie die Veranstaltung und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202635"&gt;Vermittlung von Sportwetten im Internet erlauben, wenn keine Versagungsgr&amp;#252;nde nach &amp;#167; 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202636"&gt;Abs. 2 vorliegen und folgende Voraussetzungen erf&amp;#252;llt sind:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202637"&gt;1. Der Ausschluss minderj&amp;#228;hriger oder gesperrter Spieler wird durch Identifizierung und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202638"&gt;Authentifizierung gew&amp;#228;hrleistet.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202639"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202640"&gt;und am Zugang zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202641"&gt;und &amp;#252;ber SMS&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202642"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202643"&gt;5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202644"&gt;2. Der H&amp;#246;chsteinsatz je Spielteilnehmer darf grunds&amp;#228;tzlich einen Betrag von 1.000 Euro pro&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202645"&gt;Monat nicht &amp;#252;bersteigen. In der Erlaubnis kann zur Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1 ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202646"&gt;abweichender Betrag festgesetzt werden. Gewinne d&amp;#252;rfen nicht mit Eins&amp;#228;tzen der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202647"&gt;Spielteilnehmer verrechnet werden. Das Kreditverbot ist sichergestellt. Bei der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202648"&gt;Registrierung sind die Spieler dazu aufzufordern, ein individuelles t&amp;#228;gliches, w&amp;#246;chentliches&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202649"&gt;oder monatliches Einzahlungs- oder Verlustlimit festzulegen (Selbstlimitierung). Dar&amp;#252;ber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202650"&gt;hinaus ist den Spielern zu jeder Zeit die M&amp;#246;glichkeit einzur&amp;#228;umen, t&amp;#228;gliche, w&amp;#246;chentliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202651"&gt;oder monatliche Einzahlungs- und Verlustlimits neu festzulegen. Will ein Spieler das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202652"&gt;Einzahlungs- oder Verlustlimit erh&amp;#246;hen, so wird die Erh&amp;#246;hung erst nach einer Schutzfrist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202653"&gt;von sieben Tagen wirksam. Wenn Einzahlungs- oder Verlustlimits verringert werden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202654"&gt;greifen die neuen Limits f&amp;#252;r neue Spieleins&amp;#228;tze sofort.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202655"&gt;3. Besondere Suchtanreize durch schnelle Wiederholung sind ausgeschlossen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202656"&gt;4. Ein an die besonderen Bedingungen des Internets angepasstes Sozialkonzept nach &amp;#167; 6&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202657"&gt;ist zu entwickeln und einzusetzen; seine Wirksamkeit ist wissenschaftlich zu evaluieren.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202658"&gt;5. Wetten und Lotterien werden weder &amp;#252;ber dieselbe Internetdomain angeboten noch wird&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202659"&gt;auf andere Gl&amp;#252;cksspiele verwiesen oder verlinkt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202660"&gt;(6) Die Veranstalter und Vermittler von Lotterien und Sportwetten im Internet haben der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202661"&gt;Gesch&amp;#228;ftsstelle und dem Gl&amp;#252;cksspielkollegium viertelj&amp;#228;hrlich die Zahl der Spieler und die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202662"&gt;H&amp;#246;he der Eins&amp;#228;tze jeweils geordnet nach Spielen und L&amp;#228;ndern zum Zwecke der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202663"&gt;Evaluierung zu &amp;#252;bermitteln.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202664"&gt;&amp;#167; 4a Konzession&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202665"&gt;(1) Soweit &amp;#167; 10 Abs. 6, insbesondere im Rahmen einer zeitlich befristeten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202666"&gt;Experimentierklausel f&amp;#252;r Sportwetten, nicht anwendbar ist, d&amp;#252;rfen die dort den Veranstaltern&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202667"&gt;nach &amp;#167; 10 Abs. 2 und 3 vorbehaltenen Gl&amp;#252;cksspiele nur mit einer Konzession veranstaltet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202668"&gt;werden. &amp;#167; 4 Abs. 1 Satz 2 ist entsprechend anzuwenden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202669"&gt;(2) Die Konzession wird f&amp;#252;r alle L&amp;#228;nder von der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde f&amp;#252;r eine in der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202670"&gt;Bekanntmachung (&amp;#167; 4b Abs. 1) festzulegende Dauer erteilt. Auf die Erteilung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202671"&gt;Konzession besteht kein Rechtsanspruch.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202672"&gt;(3) Die Zahl der Konzessionen ist zur Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1 zu beschr&amp;#228;nken. Sie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202673"&gt;kann aufgrund von Ergebnissen der Evaluierung (&amp;#167; 32) sowie einer wissenschaftlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202674"&gt;Untersuchung oder der Bewertung des Fachbeirats entsprechend &amp;#167; 9 Abs. 5 durch einen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202675"&gt;Beschluss der Ministerpr&amp;#228;sidentenkonferenz mit mindestens 13 Stimmen festgelegt, erh&amp;#246;ht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202676"&gt;oder gesenkt werden, um die Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1 besser zu gew&amp;#228;hrleisten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202677"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202678"&gt;750&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202679"&gt;Den Veranstaltern&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202680"&gt;nach &amp;#167; 10 Abs. 2 und 3 darf nur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202681"&gt;der Eigenvertrieb mittels eines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202682"&gt;im Geltungsbereich dieses&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202683"&gt;Staatsvertrages einheitlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202684"&gt;Angebotes gestattet werden.&amp;#182;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202685"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202686"&gt;6&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202687"&gt;(4) Die Konzession darf nur erteilt werden, wenn&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202688"&gt;1. (erweiterte Zuverl&amp;#228;ssigkeit)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202689"&gt;a) die Inhaber- und Beteiligungsverh&amp;#228;ltnisse beim Konzessionsnehmer vollst&amp;#228;ndig&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202690"&gt;offengelegt sind; bei Personengesellschaften sind die Identit&amp;#228;t und die Adressen aller&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202691"&gt;Gesellschafter, Anteilseigner oder sonstiger Kapitalgeber, bei juristischen Personen des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202692"&gt;Privatrechts von solchen, die mehr als f&amp;#252;nf vom Hundert des Grundkapitals halten oder mehr&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202693"&gt;als f&amp;#252;nf vom Hundert der Stimmrechte aus&amp;#252;ben, sowie generell alle Treuhandverh&amp;#228;ltnisse&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202694"&gt;anzugeben.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202695"&gt;b) der Konzessionsnehmer und die von ihm beauftragten verantwortlichen Personen die f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202696"&gt;die Veranstaltung &amp;#246;ffentlicher Gl&amp;#252;cksspiele erforderliche Zuverl&amp;#228;ssigkeit und Sachkunde&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202697"&gt;besitzen und die Gew&amp;#228;hr daf&amp;#252;r bieten, dass die Veranstaltung ordnungsgem&amp;#228;&amp;#223; und f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202698"&gt;Spielteilnehmer sowie die Erlaubnisbeh&amp;#246;rde nachvollziehbar durchgef&amp;#252;hrt wird; bei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202699"&gt;juristischen Personen und Personengesellschaften m&amp;#252;ssen alle vertretungsbefugten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202700"&gt;Personen die Voraussetzungen der Zuverl&amp;#228;ssigkeit und Sachkunde besitzen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202701"&gt;c) die rechtm&amp;#228;&amp;#223;ige Herkunft der f&amp;#252;r die Veranstaltung &amp;#246;ffentlicher Gl&amp;#252;cksspiele erforderlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202702"&gt;Mittel dargelegt ist.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202703"&gt;2. (Leistungsf&amp;#228;higkeit)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202704"&gt;a) der Konzessionsnehmer &amp;#252;ber gen&amp;#252;gend Eigenmittel f&amp;#252;r eine dauerhafte Gesch&amp;#228;ftst&amp;#228;tigkeit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202705"&gt;verf&amp;#252;gt und zugleich Gew&amp;#228;hr f&amp;#252;r ein einwandfreies Gesch&amp;#228;ftsverhalten bietet.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202706"&gt;b) die Wirtschaftlichkeit des beabsichtigten Gl&amp;#252;cksspielangebots unter Ber&amp;#252;cksichtigung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202707"&gt;Abgaben dargelegt ist.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202708"&gt;c) die erforderlichen Sicherheitsleistungen vorbereitet und die zum weitergehenden Schutz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202709"&gt;der Spieler notwendigen Versicherungen abgeschlossen sind.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202710"&gt;3. (Transparenz und Sicherheit des Gl&amp;#252;cksspiels)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202711"&gt;a) die Transparenz des Betriebs sichergestellt sowie gew&amp;#228;hrleistet ist, dass eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202712"&gt;&amp;#220;berwachung des Vertriebsnetzes jederzeit m&amp;#246;glich ist und nicht durch Dritte oder am&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202713"&gt;Betrieb Beteiligte vereitelt werden kann.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202714"&gt;b) der Konzessionsnehmer einen Sitz in einem Mitgliedstaat der Europ&amp;#228;ischen Union oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202715"&gt;einem Vertragsstaat des Abkommens &amp;#252;ber den Europ&amp;#228;ischen Wirtschaftsraum hat.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202716"&gt;c) der Konzessionsnehmer, sofern er &amp;#252;ber keinen Sitz im Inland verf&amp;#252;gt, der zust&amp;#228;ndigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202717"&gt;Beh&amp;#246;rde einen Empfangs- und Vertretungsbevollm&amp;#228;chtigten im Inland benennt, der die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202718"&gt;Zuverl&amp;#228;ssigkeit im Sinne von Nr. 1b) besitzt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202719"&gt;d) bei Angeboten im Internet auf der obersten Stufe eine Internetdom&amp;#228;ne „.de“ errichtet ist.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202720"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202721"&gt;OnlineStand:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202722"&gt;6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202723"&gt;7&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202724"&gt;e) der Konzessionsnehmer f&amp;#252;r alle Spiel- und Zahlungsvorg&amp;#228;nge in Deutschland eine eigene&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202725"&gt;Buchf&amp;#252;hrung einrichtet und spielbezogene Zahlungsvorg&amp;#228;nge &amp;#252;ber ein Konto im Inland oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202726"&gt;bei einem in einem Mitgliedstaat der Europ&amp;#228;ischen Union beheimateten Kreditinstitut&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202727"&gt;abwickelt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202728"&gt;f) der Konzessionsnehmer Schnittstellen zur Pr&amp;#252;fung aller Spielvorg&amp;#228;nge in Echtzeit zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202729"&gt;Verf&amp;#252;gung stellt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202730"&gt;g) gew&amp;#228;hrleistet ist, dass vom Spieler eingezahlte Betr&amp;#228;ge unmittelbar nach Eingang der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202731"&gt;Zahlung beim Erlaubnisinhaber auf dem Spielkonto gutgeschrieben werden, ein etwaiges&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202732"&gt;Guthaben dem Spieler auf Wunsch jederzeit ausgezahlt wird, die auf den Spielkonten deponierten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202733"&gt;Kundengelder vom sonstigen Verm&amp;#246;gen getrennt verwaltet und nicht zum Risikoausgleich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202734"&gt;verwendet werden, sowie das gesamte Kundenguthaben jederzeit durch liquide Mittel&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202735"&gt;gedeckt ist.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202736"&gt;&amp;#167; 4 Abs. 2 Satz 1 ist entsprechend anzuwenden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202737"&gt;&amp;#167; 4b Konzessionsverfahren, Auswahlkriterien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202738"&gt;(1) Die Konzession wird nach Aufruf zur Bewerbung und Durchf&amp;#252;hrung eines transparenten,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202739"&gt;diskriminierungsfreien Auswahlverfahrens erteilt. Die Bekanntmachung ist im Amtsblatt der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202740"&gt;Europ&amp;#228;ischen Union mit einer angemessenen Frist f&amp;#252;r die Einreichung von Bewerbungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202741"&gt;zu ver&amp;#246;ffentlichen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202742"&gt;(2) Die Bewerbung bedarf der Schriftform. Sie muss alle Angaben, Ausk&amp;#252;nfte, Nachweise&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202743"&gt;und Unterlagen in deutscher Sprache enthalten, die in der Bekanntmachung bezeichnet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202744"&gt;sind, welche f&amp;#252;r die Pr&amp;#252;fung der Voraussetzungen nach &amp;#167; 4a Abs. 4 erforderlich sind und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202745"&gt;die Auswahl nach Abs. 5 erm&amp;#246;glichen. Dazu geh&amp;#246;ren insbesondere:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202746"&gt;1. eine Darstellung der unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen sowie der Kapital- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202747"&gt;Stimmrechtsverh&amp;#228;ltnisse bei dem Bewerber und den mit ihm im Sinne des Aktiengesetzes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202748"&gt;verbundenen Unternehmen sowie Angaben &amp;#252;ber Angeh&amp;#246;rige im Sinne des &amp;#167; 15&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202749"&gt;Abgabenordnung unter den Beteiligten; gleiches gilt f&amp;#252;r Vertreter der Person oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202750"&gt;Personengesellschaft oder des Mitglieds eines Organs einer juristischen Person. Daneben&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202751"&gt;sind der Gesellschaftsvertrag und die satzungsrechtlichen Bestimmungen des Bewerbers&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202752"&gt;sowie Vereinbarungen, die zwischen an dem Bewerber unmittelbar oder mittelbar Beteiligten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202753"&gt;bestehen und sich auf die Veranstaltung von Gl&amp;#252;cksspielen beziehen, vorzulegen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202754"&gt;2. eine Darstellung der Ma&amp;#223;nahmen zur Gew&amp;#228;hrleistung der &amp;#246;ffentlichen Sicherheit und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202755"&gt;Ordnung und der sonstigen &amp;#246;ffentlichen Belange unter besonderer Ber&amp;#252;cksichtigung der ITund&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202756"&gt;Datensicherheit (Sicherheitskonzept),&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202757"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202758"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202759"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202760"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202761"&gt;8&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202762"&gt;3. ein Sozialkonzept einschlie&amp;#223;lich der Ma&amp;#223;nahmen zur Sicherstellung des Ausschlusses&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202763"&gt;minderj&amp;#228;hriger und gesperrter Spieler,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202764"&gt;4. eine Darstellung der Wirtschaftlichkeit unter Ber&amp;#252;cksichtigung der Abgabenpflichten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202765"&gt;(Wirtschaftlichkeitskonzept),&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202766"&gt;5. eine Erkl&amp;#228;rung der &amp;#220;bernahme der Kosten f&amp;#252;r die &amp;#220;berpr&amp;#252;fung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202767"&gt;Sicherheits-, Sozial- und Wirtschaftlichkeitskonzepts und, soweit erforderlich, sonstiger&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202768"&gt;Unterlagen durch einen von der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde beigezogenen Sachverst&amp;#228;ndigen oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202769"&gt;Wirtschaftspr&amp;#252;fer,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202770"&gt;6. eine Verpflichtungserkl&amp;#228;rung des Bewerbers, weder selbst noch durch verbundene&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202771"&gt;Unternehmen unerlaubtes Gl&amp;#252;cksspiel in Deutschland zu veranstalten oder zu vermitteln und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202772"&gt;7. eine Erkl&amp;#228;rung des Bewerbers, dass die vorgelegten Unterlagen und Angaben vollst&amp;#228;ndig&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202773"&gt;sind.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202774"&gt;Nachweise und Unterlagen aus einem anderen Mitgliedstaat der Europ&amp;#228;ischen Union oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202775"&gt;einem anderen Vertragsstaat des Abkommens &amp;#252;ber den Europ&amp;#228;ischen Wirtschaftsraum&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202776"&gt;stehen inl&amp;#228;ndischen Nachweisen und Unterlagen gleich, wenn aus ihnen hervorgeht, dass&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202777"&gt;die Anforderungen der in Satz 2 genannten Voraussetzungen erf&amp;#252;llt sind. Die Unterlagen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202778"&gt;sind auf Kosten des Antragstellers in beglaubigter Kopie und beglaubigter deutscher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202779"&gt;&amp;#220;bersetzung vorzulegen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202780"&gt;(3) Die zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde kann die Bewerber zur Pr&amp;#252;fung der in Abs. 2 Satz 2 genannten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202781"&gt;Voraussetzungen unter Fristsetzung zur Erg&amp;#228;nzung und zur Vorlage weiterer Angaben,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202782"&gt;Nachweise und Unterlagen in deutscher Sprache auffordern. Sie ist befugt, Erkenntnisse&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202783"&gt;der Sicherheitsbeh&amp;#246;rden des Bundes und der L&amp;#228;nder, insbesondere zu den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202784"&gt;Voraussetzungen nach &amp;#167; 4a Abs. 4 Satz 1 Nr. 1c), abzufragen. Ist f&amp;#252;r die Pr&amp;#252;fung im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202785"&gt;Konzessionsverfahren ein Sachverhalt bedeutsam, der sich auf Vorg&amp;#228;nge au&amp;#223;erhalb des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202786"&gt;Geltungsbereiches dieses Staatsvertrags bezieht, so hat der Bewerber diesen Sachverhalt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202787"&gt;aufzukl&amp;#228;ren und die erforderlichen Beweismittel zu beschaffen. Er hat dabei alle f&amp;#252;r ihn&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202788"&gt;bestehenden rechtlichen und tats&amp;#228;chlichen M&amp;#246;glichkeiten auszusch&amp;#246;pfen. Der Bewerber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202789"&gt;kann sich nicht darauf berufen, dass er Sachverhalte nicht aufkl&amp;#228;ren oder Beweismittel nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202790"&gt;beschaffen kann, wenn er sich nach Lage des Falles bei der Gestaltung seiner Verh&amp;#228;ltnisse&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202791"&gt;die M&amp;#246;glichkeit dazu h&amp;#228;tte beschaffen oder einr&amp;#228;umen lassen k&amp;#246;nnen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202792"&gt;(4) Die im Rahmen des Konzessionsverfahrens Auskunfts- und Vorlagepflichtigen haben&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202793"&gt;jede &amp;#196;nderung der ma&amp;#223;geblichen Umst&amp;#228;nde nach Bewerbung unverz&amp;#252;glich der zust&amp;#228;ndigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202794"&gt;Beh&amp;#246;rde mitzuteilen und geplante Ver&amp;#228;nderungen von Beteiligungsverh&amp;#228;ltnissen oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202795"&gt;sonstigen Einfl&amp;#252;ssen w&amp;#228;hrend des Konzessionsverfahrens der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202796"&gt;schriftlich anzuzeigen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202797"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202798"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202799"&gt;9&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202800"&gt;(5) Die Auswahl unter mehreren geeigneten Bewerbern ist insbesondere danach zu treffen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202801"&gt;welcher Bewerber nach Beurteilung der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde am besten geeignet ist,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202802"&gt;1. bei der Veranstaltung von &amp;#246;ffentlichen Gl&amp;#252;cksspielen die Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202803"&gt;insbesondere den Schutz der Spieler und der Jugendlichen, zu gew&amp;#228;hrleisten,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202804"&gt;2. weitgehende Informations-, Einwirkungs- und Kontrollbefugnisse der zust&amp;#228;ndigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202805"&gt;Beh&amp;#246;rden sicherzustellen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202806"&gt;3. seine nachhaltige finanzielle Leistungsf&amp;#228;higkeit nachzuweisen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202807"&gt;4. einen wirtschaftlichen Betrieb zu gew&amp;#228;hrleisten und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202808"&gt;5. eine Erf&amp;#252;llung der Abgabenpflichten zu gew&amp;#228;hrleisten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202809"&gt;&amp;#167; 4c Konzessionserteilung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202810"&gt;(1) Die Konzession wird schriftlich erteilt. Sie darf nur nach Zustimmung der zust&amp;#228;ndigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202811"&gt;Beh&amp;#246;rde einem Dritten &amp;#252;bertragen oder zur Aus&amp;#252;bung &amp;#252;berlassen werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202812"&gt;(2) In der Konzession sind die Inhalts- und Nebenbestimmungen festzulegen, die zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202813"&gt;dauernden Sicherstellung der Konzessionsvoraussetzungen sowie zur Einhaltung und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202814"&gt;&amp;#220;berwachung der nach diesem Staatsvertrag bestehenden und im Angebot &amp;#252;bernommenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202815"&gt;Pflichten erforderlich sind.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202816"&gt;(3) Die Erteilung der Konzession setzt voraus, dass der Konzessionsnehmer zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202817"&gt;Sicherstellung von Auszahlungsanspr&amp;#252;chen der Spieler und von staatlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202818"&gt;Zahlungsanspr&amp;#252;chen eine Sicherheitsleistung in Form einer unbefristeten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202819"&gt;selbstschuldnerischen Bankb&amp;#252;rgschaft eines Kreditinstituts mit Sitz in der Europ&amp;#228;ischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202820"&gt;Union oder in einem Vertragsstaat des Abkommens &amp;#252;ber den Europ&amp;#228;ischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202821"&gt;Wirtschaftsraum erbringt. Die Sicherheitsleistung bel&amp;#228;uft sich auf f&amp;#252;nf Millionen Euro. Sie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202822"&gt;kann von der Beh&amp;#246;rde, die die Konzession erteilt, bis zur H&amp;#246;he des zu erwartenden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202823"&gt;Durchschnittsumsatzes zweier Wochen, maximal auf 25 Millionen Euro, erh&amp;#246;ht werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202824"&gt;&amp;#167; 4d Konzessionsabgabe&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202825"&gt;(1) Es wird eine Konzessionsabgabe erhoben. Der Konzessionsnehmer ist verpflichtet,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202826"&gt;diese an die zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde des Landes Hessen zu entrichten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202827"&gt;(2) Die Konzessionsabgabe betr&amp;#228;gt XXX vom Hundert des Spieleinsatzes. Sie wird von der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202828"&gt;zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde nach Abs. 1 vereinnahmt, gesondert ausgewiesen und nach dem K&amp;#246;nigsteiner&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202829"&gt;Schl&amp;#252;ssel auf die L&amp;#228;nder verteilt. Sie ist in den Anlagen zum jeweiligen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202830"&gt;Haushaltsplan gesondert auszuweisen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202831"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202832"&gt;&amp;#182;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202833"&gt;(3) F&amp;#252;r die Erteilung und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202834"&gt;&amp;#220;berwachung der Konzession&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202835"&gt;wird f&amp;#252;r das Jahr der Erteilung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202836"&gt;eine Geb&amp;#252;hr in H&amp;#246;he von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202837"&gt;250.000 Euro erhoben; f&amp;#252;r jedes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202838"&gt;weitere Jahr der Dauer der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202839"&gt;Konzession wird eine Geb&amp;#252;hr in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202840"&gt;H&amp;#246;he von 175.000 Euro f&amp;#228;llig.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202841"&gt;Der j&amp;#228;hrliche F&amp;#228;lligkeitstermin&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202842"&gt;wird in der Konzession&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202843"&gt;festgelegt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202844"&gt;XXX&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202845"&gt;(wie &amp;#167; 9a Abs. 2 Nr.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202846"&gt;3)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202847"&gt;16 2/3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202848"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202849"&gt;10&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202850"&gt;(3) Der Konzessionsnehmer hat der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde nach Abs. 1 sp&amp;#228;testens innerhalb&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202851"&gt;von zehn Werktagen nach Ablauf eines Kalendermonats die in diesem Kalendermonat&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202852"&gt;erzielten Spieleins&amp;#228;tze mitzuteilen und die daraus berechnete monatliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202853"&gt;Konzessionsabgabe zu entrichten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202854"&gt;(4) Auf Antrag eines Konzessionsnehmers kann die zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde nach Abs. 1 die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202855"&gt;Abrechnung zum Ende eines Quartals zulassen. Der Konzessionsnehmer hat zu diesem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202856"&gt;Termin die erzielten Spieleins&amp;#228;tze mitzuteilen und die daraus berechnete&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202857"&gt;Konzessionsabgabe zu entrichten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202858"&gt;(5) Der Konzessionsnehmer hat der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde nach Abs. 1 auf Verlangen seine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202859"&gt;B&amp;#252;cher und Aufzeichnungen vorzulegen und Ausk&amp;#252;nfte zu erteilen, die f&amp;#252;r die Feststellung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202860"&gt;der H&amp;#246;he der Konzessionsabgabe erforderlich sind.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202861"&gt;(6) Zur Sicherung der Anspr&amp;#252;che auf Zahlung der Konzessionsabgabe kann die zust&amp;#228;ndige&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202862"&gt;Beh&amp;#246;rde nach Abs. 1 vom Konzessionsnehmer Sicherheit in Form einer unbefristeten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202863"&gt;selbstschuldnerischen Bankb&amp;#252;rgschaft verlangen. Anstelle der B&amp;#252;rgschaft kann auch eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202864"&gt;gleichwertige Sicherheit anderer Art geleistet werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202865"&gt;(7) Vom Konzessionsnehmer in Aus&amp;#252;bung der Konzession gezahlte Steuern auf der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202866"&gt;Grundlage des Rennwett- und Lotteriegesetzes sind auf die Konzessionsabgabe&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202867"&gt;anzurechnen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202868"&gt;(8) Auf die Konzessionsabgabe sind erg&amp;#228;nzend die Vorschriften der Abgabenordnung &amp;#252;ber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202869"&gt;die F&amp;#252;hrung von B&amp;#252;chern und Aufzeichnungen (&amp;#167;&amp;#167; 140 bis 148), &amp;#252;ber Steuererkl&amp;#228;rungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202870"&gt;(&amp;#167;&amp;#167; 149 bis 153), &amp;#252;ber die Steuerfestsetzung (&amp;#167;&amp;#167; 155 bis 168), &amp;#252;ber die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202871"&gt;Festsetzungsverj&amp;#228;hrung (&amp;#167; 169 Abs. 1, 2 Satz 1 Nr. 2, Satz 2 und 3, &amp;#167;&amp;#167; 170 und 171), &amp;#252;ber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202872"&gt;die Bestandskraft (&amp;#167;&amp;#167; 172 bis 177), &amp;#252;ber das Erhebungsverfahren (&amp;#167;&amp;#167; 218 bis 222, 224,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202873"&gt;234, 240 bis 248), &amp;#252;ber die Vollstreckung (&amp;#167;&amp;#167; 249 bis 346) und des Umsatzsteuergesetzes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202874"&gt;&amp;#252;ber Aufzeichnungspflichten (&amp;#167; 22) sinngem&amp;#228;&amp;#223; anzuwenden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202875"&gt;&amp;#167; 4e Konzessionspflichten; Aufsichtliche Ma&amp;#223;nahmen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202876"&gt;(1) Der Konzessionsnehmer ist verpflichtet, jede &amp;#196;nderung der f&amp;#252;r die Erteilung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202877"&gt;Konzession ma&amp;#223;geblichen Umst&amp;#228;nde unverz&amp;#252;glich der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde mitzuteilen. &amp;#167;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202878"&gt;4b Abs. 2 bis 4 finden entsprechende Anwendung. Die Aufhebung eines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202879"&gt;Vertretungsverh&amp;#228;ltnisses nach &amp;#167; 4a Abs. 4 Satz 1 Nr. 3c) erlangt gegen&amp;#252;ber den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202880"&gt;zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rden erst durch die Bestellung eines neuen Empfangs- und Vertretungsbevollm&amp;#228;chtigten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202881"&gt;und schriftliche Mitteilung Wirksamkeit.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202882"&gt;(2) Bei Personengesellschaften ist jede geplante Ver&amp;#228;nderung von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202883"&gt;Beteiligungsverh&amp;#228;ltnissen oder sonstigen Einfl&amp;#252;ssen, bei juristischen Personen nur solche,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202884"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202885"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202886"&gt;11&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202887"&gt;die mehr als f&amp;#252;nf vom Hundert des Grundkapitals oder des Stimmrechts betreffen, der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202888"&gt;zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde schriftlich anzuzeigen. Anzeigepflichtig ist der Konzessionsnehmer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202889"&gt;und die an ihm unmittelbar oder mittelbar Beteiligten. Die Ver&amp;#228;nderungen d&amp;#252;rfen nur dann&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202890"&gt;von der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde als unbedenklich best&amp;#228;tigt werden, wenn unter den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202891"&gt;ver&amp;#228;nderten Voraussetzungen eine Konzession erteilt werden k&amp;#246;nnte. Wird eine geplante&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202892"&gt;Ver&amp;#228;nderung vollzogen, die nicht nach Satz 3 als unbedenklich best&amp;#228;tigt werden kann, ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202893"&gt;die Konzession zu widerrufen; das N&amp;#228;here des Widerrufs richtet sich nach Landesrecht.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202894"&gt;Unbeschadet der Anzeigepflichten nach Satz 1 ist der Konzessionsnehmer und die an ihm&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202895"&gt;unmittelbar oder mittelbar Beteiligten jeweils nach Ablauf eines Kalenderjahres verpflichtet,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202896"&gt;unverz&amp;#252;glich der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde gegen&amp;#252;ber eine Erkl&amp;#228;rung dar&amp;#252;ber abzugeben, ob&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202897"&gt;und inwieweit innerhalb des abgelaufenen Kalenderjahres bei den Beteiligungs- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202898"&gt;Zurechnungstatbest&amp;#228;nden eine Ver&amp;#228;nderung eingetreten ist.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202899"&gt;(3) Der Konzessionsnehmer hat abweichend von Nr. 1b) des Anhangs („Richtlinien zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202900"&gt;Vermeidung und Bek&amp;#228;mpfung von Gl&amp;#252;cksspielsucht“) j&amp;#228;hrlich zu berichten. Die Richtigkeit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202901"&gt;der Erhebung und &amp;#220;bermittlung der Daten kann in regelm&amp;#228;&amp;#223;igen Abst&amp;#228;nden durch eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202902"&gt;unabh&amp;#228;ngige Stelle &amp;#252;berpr&amp;#252;ft werden. Mit dem Bericht ist auch der Pr&amp;#252;fbericht einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202903"&gt;geeigneten externen und unabh&amp;#228;ngigen Stelle &amp;#252;ber die Einhaltung der technischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202904"&gt;Standards und die Wirksamkeit der im Sicherheitskonzept vorgesehenen und in der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202905"&gt;Konzession vorgeschriebenen Sicherheitsma&amp;#223;nahmen vorzulegen. Auf Anforderung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202906"&gt;zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde hat der Konzessionsnehmer zudem Kontodaten zur Verf&amp;#252;gung zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202907"&gt;stellen, soweit die Ums&amp;#228;tze nicht &amp;#252;ber ein inl&amp;#228;ndisches Konto abgewickelt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202908"&gt;(4) Verletzt ein Konzessionsnehmer eine nach Abs. 1, Abs. 2 Satz 5 und Abs. 3 bestehende&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202909"&gt;Mitteilungspflicht, die nach &amp;#167; 4c Abs. 2 festgelegten Inhalts- und Nebenbestimmungen der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202910"&gt;Konzession oder eine nach &amp;#167; 4d bestehende Pflicht, kann die zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde ihn unter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202911"&gt;Setzung einer angemessenen Frist zur Einhaltung der Pflichten auffordern. Werden nach&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202912"&gt;Ablauf der Frist die Pflichten nicht oder nicht vollst&amp;#228;ndig erf&amp;#252;llt, kann die zust&amp;#228;ndige&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202913"&gt;Beh&amp;#246;rde unter Ber&amp;#252;cksichtigung der Schwere des Versto&amp;#223;es insbesondere folgende&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202914"&gt;Ma&amp;#223;nahmen ergreifen:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202915"&gt;1. &amp;#246;ffentliche Abmahnung mit erneuter Fristsetzung;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202916"&gt;2. Aussetzung der Konzession f&amp;#252;r drei Monate;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202917"&gt;3. Reduzierung der Dauer der Konzession um ein Viertel der gesamten Laufzeit;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202918"&gt;4. Widerruf der Konzession.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202919"&gt;Gleiches gilt f&amp;#252;r den Fall, dass der Konzessionsnehmer selbst oder ein mit ihm&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202920"&gt;verbundenes Unternehmen im Geltungsbereich dieses Staatsvertrages unerlaubte&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202921"&gt;Gl&amp;#252;cksspiele veranstaltet oder vermittelt. Die &amp;#167; 49 VwVfG entsprechenden Vorschriften der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202922"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202923"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202924"&gt;12&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202925"&gt;Verwaltungsverfahrensgesetze der L&amp;#228;nder bleiben anwendbar. &amp;#167; 9 Abs. 4 Satz 3 ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202926"&gt;anzuwenden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202927"&gt;&amp;#167; 5 Werbung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202928"&gt;(1) Art und Umfang der Werbung f&amp;#252;r &amp;#246;ffentliches Gl&amp;#252;cksspiel ist an den Zielen des &amp;#167; 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202929"&gt;auszurichten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202930"&gt;(2) Sie darf sich nicht an Minderj&amp;#228;hrige oder vergleichbar gef&amp;#228;hrdete Zielgruppen richten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202931"&gt;Irref&amp;#252;hrende Werbung f&amp;#252;r &amp;#246;ffentliches Gl&amp;#252;cksspiel, insbesondere solche, die unzutreffende&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202932"&gt;Aussagen &amp;#252;ber die Gewinnchancen oder Art und H&amp;#246;he der Gewinne enth&amp;#228;lt, ist verboten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202933"&gt;(3) Werbung f&amp;#252;r &amp;#246;ffentliches Gl&amp;#252;cksspiel ist im Fernsehen (&amp;#167; 7 Rundfunkstaatsvertrag), im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202934"&gt;Internet sowie &amp;#252;ber Telekommunikationsanlagen verboten. Davon abweichend k&amp;#246;nnen die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202935"&gt;L&amp;#228;nder zur besseren Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1 Werbung f&amp;#252;r Lotterien und Sport- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202936"&gt;Pferdewetten im Internet und im Fernsehen unter Beachtung der Grunds&amp;#228;tze nach Abs. 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202937"&gt;und 2 erlauben. Werbung f&amp;#252;r Sportwetten im Fernsehen unmittelbar vor oder w&amp;#228;hrend der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202938"&gt;Live-&amp;#220;bertragung von Sportereignissen auf dieses Sportereignis ist nicht zul&amp;#228;ssig. &amp;#167; 9a ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202939"&gt;anzuwenden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202940"&gt;(4) Die L&amp;#228;nder erlassen gemeinsame Richtlinien zur Konkretisierung von Art und Umfang&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202941"&gt;der nach Abs. 1 bis 3 erlaubten Werbung (Werberichtlinie). Sie st&amp;#252;tzen sich auf die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202942"&gt;vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wirkung von Werbung auf jugendliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202943"&gt;sowie problematische und pathologische Spieler. Vor Erlass und wesentlicher &amp;#196;nderung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202944"&gt;Werberichtlinie ist den beteiligten Kreisen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. &amp;#167; 9a&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202945"&gt;Abs. 5 bis 7 ist entsprechend anzuwenden. Die Werberichtlinie ist in allen L&amp;#228;ndern zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202946"&gt;ver&amp;#246;ffentlichen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202947"&gt;(5) Werbung f&amp;#252;r unerlaubte Gl&amp;#252;cksspiele ist verboten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202948"&gt;&amp;#167; 6 Sozialkonzept&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202949"&gt;Die Veranstalter und Vermittler von &amp;#246;ffentlichen Gl&amp;#252;cksspielen sind verpflichtet, die Spieler&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202950"&gt;zu verantwortungsbewusstem Spiel anzuhalten und der Entstehung von Gl&amp;#252;cksspielsucht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202951"&gt;vorzubeugen. Zu diesem Zweck haben sie Sozialkonzepte zu entwickeln, ihr Personal zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202952"&gt;schulen und die Vorgaben des Anhangs „Richtlinien zur Vermeidung und Bek&amp;#228;mpfung von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202953"&gt;Gl&amp;#252;cksspielsucht“ zu erf&amp;#252;llen. In den Sozialkonzepten ist darzulegen, mit welchen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202954"&gt;Ma&amp;#223;nahmen den sozialsch&amp;#228;dlichen Auswirkungen des Gl&amp;#252;cksspiels vorgebeugt werden soll&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202955"&gt;und wie diese behoben werden sollen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202956"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202957"&gt;im Umfeld von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202958"&gt;Sportsendungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202959"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202960"&gt;13&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202961"&gt;&amp;#167; 7 Aufkl&amp;#228;rung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202962"&gt;(1) Die Veranstalter und Vermittler von &amp;#246;ffentlichen Gl&amp;#252;cksspielen haben den Spielern vor&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202963"&gt;der Spielteilnahme die spielrelevanten Informationen zur Verf&amp;#252;gung zu stellen, sowie &amp;#252;ber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202964"&gt;die Suchtrisiken der von ihnen angebotenen Gl&amp;#252;cksspiele, das Verbot der Teilnahme&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202965"&gt;Minderj&amp;#228;hriger und M&amp;#246;glichkeiten der Beratung und Therapie aufzukl&amp;#228;ren.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202966"&gt;Als spielrelevante Informationen kommen insbesondere in Betracht:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202967"&gt;1. alle Kosten, die mit der Teilnahme veranlasst sind,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202968"&gt;2. die H&amp;#246;he aller Gewinne,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202969"&gt;3. wann und wo alle Gewinne ver&amp;#246;ffentlicht werden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202970"&gt;4. der Prozentsatz der Auszahlungen f&amp;#252;r Gewinne vom Einsatz (Auszahlungsquote),&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202971"&gt;5. Informationen zu den Gewinn- und Verlustwahrscheinlichkeiten,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202972"&gt;6. der Annahmeschluss der Teilnahme,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202973"&gt;7. das Verfahren, nach dem der Gewinner ermittelt wird, insbesondere die Information &amp;#252;ber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202974"&gt;den Zufallsmechanismus, der der Generierung der zufallsabh&amp;#228;ngigen Spielergebnisse zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202975"&gt;Grunde liegt,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202976"&gt;8. wie die Gewinne zwischen den Gewinnern aufgeteilt werden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202977"&gt;9. die Ausschlussfrist, bis wann Gewinner Anspruch auf ihren Gewinn erheben m&amp;#252;ssen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202978"&gt;10. der Name des Erlaubnisinhabers sowie seine Kontaktdaten (Anschrift, E-Mail, Telefon),&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202979"&gt;11. die Handelsregisternummer (soweit vorhanden),&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202980"&gt;12. wie der Spieler Beschwerden vorbringen kann und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202981"&gt;13. das Datum der ausgestellten Erlaubnis.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202982"&gt;Spieler und Beh&amp;#246;rden m&amp;#252;ssen leichten Zugang zu diesen Informationen haben.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202983"&gt;(2) Lose, Spielscheine, Spielquittungen und vergleichbare Bescheinigungen m&amp;#252;ssen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202984"&gt;Hinweise auf die von dem jeweiligen Gl&amp;#252;cksspiel ausgehende Suchtgefahr und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202985"&gt;Hilfsm&amp;#246;glichkeiten enthalten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202986"&gt;&amp;#167; 8 Spielersperre&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202987"&gt;(1) Zum Schutz der Spieler und zur Bek&amp;#228;mpfung der Gl&amp;#252;cksspielsucht wird ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202988"&gt;&amp;#252;bergreifendes Sperrsystem (&amp;#167; 23) unterhalten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202989"&gt;(2) Spielbanken und Veranstalter von Sportwetten und Lotterien mit besonderem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202990"&gt;Gef&amp;#228;hrdungspotential sperren Personen, die dies beantragen (Selbstsperre) oder von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202991"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202992"&gt;S&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202993"&gt;sind&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202994"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202995"&gt;14&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202996"&gt;denen sie aufgrund der Wahrnehmung ihres Personals oder aufgrund von Meldungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202997"&gt;Dritter wissen oder aufgrund sonstiger tats&amp;#228;chlicher Anhaltspunkte annehmen m&amp;#252;ssen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202998"&gt;dass sie spielsuchtgef&amp;#228;hrdet oder &amp;#252;berschuldet sind, ihren finanziellen Verpflichtungen nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24202999"&gt;nachkommen oder Spieleins&amp;#228;tze riskieren, die in keinem Verh&amp;#228;ltnis zu ihrem Einkommen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203000"&gt;oder Verm&amp;#246;gen stehen (Fremdsperre).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203001"&gt;(3) Die Sperre betr&amp;#228;gt mindestens ein Jahr. Die Veranstalter teilen die Sperre dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203002"&gt;betroffenen Spieler unverz&amp;#252;glich schriftlich mit.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203003"&gt;(4) Die Veranstalter haben die in &amp;#167; 23 Abs. 1 genannten Daten in eine Sperrdatei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203004"&gt;einzutragen. Ein Eintrag ist auch zul&amp;#228;ssig, wenn nicht alle Daten erhoben werden k&amp;#246;nnen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203005"&gt;(5) Eine Aufhebung der Sperre ist fr&amp;#252;hestens nach einem Jahr und nur auf schriftlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203006"&gt;Antrag des Spielers m&amp;#246;glich. &amp;#220;ber diesen entscheidet der Veranstalter, der die Sperre&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203007"&gt;verf&amp;#252;gt hat.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203008"&gt;(6) Zum Schutz der Spieler und zur Bek&amp;#228;mpfung der Gl&amp;#252;cksspielsucht sind die Vermittler&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203009"&gt;von &amp;#246;ffentlichen Gl&amp;#252;cksspielen verpflichtet, an dem &amp;#252;bergreifenden Sperrsystem (&amp;#167; 23)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203010"&gt;mitzuwirken. Zu diesem Zweck &amp;#252;bermitteln die Vermittler die bei ihnen eingereichten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203011"&gt;Antr&amp;#228;ge auf Selbstsperren unverz&amp;#252;glich an den Veranstalter nach &amp;#167; 10 Abs. 2, in dessen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203012"&gt;Geltungsbereich der Spielteilnehmer seinen Wohnsitz hat.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203013"&gt;Zweiter Abschnitt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203014"&gt;Aufgaben des Staates&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203015"&gt;&amp;#167; 9 Gl&amp;#252;cksspielaufsicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203016"&gt;(1) Die Gl&amp;#252;cksspielaufsicht hat die Aufgabe, die Erf&amp;#252;llung der nach diesem Staatsvertrag&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203017"&gt;bestehenden oder auf Grund dieses Staatsvertrages begr&amp;#252;ndeten &amp;#246;ffentlich-rechtlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203018"&gt;Verpflichtungen zu &amp;#252;berwachen sowie darauf hinzuwirken, dass unerlaubtes Gl&amp;#252;cksspiel&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203019"&gt;und die Werbung hierf&amp;#252;r unterbleiben. Die zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde des jeweiligen Landes kann&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203020"&gt;die erforderlichen Anordnungen im Einzelfall erlassen. Sie kann insbesondere&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203021"&gt;1. jederzeit Auskunft und Vorlage aller Unterlagen und Nachweise verlangen, die zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203022"&gt;Pr&amp;#252;fung im Rahmen des Satzes 1 erforderlich sind, sowie zum Zwecke dieser Pr&amp;#252;fung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203023"&gt;w&amp;#228;hrend der &amp;#252;blichen Gesch&amp;#228;fts- und Arbeitszeiten die Gesch&amp;#228;ftsr&amp;#228;ume und –grundst&amp;#252;cke&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203024"&gt;betreten, in denen &amp;#246;ffentliches Gl&amp;#252;cksspiel veranstaltet oder vermittelt wird,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203025"&gt;2. Anforderungen an die Veranstaltung, Durchf&amp;#252;hrung und Vermittlung &amp;#246;ffentlicher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203026"&gt;Gl&amp;#252;cksspiele und die Werbung hierf&amp;#252;r sowie an die Entwicklung und Umsetzung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203027"&gt;Sozialkonzepts stellen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203028"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203029"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203030"&gt;15&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203031"&gt;3. die Veranstaltung, Durchf&amp;#252;hrung und Vermittlung unerlaubter Gl&amp;#252;cksspiele und die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203032"&gt;Werbung hierf&amp;#252;r untersagen und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203033"&gt;4. den am Zahlungsverkehr Beteiligten, insbesondere den Kredit- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203034"&gt;Finanzdienstleistungsinstituten, nach vorheriger Bekanntgabe unerlaubter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203035"&gt;Gl&amp;#252;cksspielangebote die Mitwirkung an Zahlungen f&amp;#252;r unerlaubtes Gl&amp;#252;cksspiel und an&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203036"&gt;Auszahlungen aus unerlaubtem Gl&amp;#252;cksspiel untersagen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203037"&gt;Sofern unerlaubtes Gl&amp;#252;cksspiel in mehreren L&amp;#228;ndern veranstaltet oder vermittelt wird oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203038"&gt;daf&amp;#252;r in mehreren L&amp;#228;ndern geworben oder in sonstiger Weise gegen &amp;#246;ffentlich-rechtliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203039"&gt;Verpflichtungen im Sinne des Satzes 1 versto&amp;#223;en wird, kann jedes betroffene Land die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203040"&gt;zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde eines anderen Landes erm&amp;#228;chtigen, auch mit Wirkung f&amp;#252;r das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203041"&gt;betroffene Land die erforderlichen Anordnungen im Einzelfall zu erlassen und zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203042"&gt;vollstrecken. Die Vollstreckung richtet sich nach dem Recht des erm&amp;#228;chtigten Landes.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203043"&gt;(2) Widerspruch und Klage gegen diese Anordnungen haben keine aufschiebende Wirkung.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203044"&gt;Im Falle der Vollstreckung von Anordnungen nach Absatz 1 mittels Zwangsgeld soll dieses&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203045"&gt;das wirtschaftliche Interesse, das der Pflichtige an der Vornahme oder am Unterbleiben der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203046"&gt;Handlung hat, erreichen. Reicht das gesetzliche H&amp;#246;chstma&amp;#223; hierzu nicht aus, so kann es&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203047"&gt;&amp;#252;berschritten werden. Das wirtschaftliche Interesse des Pflichtigen ist nach pflichtgem&amp;#228;&amp;#223;em&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203048"&gt;Ermessen zu sch&amp;#228;tzen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203049"&gt;(3) Die L&amp;#228;nder arbeiten bei der Gl&amp;#252;cksspielaufsicht zusammen; sie k&amp;#246;nnen auch mit den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203050"&gt;zust&amp;#228;ndigen Aufsichtsbeh&amp;#246;rden der Mitgliedstaaten der Europ&amp;#228;ischen Union und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203051"&gt;Vertragsstaaten des Abkommens &amp;#252;ber den Europ&amp;#228;ischen Wirtschaftsraum&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203052"&gt;zusammenarbeiten und zu diesem Zweck Daten austauschen, soweit dies zur Erf&amp;#252;llung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203053"&gt;ihrer Aufgaben erforderlich ist. Soweit nach diesem Staatsvertrag nichts anderes bestimmt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203054"&gt;ist, stimmen die L&amp;#228;nder die Erlaubnisse f&amp;#252;r die in &amp;#167; 10 Abs. 2 genannten Veranstalter im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203055"&gt;Benehmen ab.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203056"&gt;(4) Die Erlaubnis wird von der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde f&amp;#252;r das Gebiet des jeweiligen Landes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203057"&gt;oder einen Teil dieses Gebietes erteilt. Sie ist widerruflich zu erteilen und zu befristen. Sie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203058"&gt;kann, auch nachtr&amp;#228;glich, mit Nebenbestimmungen versehen werden. Die Erlaubnis ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203059"&gt;weder &amp;#252;bertragbar noch kann sie einem Anderen zur Aus&amp;#252;bung &amp;#252;berlassen werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203060"&gt;(5) Die Erlaubnis zur Einf&amp;#252;hrung neuer Gl&amp;#252;cksspielangebote durch die in &amp;#167; 10 Abs. 2 und 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203061"&gt;genannten Veranstalter setzt voraus, dass&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203062"&gt;1. der Fachbeirat (&amp;#167; 10 Abs. 1 Satz 2) zuvor die Auswirkungen des neuen Angebotes unter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203063"&gt;Ber&amp;#252;cksichtigung der Ziele des &amp;#167; 1 auf die Bev&amp;#246;lkerung untersucht und bewertet hat und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203064"&gt;2. der Veranstalter im Anschluss an die Einf&amp;#252;hrung dieses Gl&amp;#252;cksspiels der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203065"&gt;Erlaubnisbeh&amp;#246;rde &amp;#252;ber die sozialen Auswirkungen des neuen Angebotes berichtet.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203066"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203067"&gt;,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203068"&gt; und&amp;#182;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203069"&gt;5. Diensteanbietern im Sinne&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203070"&gt;des Telemediengesetzes,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203071"&gt;insbesondere Zugangsprovidern&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203072"&gt;und Registraren, nach vorheriger&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203073"&gt;Bekanntgabe unerlaubter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203074"&gt;Gl&amp;#252;cksspielangebote die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203075"&gt;Mitwirkung am Zugang zu den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203076"&gt;unerlaubten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203077"&gt;Gl&amp;#252;cksspielangeboten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203078"&gt;untersagen. Das Grundrecht des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203079"&gt;Fernmeldegeheimnisses (Artikel&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203080"&gt;10 des Grundgesetzes) wird&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203081"&gt;insoweit eingeschr&amp;#228;nkt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203082"&gt;Hierdurch sind&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203083"&gt;Telekommunikationsvorg&amp;#228;nge im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203084"&gt;Sinne des &amp;#167; 88 Abs. 3 Satz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203085"&gt;des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203086"&gt;Telekommunikationsgesetzes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203087"&gt;betroffen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203088"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203089"&gt;16&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203090"&gt;Neuen Gl&amp;#252;cksspielangeboten steht die Einf&amp;#252;hrung neuer oder die erhebliche Erweiterung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203091"&gt;bestehender Vertriebswege durch Veranstalter oder Vermittler gleich.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203092"&gt;(6) Angaben &amp;#252;ber pers&amp;#246;nliche und sachliche Verh&amp;#228;ltnisse einer nat&amp;#252;rlichen oder juristischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203093"&gt;Person oder einer Personengesellschaft sowie Betriebs- oder Gesch&amp;#228;ftsgeheimnisse, die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203094"&gt;den zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rden, ihren Organen, ihren Bediensteten oder von ihnen beauftragten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203095"&gt;Dritten im Rahmen der Durchf&amp;#252;hrung ihrer Aufgabenerf&amp;#252;llung anvertraut oder sonst bekannt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203096"&gt;geworden sind, d&amp;#252;rfen nicht unbefugt offenbart werden. Soweit personenbezogene Daten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203097"&gt;verarbeitet werden, finden die landesrechtlichen Datenschutzbestimmungen Anwendung.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203098"&gt;(7) Die Gl&amp;#252;cksspielaufsicht darf nicht durch eine Beh&amp;#246;rde ausge&amp;#252;bt werden, die f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203099"&gt;Finanzen des Landes oder die Beteiligungsverwaltung der in &amp;#167; 10 Abs. 2 und 3 genannten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203100"&gt;Veranstalter zust&amp;#228;ndig ist.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203101"&gt;&amp;#167; 9a L&amp;#228;ndereinheitliches Verfahren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203102"&gt;(1) Der Anstalt nach &amp;#167; 10 Abs. 3 sowie deren Lotterie-Einnehmern wird die Erlaubnis von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203103"&gt;der zust&amp;#228;ndigen Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rde des Landes, in dessen Gebiet die Anstalt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203104"&gt;ihren Sitz hat, f&amp;#252;r das Gebiet aller L&amp;#228;nder erteilt (Hamburg).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203105"&gt;(2) Unbeschadet des Absatzes 1 erteilt die Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rde eines Landes f&amp;#252;r alle&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203106"&gt;L&amp;#228;nder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203107"&gt;1. die Erlaubnis f&amp;#252;r Werbung f&amp;#252;r Lotterien und Sportwetten im Internet und im Fernsehen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203108"&gt;nach &amp;#167; 5 Abs. 3: Nordrhein-Westfalen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203109"&gt;2. die Erlaubnisse f&amp;#252;r eine gemeinsam gef&amp;#252;hrte Anstalt nach &amp;#167; 10 Abs. 2 Satz 1: Baden-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203110"&gt;W&amp;#252;rttemberg,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203111"&gt;3. die Konzession nach &amp;#167; 4a und die Erlaubnis nach &amp;#167; 27 Abs. 2: Hessen und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203112"&gt;4. die Erlaubnis nach &amp;#167; 12 Abs. 3: Rheinland-Pfalz.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203113"&gt;(3) Die nach den Abs. 1 und 2 zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rden &amp;#252;ben gegen&amp;#252;ber den Erlaubnis- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203114"&gt;Konzessionsnehmern auch die Aufgaben der Gl&amp;#252;cksspielaufsicht nach &amp;#167; 9 Abs. 1 mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203115"&gt;Wirkung f&amp;#252;r alle L&amp;#228;nder aus; sie k&amp;#246;nnen die erforderlichen Anordnungen im Einzelfall&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203116"&gt;erlassen und nach ihrem jeweiligen Landesrecht vollstrecken sowie dazu Amtshandlungen in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203117"&gt;anderen L&amp;#228;ndern vornehmen. Die zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde nach Absatz 2 &amp;#252;berwacht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203118"&gt;insbesondere die Einhaltung der Inhalts- und Nebenbestimmungen der Konzession und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203119"&gt;entscheidet &amp;#252;ber Ma&amp;#223;nahmen nach &amp;#167;&amp;#167; 4a bis e. &amp;#167; 9 Abs. 2 gilt entsprechend.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203120"&gt;(4) Die nach Abs. 1 und 2 zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rden erheben f&amp;#252;r Amtshandlungen in Erf&amp;#252;llung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203121"&gt;der Aufgaben nach den Abs. 1 bis 3 Kosten (Geb&amp;#252;hren und Auslagen). F&amp;#252;r die Erteilung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203122"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203123"&gt; und f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203124"&gt;gewerbliche Spielvermittlung von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203125"&gt;deren Gl&amp;#252;cksspielen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203126"&gt;3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203127"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203128"&gt;17&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203129"&gt;einer Erlaubnis oder Konzession f&amp;#252;r das Veranstalten eines Gl&amp;#252;cksspiels wird bei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203130"&gt;genehmigten oder voraussichtlichen Spiel- oder Wetteins&amp;#228;tzen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203131"&gt;a) bis zu 30 Mio. Euro eine Geb&amp;#252;hr in H&amp;#246;he von 1,0 v.T. der Spiel- oder Wetteins&amp;#228;tze,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203132"&gt;mindestens 50 Euro,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203133"&gt;b) &amp;#252;ber 30 Mio. Euro bis 50 Mio. Euro eine Geb&amp;#252;hr in H&amp;#246;he von 30.000 Euro zuz&amp;#252;glich 0,8&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203134"&gt;v.T. der 30 Mio. Euro &amp;#252;bersteigenden Spiel- oder Wetteins&amp;#228;tze,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203135"&gt;c) &amp;#252;ber 50 Mio. Euro bis 100 Mio. Euro eine Geb&amp;#252;hr in H&amp;#246;he von 46.000 Euro zuz&amp;#252;glich 0,5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203136"&gt;v. T. der 50 Mio. Euro &amp;#252;bersteigenden Spiel- oder Wetteins&amp;#228;tze&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203137"&gt;d) &amp;#252;ber 100 Mio. Euro eine Geb&amp;#252;hr in H&amp;#246;he von 71.000 Euro zuz&amp;#252;glich 0,3 v. T. der 100 Mio.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203138"&gt;Euro &amp;#252;bersteigenden Spiel- oder Wetteins&amp;#228;tze&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203139"&gt;erhoben; zugrunde zu legen ist die Summe der genehmigten oder voraussichtlichen Spieloder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203140"&gt;Wetteins&amp;#228;tze in allen beteiligten L&amp;#228;ndern. Wird die Erlaubnis oder Konzession f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203141"&gt;mehrere aufeinanderfolgende Jahre oder Veranstaltungen erteilt, erfolgt die Berechnung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203142"&gt;gesondert f&amp;#252;r jedes Jahr und jede Veranstaltung, wobei sich die Geb&amp;#252;hr nach Satz 2 f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203143"&gt;jedes Folgejahr oder jede Folgeveranstaltung um 10 v. H erm&amp;#228;&amp;#223;igt. F&amp;#252;r die Erteilung einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203144"&gt;Erlaubnis f&amp;#252;r das Vermitteln eines Gl&amp;#252;cksspiels wird eine Geb&amp;#252;hr in H&amp;#246;he von 50 v. H. der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203145"&gt;Geb&amp;#252;hr nach Satz 2 erhoben; Satz 3 ist entsprechend anzuwenden. F&amp;#252;r Anordnungen zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203146"&gt;Beseitigung oder Beendigung rechtswidriger Zust&amp;#228;nde sowie f&amp;#252;r sonstige Anordnungen der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203147"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden wird eine Geb&amp;#252;hr von 500 Euro bis 500.000 Euro erhoben;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203148"&gt;dabei sind der mit der Amtshandlung verbundene Verwaltungsaufwand aller beteiligten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203149"&gt;Beh&amp;#246;rden und Stellen zu ber&amp;#252;cksichtigen. Im &amp;#220;brigen gelten die Kostenvorschriften des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203150"&gt;jeweiligen Sitzlandes der handelnden Beh&amp;#246;rde.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203151"&gt;(5) Zur Erf&amp;#252;llung der Aufgaben nach den Abs. 1 bis 3 besteht das Gl&amp;#252;cksspielkollegium der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203152"&gt;L&amp;#228;nder. Dieses dient den nach den Abs. 1 bis 3 zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rden als Organ bei der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203153"&gt;Erf&amp;#252;llung ihrer Aufgaben.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203154"&gt;(6) Das Gl&amp;#252;cksspielkollegium der L&amp;#228;nder besteht aus 16 Mitgliedern. Jedes Land benennt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203155"&gt;durch seine oberste Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rde je ein Mitglied sowie dessen Vertreter f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203156"&gt;den Fall der Verhinderung. Das Gl&amp;#252;cksspielkollegium gibt sich einvernehmlich eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203157"&gt;Gesch&amp;#228;ftsordnung. &amp;#167; 9 Abs. 6 gilt entsprechend.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203158"&gt;(7) Die L&amp;#228;nder bilden f&amp;#252;r das Gl&amp;#252;cksspielkollegium eine Gesch&amp;#228;ftsstelle (Hessen). Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203159"&gt;Finanzierung der Beh&amp;#246;rde(n) nach Abs. 2, des Gl&amp;#252;cksspielkollegiums und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203160"&gt;Gesch&amp;#228;ftsstelle sowie die Verteilung der Einnahmen aus Verwaltungsgeb&amp;#252;hren nach &amp;#167; 9a&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203161"&gt;werden in einer Verwaltungsvereinbarung der L&amp;#228;nder geregelt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203162"&gt;(8) Das Gl&amp;#252;cksspielkollegium fasst seine Beschl&amp;#252;sse mit einer Mehrheit von mindestens zwei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203163"&gt;Drittel der Stimmen seiner Mitglieder. Die Beschl&amp;#252;sse sind zu begr&amp;#252;nden. In der Begr&amp;#252;ndung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203164"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203165"&gt;4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203166"&gt;5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203167"&gt;6&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203168"&gt;7&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203169"&gt;13&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203170"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203171"&gt;18&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203172"&gt;sind die wesentlichen tats&amp;#228;chlichen und rechtlichen Gr&amp;#252;nde mitzuteilen. Die Beschl&amp;#252;sse sind&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203173"&gt;f&amp;#252;r die nach den Abs. 1 bis 3 zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rden und die Gesch&amp;#228;ftsstelle bindend; sie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203174"&gt;haben die Beschl&amp;#252;sse innerhalb der von dem Gl&amp;#252;cksspielkollegium gesetzten Frist zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203175"&gt;vollziehen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203176"&gt;&amp;#167; 10 Sicherstellung eines ausreichenden Gl&amp;#252;cksspielangebotes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203177"&gt;(1) Die L&amp;#228;nder haben zur Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1 die ordnungsrechtliche Aufgabe, ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203178"&gt;ausreichendes Gl&amp;#252;cksspielangebot sicherzustellen. Sie werden dabei von einem Fachbeirat&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203179"&gt;beraten. Dieser setzt sich aus Personen zusammen, die im Hinblick auf die Ziele des &amp;#167; 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203180"&gt;&amp;#252;ber besondere wissenschaftliche oder praktische Erfahrungen verf&amp;#252;gen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203181"&gt;(2) Auf gesetzlicher Grundlage k&amp;#246;nnen die L&amp;#228;nder diese &amp;#246;ffentliche Aufgabe selbst, durch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203182"&gt;eine von allen Vertragsl&amp;#228;ndern gemeinsam gef&amp;#252;hrte &amp;#246;ffentliche Anstalt, durch juristische&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203183"&gt;Personen des &amp;#246;ffentlichen Rechts oder durch privatrechtliche Gesellschaften, an denen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203184"&gt;juristische Personen des &amp;#246;ffentlichen Rechts unmittelbar oder mittelbar ma&amp;#223;geblich beteiligt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203185"&gt;sind, erf&amp;#252;llen. Auf der Grundlage eines Verwaltungsabkommens ist auch eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203186"&gt;gemeinschaftliche Aufgabenerf&amp;#252;llung oder eine Aufgabenerf&amp;#252;llung durch die Unternehmung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203187"&gt;eines anderen Landes m&amp;#246;glich, das dort die Voraussetzungen des Satzes 1 erf&amp;#252;llt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203188"&gt;(3) Klassenlotterien d&amp;#252;rfen nur von einer von allen Vertragsl&amp;#228;ndern gemeinsam getragenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203189"&gt;Anstalt des &amp;#246;ffentlichen Rechts veranstaltet werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203190"&gt;(4) Die L&amp;#228;nder begrenzen die Zahl der Annahmestellen zur Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203191"&gt;(5) Es ist sicherzustellen, dass ein erheblicher Teil der Einnahmen aus Gl&amp;#252;cksspielen zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203192"&gt;F&amp;#246;rderung &amp;#246;ffentlicher oder gemeinn&amp;#252;tziger, kirchlicher oder mildt&amp;#228;tiger Zwecke verwendet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203193"&gt;wird.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203194"&gt;(6) Anderen als den in Abs. 2 und 3 Genannten darf nur die Veranstaltung von Lotterien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203195"&gt;und Ausspielungen nach den Vorschriften des Dritten Abschnitts erlaubt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203196"&gt;&amp;#167; 10a Experimentierklausel f&amp;#252;r Sportwetten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203197"&gt;(1) Um eine bessere Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1, insbesondere auch bei der Bek&amp;#228;mpfung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203198"&gt;des in der Evaluierung festgestellten Schwarzmarktes, zu erproben, wird &amp;#167; 10 Abs. 6 auf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203199"&gt;das Veranstalten von Sportwetten f&amp;#252;r einen Zeitraum von sieben Jahren ab Inkrafttreten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203200"&gt;des Ersten Gl&amp;#252;cksspiel&amp;#228;nderungsstaatsvertrages nicht angewandt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203201"&gt;(2) Sportwetten d&amp;#252;rfen in diesem Zeitraum nur mit einer Konzession (&amp;#167;&amp;#167; 4a bis 4e)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203202"&gt;veranstaltet werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203203"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203204"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203205"&gt;19&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203206"&gt;(3) Die H&amp;#246;chstzahl der Konzessionen wird auf XXX festgelegt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203207"&gt;(4) Die Konzession gibt dem Konzessionsnehmer nach Ma&amp;#223;gabe der gem&amp;#228;&amp;#223; &amp;#167; 4c Abs. 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203208"&gt;festgelegten Inhalts- und Nebenbestimmungen das Recht, abweichend vom Verbot des &amp;#167; 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203209"&gt;Abs. 4 Sportwetten im Internet zu veranstalten und zu vermitteln. &amp;#167; 4 Abs. 5 und 6 ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203210"&gt;entsprechend anzuwenden. Der Geltungsbereich der Konzession ist auf das Gebiet der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203211"&gt;Bundesrepublik Deutschland und der Staaten, die die deutsche Erlaubnis f&amp;#252;r ihr&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203212"&gt;Hoheitsgebiet anerkennen, beschr&amp;#228;nkt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203213"&gt;(5) Die L&amp;#228;nder begrenzen die Zahl der Wettvermittlungsstellen zur Erreichung der Ziele des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203214"&gt;&amp;#167; 1. Die Vermittlung von Sportwetten in diesen Stellen bedarf der Erlaubnis nach &amp;#167; 4 Abs. 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203215"&gt;Satz 1; &amp;#167; 29 Abs. 2 Satz 2 ist entsprechend anzuwenden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203216"&gt;&amp;#167; 11 Suchtforschung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203217"&gt;Die L&amp;#228;nder stellen die wissenschaftliche Forschung zur Vermeidung und Abwehr von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203218"&gt;Suchtgefahren durch Gl&amp;#252;cksspiele sicher.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203219"&gt;Dritter Abschnitt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203220"&gt;Lotterien mit geringerem Gef&amp;#228;hrdungspotential&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203221"&gt;&amp;#167; 12 Erlaubnis&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203222"&gt;(1) Die Erlaubnis gem&amp;#228;&amp;#223; &amp;#167; 4 Abs. 1 darf nur erteilt werden, wenn&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203223"&gt;1. der Veranstaltung keine Versagungsgr&amp;#252;nde nach &amp;#167; 13 entgegenstehen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203224"&gt;2. die in &amp;#167;&amp;#167; 14, 15 Abs. 1 und 2 und &amp;#167; 16 Abs. 3 genannten Voraussetzungen vorliegen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203225"&gt;3. mit der Veranstaltung keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgt werden, die &amp;#252;ber den mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203226"&gt;dem Hinweis auf die Bereitstellung von Gewinnen verbundenen Werbeeffekt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203227"&gt;hinausgehen, und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203228"&gt;4. nicht zu erwarten ist, dass durch die Veranstaltung selbst oder durch die Verwirklichung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203229"&gt;des Veranstaltungszwecks oder die Verwendung des Reinertrages die &amp;#246;ffentliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203230"&gt;Sicherheit oder Ordnung gef&amp;#228;hrdet wird oder die Beziehungen der Bundesrepublik&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203231"&gt;Deutschland zu anderen Staaten beeintr&amp;#228;chtigt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203232"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203233"&gt;sieben&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203234"&gt;4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203235"&gt;Mit jeder Konzession&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203236"&gt;wird das Recht des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203237"&gt;Konzessionsnehmers&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203238"&gt;verbunden, ein Vertriebsnetz von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203239"&gt;bis zu 350&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203240"&gt;Wettvermittlungsstellen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203241"&gt;aufzubauen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203242"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203243"&gt;20&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203244"&gt;Satz 1 Nr. 3 gilt nicht f&amp;#252;r Lotterien in der Form des Gewinnsparens, wenn von einem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203245"&gt;Teilnahmebetrag ein Teilbetrag von h&amp;#246;chstens 25 vom Hundert als Losanteil f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203246"&gt;Gewinnsparlotterie verwendet wird.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203247"&gt;(2) In der Erlaubnis ist auch zu entscheiden, inwieweit die Anforderungen der &amp;#167;&amp;#167; 6 und 7 zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203248"&gt;erf&amp;#252;llen sind.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203249"&gt;(3) Soll eine Lotterie mit einem einheitlichen l&amp;#228;nder&amp;#252;bergreifenden Spielplan in mehreren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203250"&gt;L&amp;#228;ndern veranstaltet werden, so wird die Erlaubnis zu deren Durchf&amp;#252;hrung l&amp;#228;ndereinheitlich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203251"&gt;erteilt. Satz 1 gilt nicht f&amp;#252;r kleine Lotterien (&amp;#167; 18).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203252"&gt;&amp;#167; 13 Versagungsgr&amp;#252;nde&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203253"&gt;(1) Eine Erlaubnis darf nicht erteilt werden, wenn die Veranstaltung &amp;#167; 4 Abs. 2 bis 6&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203254"&gt;widerspricht. Dies ist vor allem der Fall, wenn nicht auszuschlie&amp;#223;en ist, dass die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203255"&gt;Veranstaltung der Lotterie wegen des insgesamt bereits vorhandenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203256"&gt;Gl&amp;#252;cksspielangebotes, insbesondere im Hinblick auf die Zahl der bereits veranstalteten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203257"&gt;Gl&amp;#252;cksspiele oder deren Art oder Durchf&amp;#252;hrung den Spieltrieb in besonderer Weise f&amp;#246;rdert.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203258"&gt;(2) Eine Erlaubnis darf insbesondere nicht erteilt werden, wenn&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203259"&gt;1. der Spielplan vorsieht, dass&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203260"&gt;a) die Bekanntgabe der Ziehungsergebnisse &amp;#246;fter als zweimal w&amp;#246;chentlich erfolgt,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203261"&gt;b) der H&amp;#246;chstgewinn einen Wert von 2 Millionen Euro &amp;#252;bersteigt oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203262"&gt;c) Teile des vom Spieler zu entrichtenden Entgeltes zu dem Zweck angesammelt werden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203263"&gt;Gewinne f&amp;#252;r k&amp;#252;nftige Ziehungen zu schaffen (planm&amp;#228;&amp;#223;iger Jackpot), oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203264"&gt;2. eine interaktive Teilnahme in Rundfunk und Telemedien mit zeitnaher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203265"&gt;Gewinnbekanntgabe erm&amp;#246;glicht wird.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203266"&gt;&amp;#167; 14 Veranstalter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203267"&gt;(1) Eine Erlaubnis darf nur erteilt werden, wenn der Veranstalter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203268"&gt;1. die Voraussetzungen des &amp;#167; 5 Abs. 1 Nr. 9 des K&amp;#246;rperschaftsteuergesetzes erf&amp;#252;llt und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203269"&gt;2. zuverl&amp;#228;ssig ist, insbesondere die Gew&amp;#228;hr daf&amp;#252;r bietet, dass die Veranstaltung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203270"&gt;ordnungsgem&amp;#228;&amp;#223; und f&amp;#252;r die Spielteilnehmer sowie die Erlaubnisbeh&amp;#246;rde nachvollziehbar&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203271"&gt;durchgef&amp;#252;hrt und der Reinertrag zweckentsprechend verwendet wird.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203272"&gt;Satz 1 Nr. 1 gilt nicht f&amp;#252;r die von den in &amp;#167; 10 Abs. 2 und 3 genannten Veranstaltern und von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203273"&gt;der K&amp;#246;rperschaft des &amp;#246;ffentlichen Rechts „Bayerisches Rotes Kreuz“ veranstalteten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203274"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203275"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203276"&gt;21&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203277"&gt;Lotterien und f&amp;#252;r Veranstaltungen in der Form des Gewinnsparens (&amp;#167; 12 Abs. 1 Satz 2).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203278"&gt;(2) Soll die Veranstaltung ganz oder &amp;#252;berwiegend von einem Dritten durchgef&amp;#252;hrt werden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203279"&gt;darf die Erlaubnis nur erteilt werden, wenn nicht die Gefahr besteht, dass durch die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203280"&gt;Durchf&amp;#252;hrung die Transparenz und Kontrollierbarkeit der Veranstaltung beeintr&amp;#228;chtigt wird&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203281"&gt;und der Dritte&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203282"&gt;1. die Anforderungen des Abs. 1 Nr. 2 erf&amp;#252;llt und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203283"&gt;2. hinsichtlich der Durchf&amp;#252;hrung der Veranstaltung den Weisungen des Veranstalters&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203284"&gt;unterliegt und keinen ma&amp;#223;geblichen rechtlichen oder tats&amp;#228;chlichen Einfluss auf den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203285"&gt;Veranstalter hat.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203286"&gt;&amp;#167; 15 Spielplan, Kalkulation und Durchf&amp;#252;hrung der Veranstaltung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203287"&gt;(1) Nach dem Spielplan m&amp;#252;ssen der Reinertrag, die Gewinnsumme und die Kosten in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203288"&gt;einem angemessenen Verh&amp;#228;ltnis zueinander stehen; die Kosten der Veranstaltung sind so&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203289"&gt;gering wie m&amp;#246;glich zu halten. Reinertrag ist der Betrag, der sich aus der Summe der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203290"&gt;Entgelte nach Abzug von Kosten, Gewinnsumme und Steuern ergibt. F&amp;#252;r den Reinertrag&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203291"&gt;und die Gewinnsumme sollen im Spielplan jeweils mindestens 30 vom Hundert der Entgelte&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203292"&gt;vorgesehen sein und es darf kein Grund zu der Annahme bestehen, dass diese Anteile&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203293"&gt;nicht erreicht werden. Bei der Antragstellung ist eine Kalkulation vorzulegen, aus der sich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203294"&gt;die voraussichtlichen Kosten der Veranstaltung, die Gewinnsumme, die Steuern und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203295"&gt;Reinertrag ergeben. Zeigt sich nach Erteilung der Erlaubnis, dass die kalkulierten Kosten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203296"&gt;voraussichtlich &amp;#252;berschritten werden, ist dies der Erlaubnisbeh&amp;#246;rde unverz&amp;#252;glich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203297"&gt;anzuzeigen und eine neue Kalkulation vorzulegen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203298"&gt;(2) In den Kosten der Lotterie d&amp;#252;rfen Kosten von Dritten im Sinne des &amp;#167; 14 Abs. 2 nach Art&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203299"&gt;und Umfang nur insoweit ber&amp;#252;cksichtigt werden, als sie den Grunds&amp;#228;tzen wirtschaftlicher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203300"&gt;Betriebsf&amp;#252;hrung entsprechen. Die Verg&amp;#252;tung des Dritten soll nicht abh&amp;#228;ngig vom Umsatz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203301"&gt;berechnet werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203302"&gt;(3) Der Veranstalter hat der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde alle Unterlagen vorzulegen und alle&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203303"&gt;Ausk&amp;#252;nfte zu erteilen, die zur &amp;#220;berpr&amp;#252;fung der ordnungsgem&amp;#228;&amp;#223;en Durchf&amp;#252;hrung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203304"&gt;Lotterie erforderlich sind. Insbesondere hat er eine Abrechnung vorzulegen, aus der sich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203305"&gt;die tats&amp;#228;chliche H&amp;#246;he der Einnahmen, des Reinertrages, der Gewinnaussch&amp;#252;ttung und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203306"&gt;Kosten der Veranstaltung ergibt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203307"&gt;(4) Die zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde kann auf Kosten des Veranstalters einen staatlich anerkannten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203308"&gt;Wirtschaftspr&amp;#252;fer beauftragen oder dessen Beauftragung vom Veranstalter verlangen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203309"&gt;damit ein Gutachten zur &amp;#220;berpr&amp;#252;fung der ordnungsgem&amp;#228;&amp;#223;en Planung oder Durchf&amp;#252;hrung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203310"&gt;der Lotterie, insbesondere zur Angemessenheit der Kosten der Lotterie erstattet und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203311"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203312"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203313"&gt;22&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203314"&gt;Beh&amp;#246;rde vorgelegt wird. Die Kosten des Gutachtens sind Kosten der Lotterie.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203315"&gt;&amp;#167; 16 Verwendung des Reinertrages&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203316"&gt;(1) Der Reinertrag der Veranstaltung muss zeitnah f&amp;#252;r den in der Erlaubnis festgelegten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203317"&gt;Zweck verwendet werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203318"&gt;(2) Will der Veranstalter den Reinertrag f&amp;#252;r einen anderen als den in der Erlaubnis&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203319"&gt;festgelegten gemeinn&amp;#252;tzigen, kirchlichen oder mildt&amp;#228;tigen Zweck verwenden oder kann der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203320"&gt;Verwendungszweck nicht oder nicht zeitnah verwirklicht werden, hat der Veranstalter dies&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203321"&gt;der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde unverz&amp;#252;glich anzuzeigen. Diese kann nach Anh&amp;#246;rung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203322"&gt;Veranstalters den Verwendungszweck neu festlegen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203323"&gt;(3) Ein angemessener Anteil des Reinertrages soll in dem Land verwendet werden, in dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203324"&gt;die Lotterie veranstaltet wird.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203325"&gt;&amp;#167; 17 Form und Inhalt der Erlaubnis&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203326"&gt;Die Erlaubnis wird schriftlich erteilt. In ihr sind insbesondere festzulegen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203327"&gt;1. der Veranstalter sowie im Fall des &amp;#167; 14 Abs. 2 der Dritte,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203328"&gt;2. Art, Ort oder Gebiet sowie Beginn und Dauer der Veranstaltung,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203329"&gt;3. der Verwendungszweck des Reinertrages, die Art und Weise des Nachweises der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203330"&gt;Verwendung und der Zeitpunkt, zu dem der Nachweis zu erbringen ist,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203331"&gt;4. der Spielplan und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203332"&gt;5. die Vertriebsform.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203333"&gt;&amp;#167; 18 Kleine Lotterien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203334"&gt;Die L&amp;#228;nder k&amp;#246;nnen von den Regelungen des Staatsvertrages f&amp;#252;r Lotterien abweichen, bei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203335"&gt;denen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203336"&gt;1. die Summe der zu entrichtenden Entgelte den Betrag von 40.000 Euro nicht &amp;#252;bersteigt,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203337"&gt;2. der Reinertrag ausschlie&amp;#223;lich und unmittelbar f&amp;#252;r gemeinn&amp;#252;tzige, kirchliche oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203338"&gt;mildt&amp;#228;tige Zwecke verwandt wird und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203339"&gt;3. der Reinertrag und die Gewinnsumme jeweils mindestens 25 vom Hundert der Entgelte&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203340"&gt;betragen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203341"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203342"&gt;f&amp;#252;r nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203343"&gt;l&amp;#228;nder&amp;#252;bergreifend veranstaltete&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203344"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203345"&gt;23&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203346"&gt;Vierter Abschnitt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203347"&gt;Gewerbliche Spielvermittlung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203348"&gt;&amp;#167; 19 Gewerbliche Spielvermittlung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203349"&gt;(1) Neben den &amp;#167;&amp;#167; 4 bis 8 und unbeschadet sonstiger gesetzlicher Regelungen gelten f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203350"&gt;T&amp;#228;tigkeit des gewerblichen Spielvermittlers folgende Anforderungen:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203351"&gt;1. Der gewerbliche Spielvermittler hat mindestens zwei Drittel der von den Spielern&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203352"&gt;vereinnahmten Betr&amp;#228;ge f&amp;#252;r die Teilnahme am Spiel an den Veranstalter weiterzuleiten. Dies&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203353"&gt;hat er durch einen zur unabh&amp;#228;ngigen Aus&amp;#252;bung eines rechts- oder steuerberatenden Berufs&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203354"&gt;bef&amp;#228;higten Beauftragten zur Vorlage bei der Erlaubnisbeh&amp;#246;rde best&amp;#228;tigen zu lassen. Er hat&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203355"&gt;die Spieler vor Vertragsabschluss in Textform klar und verst&amp;#228;ndlich auf den f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203356"&gt;Spielteilnahme an den Veranstalter weiterzuleitenden Betrag hinzuweisen sowie ihnen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203357"&gt;unverz&amp;#252;glich nach Vermittlung des Spielauftrages den Veranstalter mitzuteilen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203358"&gt;2. Gewerbliche Spielvermittler und von ihnen oder den Spielinteressenten im Sinne des &amp;#167; 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203359"&gt;Abs. 6 beauftragte Dritte sind verpflichtet, bei jeder Spielteilnahme dem Veranstalter die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203360"&gt;Vermittlung offen zu legen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203361"&gt;3. Gewerbliche Spielvermittler sind verpflichtet, daf&amp;#252;r Sorge zu tragen, dass bei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203362"&gt;Vertragsabschluss ein zur unabh&amp;#228;ngigen Aus&amp;#252;bung eines rechts- oder steuerberatenden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203363"&gt;Berufes bef&amp;#228;higter Treuh&amp;#228;nder mit der Verwahrung der Spielquittungen und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203364"&gt;Geltendmachung des Gewinnanspruches gegen&amp;#252;ber dem Veranstalter beauftragt wird.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203365"&gt;Dem Spielteilnehmer ist bei Vertragsabschluss ein Einsichtsrecht an den Spielquittungen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203366"&gt;die in seinem Auftrag vermittelt worden sind, einzur&amp;#228;umen. Wird ein Gewinnanspruch vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203367"&gt;Spielteilnehmer nicht innerhalb einer Frist von drei Monaten beim Treuh&amp;#228;nder geltend&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203368"&gt;gemacht, so ist der Gewinnbetrag an den Veranstalter abzuf&amp;#252;hren.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203369"&gt;(2) Werden gewerbliche Spielvermittler in allen oder mehreren L&amp;#228;ndern t&amp;#228;tig, so werden die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203370"&gt;Erlaubnisse nach &amp;#167; 4 Abs. 1 Satz 1 geb&amp;#252;ndelt von der zust&amp;#228;ndigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203371"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rde des Landes XXX erteilt. &amp;#167; 9a Abs. 3 bis 7 ist hierbei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203372"&gt;anzuwenden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203373"&gt;(3) &amp;#167; 4 Abs. 6 ist entsprechend anzuwenden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203374"&gt;F&amp;#252;nfter Abschnitt: Besondere Vorschriften&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203375"&gt;&amp;#167; 20 Spielbanken&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203376"&gt;(1) Zur Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1 ist die Anzahl der Spielbanken in den L&amp;#228;ndern zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203377"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203378"&gt;Die L&amp;#228;nder erlassen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203379"&gt;gemeinsame Richtlinien f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203380"&gt;Erlaubniserteilung an&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203381"&gt;gewerbliche Spielvermittler.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203382"&gt;5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203383"&gt;entsprechend&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203384"&gt;Die Erlaubnis zum&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203385"&gt;Vermitteln von Lotterien und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203386"&gt;Wetten kann abweichend von &amp;#167;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203387"&gt;9 Abs. 4 Satz 1 von der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203388"&gt;zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde eines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203389"&gt;Landes auch mit Wirkung f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203390"&gt;anderen L&amp;#228;nder erteilt werden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203391"&gt;die hierzu erm&amp;#228;chtigt haben.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203392"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203393"&gt;24&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203394"&gt;begrenzen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203395"&gt;(2) Gesperrte Spieler d&amp;#252;rfen am Spielbetrieb in Spielbanken nicht teilnehmen. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203396"&gt;Durchsetzung des Verbots ist durch Kontrolle des Ausweises oder eine vergleichbare&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203397"&gt;Identit&amp;#228;tskontrolle und Abgleich mit der Sperrdatei zu gew&amp;#228;hrleisten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203398"&gt;&amp;#167; 21 Sportwetten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203399"&gt;(1) Wetten k&amp;#246;nnen als Kombinationswetten oder Einzelwetten auf den Ausgang von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203400"&gt;Sportereignissen oder Abschnitten von Sportereignissen erlaubt werden. In der Erlaubnis&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203401"&gt;sind Art und Zuschnitt der Sportwetten im Einzelnen zu regeln.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203402"&gt;(2) In einem Geb&amp;#228;ude oder Geb&amp;#228;udekomplex, in dem sich eine Spielhalle oder eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203403"&gt;Spielbank befindet, d&amp;#252;rfen Sportwetten nicht vermittelt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203404"&gt;(3) Die Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten muss organisatorisch, rechtlich,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203405"&gt;wirtschaftlich und personell getrennt sein von der Veranstaltung oder Organisation von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203406"&gt;Sportereignissen und dem Betrieb von Einrichtungen, in denen Sportveranstaltungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203407"&gt;stattfinden. Beteiligte, die direkt oder indirekt auf den Ausgang eines Wettereignisses&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203408"&gt;Einfluss haben, sowie von diesen Personen beauftragte Dritte, d&amp;#252;rfen keine Sportwetten auf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203409"&gt;den Ausgang oder den Verlauf des Sportereignisses abschlie&amp;#223;en, noch Sportwetten durch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203410"&gt;andere f&amp;#246;rdern. Die zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde kann weitere geeignete Ma&amp;#223;nahmen zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203411"&gt;Vermeidung von Wettmanipulationen wie die Einrichtung eines Fr&amp;#252;hwarnsystems&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203412"&gt;verlangen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203413"&gt;(4) Die Verkn&amp;#252;pfung der &amp;#220;bertragung von Sportereignissen in Rundfunk und Telemedien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203414"&gt;mit der Veranstaltung oder Vermittlung von Sportwetten ist nicht zul&amp;#228;ssig. Wetten w&amp;#228;hrend&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203415"&gt;des laufenden Sportereignisses sind unzul&amp;#228;ssig. Davon abweichend k&amp;#246;nnen Sportwetten,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203416"&gt;die Wetten auf das Endergebnis sind, w&amp;#228;hrend des laufenden Sportereignisses zugelassen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203417"&gt;werden (Endergebniswetten); Wetten auf einzelne Vorg&amp;#228;nge w&amp;#228;hrend des Sportereignisses&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203418"&gt;(Ereigniswetten) sind ausgeschlossen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203419"&gt;(5) Gesperrte Spieler d&amp;#252;rfen an Wetten nicht teilnehmen. Die Durchsetzung des Verbots ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203420"&gt;durch Kontrolle des Ausweises oder eine vergleichbare Identit&amp;#228;tskontrolle und Abgleich mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203421"&gt;der Sperrdatei zu gew&amp;#228;hrleisten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203422"&gt;&amp;#167; 22 Lotterien mit planm&amp;#228;&amp;#223;igem Jackpot&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203423"&gt;(1) Die H&amp;#246;he planm&amp;#228;&amp;#223;iger Jackpots ist zur Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1 in der Erlaubnis zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203424"&gt;begrenzen. Lotterien mit planm&amp;#228;&amp;#223;igem Jackpot d&amp;#252;rfen nicht h&amp;#228;ufiger als zweimal pro&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203425"&gt;Woche veranstaltet werden. Die Veranstaltung von Lotterien mit planm&amp;#228;&amp;#223;igem Jackpot ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203426"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203427"&gt;(3) Zur besseren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203428"&gt;Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203429"&gt;insbesondere zur Bek&amp;#228;mpfung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203430"&gt;des in der Evaluierung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203431"&gt;festgestellten Schwarzmarktes,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203432"&gt;k&amp;#246;nnen die L&amp;#228;nder abweichend&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203433"&gt;von &amp;#167; 4 Abs. 4 das Veranstalten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203434"&gt;und Vermitteln von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203435"&gt;Casinospielen und Poker&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203436"&gt;erlauben, soweit reale Spiele im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203437"&gt;Spielsaal einer Spielbank&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203438"&gt;angeboten und von dort ins&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203439"&gt;Internet &amp;#252;bertragen werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203440"&gt;Ausgenommen hiervon sind&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203441"&gt;Automatenspiele. Der Betreiber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203442"&gt;muss Inhaber einer von der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203443"&gt;zust&amp;#228;ndigen deutschen Beh&amp;#246;rde&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203444"&gt;erteilten Spielbankerlaubnis sein.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203445"&gt;Jedes Land darf nur eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203446"&gt;Spielbank zur &amp;#220;bertragung von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203447"&gt;Spielen ins Internet erm&amp;#228;chtigen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203448"&gt;&amp;#167; 4 Abs. 5 und 6 gilt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203449"&gt;entsprechend.&amp;#182;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203450"&gt;(Sportwetten)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203451"&gt;&amp;#182;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203452"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203453"&gt;25&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203454"&gt;auch in Kooperation mit anderen Lotterieveranstaltern grenz&amp;#252;berschreitend zul&amp;#228;ssig. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203455"&gt;Auswirkungen auf die Bev&amp;#246;lkerung sind mit einer wissenschaftlichen Begleituntersuchung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203456"&gt;zu evaluieren.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203457"&gt;(2) Gesperrte Spieler d&amp;#252;rfen an Lotterien der in &amp;#167; 10 Abs. 2 genannten Veranstalter, die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203458"&gt;h&amp;#228;ufiger als zweimal pro Woche veranstaltet werden, nicht teilnehmen. Die Durchsetzung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203459"&gt;dieses Verbots ist durch Kontrolle des Ausweises oder eine vergleichbare Identit&amp;#228;tskontrolle&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203460"&gt;und Abgleich mit der Sperrdatei zu gew&amp;#228;hrleisten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203461"&gt;Sechster Abschnitt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203462"&gt;Datenschutz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203463"&gt;&amp;#167; 23 Sperrdatei, Datenverarbeitung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203464"&gt;(1) Mit der Sperrdatei, die zentral von der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde des Landes Hessen gef&amp;#252;hrt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203465"&gt;wird, werden die f&amp;#252;r eine Sperrung erforderlichen Daten verarbeitet und genutzt. Es d&amp;#252;rfen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203466"&gt;folgende Daten gespeichert werden:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203467"&gt;1. Familiennamen, Vornamen, Geburtsnamen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203468"&gt;2. Aliasnamen, verwendete Falschnamen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203469"&gt;3. Geburtsdatum,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203470"&gt;4. Geburtsort,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203471"&gt;5. Anschrift,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203472"&gt;6. Lichtbilder,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203473"&gt;7. Grund der Sperre,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203474"&gt;8. Dauer der Sperre und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203475"&gt;9. meldende Stelle.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203476"&gt;Daneben d&amp;#252;rfen die Dokumente, die zur Sperrung gef&amp;#252;hrt haben, gespeichert werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203477"&gt;(2) Die gespeicherten Daten sind im erforderlichen Umfang an die Stellen zu &amp;#252;bermitteln,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203478"&gt;die Spielverbote zu &amp;#252;berwachen haben. Die Daten&amp;#252;bermittlung kann auch durch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203479"&gt;automatisierte Abrufverfahren erfolgen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203480"&gt;(3) Daten&amp;#252;bermittlungen an &amp;#246;ffentliche Stellen, insbesondere an Strafverfolgungsbeh&amp;#246;rden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203481"&gt;und Gerichte, sind nach den gesetzlichen Vorschriften zul&amp;#228;ssig.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203482"&gt;(4) Erteilte Ausk&amp;#252;nfte und Zugriffe im elektronischen System sind zu protokollieren.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203483"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203484"&gt;eines Landes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203485"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203486"&gt;26&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203487"&gt;(5) Die Daten sind sechs Jahre nach Ablauf der Sperre zu l&amp;#246;schen. Es ist zul&amp;#228;ssig, die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203488"&gt;L&amp;#246;schung am Ende des sechsten Jahres vorzunehmen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203489"&gt;(6) Soweit in diesem Staatsvertrag nichts anderes bestimmt ist, sind die jeweiligen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203490"&gt;Vorschriften f&amp;#252;r den Schutz personenbezogener Daten anzuwenden, auch wenn die Daten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203491"&gt;nicht in Dateien verarbeitet oder genutzt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203492"&gt;Siebter Abschnitt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203493"&gt;Spielhallen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203494"&gt;&amp;#167; 24 Erlaubnisse&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203495"&gt;(1) Unbeschadet sonstiger Genehmigungserfordernisse bed&amp;#252;rfen die Errichtung und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203496"&gt;Betrieb einer Spielhalle oder eines &amp;#228;hnlichen Unternehmens, in denen ein oder mehrere&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203497"&gt;Gewinnspielger&amp;#228;te i.S.d. &amp;#167; 33c GewO aufgestellt werden, einer Erlaubnis nach diesem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203498"&gt;Staatsvertrag. Als Gewinnspielger&amp;#228;te gelten auch Erprobungsger&amp;#228;te. Erlaubnispflichten nach&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203499"&gt;anderen Rechtsvorschriften bleiben unber&amp;#252;hrt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203500"&gt;(2) Die Erlaubnis ist zu versagen, wenn die Errichtung und der Betrieb einer Spielhalle den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203501"&gt;Zielen des &amp;#167; 1 zuwiderlaufen. Sie ist schriftlich zu erteilen und zu befristen. Die Erlaubnis&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203502"&gt;kann, auch nachtr&amp;#228;glich, mit Nebenbestimmungen versehen werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203503"&gt;(3) Das N&amp;#228;here regeln die Ausf&amp;#252;hrungsbestimmungen der L&amp;#228;nder.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203504"&gt;&amp;#167; 25 Beschr&amp;#228;nkungen von Spielhallen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203505"&gt;(1) Zwischen Spielhallen ist ein Mindestabstand einzuhalten (Verbot von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203506"&gt;Mehrfachkonzessionen). Das N&amp;#228;here regeln die Ausf&amp;#252;hrungsbestimmungen der L&amp;#228;nder.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203507"&gt;(2) Die Genehmigung einer Spielhalle i.S.d. &amp;#167; 1 Absatz 1 SpielV, die in einem baulichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203508"&gt;Verbund mit weiteren Spielhallen i.S.d. &amp;#167; 33i GewO steht, insbesondere in einem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203509"&gt;gemeinsamen Geb&amp;#228;ude oder Geb&amp;#228;udekomplex untergebracht ist, ist ausgeschlossen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203510"&gt;(3) Die L&amp;#228;nder k&amp;#246;nnen die Anzahl der in einer Gemeinde zu erteilenden Genehmigungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203511"&gt;begrenzen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203512"&gt;&amp;#167; 26 Anforderungen an die Ausgestaltung und den Betrieb von Spielhallen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203513"&gt;(1) Von der &amp;#228;u&amp;#223;eren Gestaltung der Spielhalle darf keine Werbung f&amp;#252;r den Spielbetrieb oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203514"&gt;die in der Spielhalle angebotenen Spiele ausgehen oder durch eine besonders auff&amp;#228;llige&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203515"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203516"&gt;der Vorgaben des &amp;#167;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203517"&gt;33i GewO&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203518"&gt;Die nach dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203519"&gt;Landesrecht f&amp;#252;r die Erteilung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203520"&gt;Spielhallenerlaubnis zust&amp;#228;ndige&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203521"&gt;Beh&amp;#246;rde beteiligt die zust&amp;#228;ndige&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203522"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rde und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203523"&gt;holt die gl&amp;#252;cksspielrechtliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203524"&gt;Erlaubnis ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203525"&gt;(Konzentrationswirkung).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203526"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203527"&gt;27&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203528"&gt;Gestaltung ein zus&amp;#228;tzlicher Anreiz f&amp;#252;r den Spielbetrieb geschaffen werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203529"&gt;(2) Die L&amp;#228;nder setzen f&amp;#252;r Spielhallen, die Geld- und Warenspielger&amp;#228;te mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203530"&gt;Gewinnm&amp;#246;glichkeit bereithalten, zur Sicherstellung der Ziele des &amp;#167; 1 Sperrzeiten fest, die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203531"&gt;drei Stunden nicht unterschreiten d&amp;#252;rfen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203532"&gt;Achter Abschnitt: Pferdewetten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203533"&gt;&amp;#167; 27 Pferdewetten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203534"&gt;(1) Pferdewetten d&amp;#252;rfen nur mit einer Erlaubnis nach dem Rennwett- und Lotteriegesetz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203535"&gt;veranstaltet oder vermittelt werden. F&amp;#252;r die Vermittlung von Pferdewetten darf eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203536"&gt;Erlaubnis nur erteilt werden, wenn die zust&amp;#228;ndigen deutschen Beh&amp;#246;rden den Abschluss&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203537"&gt;dieser Pferdewetten im Inland oder den Betrieb eines Totalisators f&amp;#252;r diese Pferdewetten im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203538"&gt;Inland erlaubt haben. &amp;#167; 4 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 sind anwendbar.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203539"&gt;(2) &amp;#167; 4 Abs. 4 ist anwendbar. Abweichend von Satz 1 kann das Veranstalten und Vermitteln&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203540"&gt;von nach Abs. 1 erlaubten Pferdewetten im Internet unter den in &amp;#167; 4 Abs. 5 genannten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203541"&gt;Voraussetzungen im l&amp;#228;ndereinheitlichen Verfahren erlaubt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203542"&gt;(3) Auf Festquotenwetten finden &amp;#167; 21 Abs. 5 und &amp;#167; 8 Abs. 6 entsprechende Anwendung.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203543"&gt;Neunter Abschnitt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203544"&gt;&amp;#220;bergangs- und Schlussbestimmungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203545"&gt;&amp;#167; 28 Regelungen der L&amp;#228;nder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203546"&gt;Die L&amp;#228;nder erlassen die zur Ausf&amp;#252;hrung dieses Staatsvertrages notwendigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203547"&gt;Bestimmungen. Sie k&amp;#246;nnen weitergehende Anforderungen insbesondere zu den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203548"&gt;Voraussetzungen des Veranstaltens und Vermittelns von Gl&amp;#252;cksspielen festlegen. In ihren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203549"&gt;Ausf&amp;#252;hrungsgesetzen k&amp;#246;nnen sie auch vorsehen, dass Verst&amp;#246;&amp;#223;e gegen die Bestimmungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203550"&gt;dieses Staatsvertrages mit Geldbu&amp;#223;e oder Strafe geahndet werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203551"&gt;&amp;#167; 29 &amp;#220;bergangsregelungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203552"&gt;(1) Die bis zum Inkrafttreten dieses Staatsvertrages erteilten Erlaubnisse der Veranstalter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203553"&gt;im Sinne des &amp;#167; 10 Abs. 2 und 3 und die ihnen nach Landesrecht gleichstehenden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203554"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203555"&gt;Renn&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203556"&gt;5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203557"&gt;die Veranstaltung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203558"&gt;dieser Pferdewetten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203559"&gt;D&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203560"&gt;kann&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203561"&gt;nur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203562"&gt;Buchmacherwetten (&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203563"&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203564"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203565"&gt;28&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203566"&gt;Befugnisse gelten - auch wenn im Bescheid eine k&amp;#252;rzere Frist festgelegt ist - bis zum 31.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203567"&gt;Dezember 2012 als Erlaubnis mit der Ma&amp;#223;gabe fort, dass die Regelungen dieses&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203568"&gt;Staatsvertrages - abgesehen vom Erlaubniserfordernis nach &amp;#167; 4 Abs. 1 Satz 1 -&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203569"&gt;Anwendung finden. Die Veranstalter nach &amp;#167; 10 Abs. 2 und 3 haben sp&amp;#228;testens zum 1.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203570"&gt;Januar 2013 eine neue Erlaubnis nach &amp;#167; 4 Abs. 1 einzuholen. Abweichend von &amp;#167; 10 a Abs.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203571"&gt;2 und 5 ist das gemeinsame Sportwettangebot der Veranstalter nach &amp;#167; 10 Abs. 2 und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203572"&gt;dessen Vermittlung durch Annahmestellen ein Jahr nach Erteilung der Konzessionen nach&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203573"&gt;&amp;#167; 10a in Verbindung mit &amp;#167; 4c zul&amp;#228;ssig.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203574"&gt;(2) Abs. 1 findet entsprechende Anwendung auf die Vermittler von erlaubten &amp;#246;ffentlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203575"&gt;Gl&amp;#252;cksspielen (einschlie&amp;#223;lich der Lotterie-Einnehmer der Klassenlotterien und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203576"&gt;gewerblichen Spielvermittler). Soweit Vermittler in die Vertriebsorganisation eines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203577"&gt;Veranstalters eingegliedert sind, stellt der Veranstalter den Antrag auf Erteilung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203578"&gt;Erlaubnis nach &amp;#167; 4 Abs. 1 f&amp;#252;r die f&amp;#252;r ihn t&amp;#228;tigen Vermittler.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203579"&gt;(3) Die zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde &amp;#252;bernimmt die F&amp;#252;hrung der Sperrdatei nach &amp;#167; 23 Abs. 1 Satz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203580"&gt;sp&amp;#228;testens zum 1. Juli 2013. Zu diesem Zweck &amp;#252;bermitteln die bislang f&amp;#252;r die F&amp;#252;hrung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203581"&gt;Sperrdatei der Veranstalter nach &amp;#167; 10 Abs. 2 zust&amp;#228;ndigen Stellen die bei ihnen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203582"&gt;gespeicherten Spielersperren im Sinne des &amp;#167; 8 Abs. 2. Bis zur &amp;#220;bernahme bleiben deren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203583"&gt;bislang bestehende Aufgaben unber&amp;#252;hrt; die Veranstalter nach &amp;#167; 10 Abs. 2 stellen die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203584"&gt;Ber&amp;#252;cksichtigung der nach &amp;#167; 8 Abs. 6 &amp;#252;bermittelten Antr&amp;#228;ge auf Selbstsperren sicher. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203585"&gt;Veranstalter nach &amp;#167; 10 Abs. 2 &amp;#252;bernehmen jeweils hinsichtlich der Spielteilnehmer, deren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203586"&gt;Wohnsitz in ihrem Geltungsbereich liegt, die Aufgabe nach &amp;#167; 8 Abs. 5 Satz 2, wenn der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203587"&gt;Veranstalter, der die Sperre verf&amp;#252;gt hat, seine Erlaubnis oder Konzession nicht mehr nutzt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203588"&gt;(4) Die Regelungen des Siebten Abschnitts finden ab Inkrafttreten dieses Staatsvertrags&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203589"&gt;Anwendung. Spielhallen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Staatsvertrags&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203590"&gt;bestehen und f&amp;#252;r die bis zum 28. Oktober 2011 eine Erlaubnis nach &amp;#167; 33i GewO erteilt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203591"&gt;worden ist, deren Geltungsdauer nicht innerhalb von f&amp;#252;nf Jahren nach Inkrafttreten dieses&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203592"&gt;Vertrages endet, gelten bis zum Ablauf von f&amp;#252;nf Jahren nach Inkrafttreten dieses Vertrags&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203593"&gt;als mit &amp;#167;&amp;#167; 24 und 25 vereinbar. Spielhallen, f&amp;#252;r die nach dem 28. Oktober 2011 eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203594"&gt;Erlaubnis nach &amp;#167; 33i GewO erteilt worden ist, gelten bis zum Ablauf von einem Jahr nach&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203595"&gt;Inkrafttreten dieses Staatsvertrags als mit &amp;#167;&amp;#167; 24 und 25 vereinbar. Die f&amp;#252;r die Erteilung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203596"&gt;einer Erlaubnis nach &amp;#167; 24 zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rden k&amp;#246;nnen nach Ablauf des in Satz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203597"&gt;bestimmten Zeitraums eine Befreiung von der Erf&amp;#252;llung einzelner Anforderungen des &amp;#167; 24&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203598"&gt;Abs. 2 sowie &amp;#167; 25 f&amp;#252;r einen angemessenen Zeitraum zulassen, wenn dies zur Vermeidung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203599"&gt;unbilliger H&amp;#228;rten erforderlich ist; hierbei sind der Zeitpunkt der Erteilung der Erlaubnis&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203600"&gt;gem&amp;#228;&amp;#223; &amp;#167; 33i GewO sowie die Ziele des &amp;#167; 1 zu ber&amp;#252;cksichtigen. Das N&amp;#228;here regeln die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203601"&gt;Ausf&amp;#252;hrungsbestimmungen der L&amp;#228;nder.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203602"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203603"&gt;0&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203604"&gt;Juni&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203605"&gt;uli&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203606"&gt;2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203607"&gt;anuar&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203608"&gt;sind ab Inkrafttreten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203609"&gt;dieses Staatsvertrages in allen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203610"&gt;Verfahren zur Erteilung,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203611"&gt;&amp;#196;nderung oder Verl&amp;#228;ngerung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203612"&gt;von Erlaubnissen nach &amp;#167; 24 oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203613"&gt;&amp;#167; 33i GewO zu ber&amp;#252;cksichtigen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203614"&gt;Erlaubnisse nach &amp;#167; 33i GewO,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203615"&gt;die nach dem 6. April 2011 erteilt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203616"&gt;worden sind und den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203617"&gt;Beschr&amp;#228;nkungen des &amp;#167; 25 Abs.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203618"&gt;2 nicht entsprechen, werden ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203619"&gt;Jahr nach Inkrafttreten dieses&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203620"&gt;Staatsvertrages unwirksam.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203621"&gt;Spielhallen, die zum Zeitpunkt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203622"&gt;des Inkrafttretens dieses&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203623"&gt;Staatsvertrages bestehen und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203624"&gt;erlaubt sind, gelten bis zum&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203625"&gt;Ablauf von f&amp;#252;nf Jahren nach&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203626"&gt;Inkrafttreten dieses&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203627"&gt;Staatsvertrages als erlaubt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203628"&gt;Danach unterliegen sie der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203629"&gt;Erlaubnispflicht. Unbeschadet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203630"&gt;der S&amp;#228;tze 2 bis 4 tritt eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203631"&gt;vorzeitige Erlaubnispflicht bei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203632"&gt;einem Wechsel des Betreibers&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203633"&gt;der Spielhalle ein.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203634"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203635"&gt;29&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203636"&gt;(5) Buchmachererlaubnisse nach dem Rennwett- und Lotteriegesetz gelten im bisherigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203637"&gt;Umfang bis zum Ablauf eines Jahres nach Inkrafttreten dieses Staatsvertrages fort.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203638"&gt;&amp;#167; 30 Weitere Regelungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203639"&gt;(1) Die zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde kann eine Lotterie, die bei Inkrafttreten dieses Vertrages von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203640"&gt;mehreren Veranstaltern in allen L&amp;#228;ndern durchgef&amp;#252;hrt wird und bei der der Reinertrag&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203641"&gt;ausschlie&amp;#223;lich zur Erf&amp;#252;llung der in &amp;#167; 10 Abs. 5 genannten Zwecke verwandt wird,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203642"&gt;abweichend von &amp;#167; 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, &amp;#167; 13 Abs. 2, &amp;#167; 14 Abs. 1 Nr. 1 und &amp;#167; 15 Abs. 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203643"&gt;Satz 3 erlauben.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203644"&gt;(2) Der Reinertrag von Veranstaltungen in der Form des Gewinnsparens muss mindestens&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203645"&gt;25 vom Hundert der Entgelte betragen. Der Reinertrag ist f&amp;#252;r gemeinn&amp;#252;tzige, kirchliche oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203646"&gt;mildt&amp;#228;tige Zwecke zu verwenden. Erlaubnisse k&amp;#246;nnen allgemein erteilt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203647"&gt;&amp;#167; 31 Verh&amp;#228;ltnis zu weiteren staatsvertraglichen Regelungen f&amp;#252;r die Klassenlotterien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203648"&gt;(1) Soweit die Regelungen des Staatsvertrages zwischen den L&amp;#228;ndern Baden-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203649"&gt;W&amp;#252;rttemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Th&amp;#252;ringen &amp;#252;ber eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203650"&gt;Staatliche Klassenlotterie vom 26. Mai 1992 (SKL-Staatsvertrag) oder die Regelungen des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203651"&gt;Staatsvertrages zwischen den L&amp;#228;ndern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203652"&gt;Holstein, Freie und Hansestadt Hamburg, Freie Hansestadt Bremen, Saarland, Berlin,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203653"&gt;Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt &amp;#252;ber eine Staatliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203654"&gt;Klassenlotterie vom 30.Juni/1.September 2008 (NKL-Staatsvertrag) sowie die Regelungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203655"&gt;des Staatsvertrages der L&amp;#228;nder &amp;#252;ber die Gemeinsame Klassenlotterie vom […] (GKLStaatsvertrag)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203656"&gt;im Widerspruch zu Regelungen dieses Staatsvertrags stehen, sind die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203657"&gt;Regelungen dieses Staatsvertrags vorrangig anzuwenden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203658"&gt;(2) Mit Inkrafttreten dieses Staatsvertrages gehen die der S&amp;#252;ddeutschen Klassenlotterie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203659"&gt;und der Nordwestdeutschen Klassenlotterie erteilten Erlaubnisse zur Veranstaltung von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203660"&gt;Klassenlotterien auf die Gemeinsame Klassenlotterie &amp;#252;ber. Erlaubnisse nach &amp;#167; 4 werden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203661"&gt;Klassenlotterien abweichend von den jeweiligen Staatsvertr&amp;#228;gen von der nach diesem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203662"&gt;Staatsvertrag zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde erteilt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203663"&gt;&amp;#167; 32 Evaluierung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203664"&gt;Die Auswirkungen dieses Staatsvertrages, insbesondere der &amp;#167;&amp;#167; 4a bis 4e, 9, 9a und 10a&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203665"&gt;auf die Entwicklung und Ausbreitung von unerlaubten Gl&amp;#252;cksspielen in Schwarzm&amp;#228;rkten,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203666"&gt;sind von den Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden der L&amp;#228;nder unter Mitwirkung des Fachbeirats zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203667"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203668"&gt;,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203669"&gt;und &amp;#167; 20 Abs. 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203670"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203671"&gt;30&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203672"&gt;evaluieren. Ein zusammenfassender Bericht ist f&amp;#252;nf Jahre nach Inkrafttreten des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203673"&gt;Staatsvertrages vorzulegen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203674"&gt;&amp;#167; 33 Revision zum Bundesverwaltungsgericht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203675"&gt;In einem gerichtlichen Verfahren kann die Revision zum Bundesverwaltungsgericht auch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203676"&gt;darauf gest&amp;#252;tzt werden, dass das angefochtene Urteil auf der Verletzung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203677"&gt;Bestimmungen dieses Staatsvertrages beruhe.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203678"&gt;&amp;#167; 34 Befristung, Fortgelten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203679"&gt;(1) Die Ministerpr&amp;#228;sidentenkonferenz kann aufgrund der Ergebnisse der Evaluierung (&amp;#167; 32)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203680"&gt;mit mindestens 13 Stimmen die Befristung der Experimentierklausel in &amp;#167; 10a Abs. 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203681"&gt;aufheben.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203682"&gt;(2) Dieser Staatsvertrag tritt mit Ablauf des 30. Juni 2021 au&amp;#223;er Kraft, sofern nicht die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203683"&gt;Ministerpr&amp;#228;sidentenkonferenz mit mindestens 13 Stimmen das Fortgelten des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203684"&gt;Staatsvertrages beschlie&amp;#223;t. In diesem Fall gilt der Staatsvertrag unter den L&amp;#228;ndern fort, die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203685"&gt;dem Beschluss zugestimmt haben.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203686"&gt;(3) Der Staatsvertrag kann von jedem der L&amp;#228;nder, in denen er fortgilt, zum Schluss eines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203687"&gt;Kalenderjahres gek&amp;#252;ndigt werden. Die K&amp;#252;ndigung ist schriftlich gegen&amp;#252;ber dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203688"&gt;Vorsitzenden der Ministerpr&amp;#228;sidentenkonferenz zu erkl&amp;#228;ren. Die K&amp;#252;ndigung eines Landes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203689"&gt;l&amp;#228;sst das zwischen den &amp;#252;brigen L&amp;#228;ndern bestehende Vertragsverh&amp;#228;ltnis unber&amp;#252;hrt, jedoch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203690"&gt;kann jedes der &amp;#252;brigen L&amp;#228;nder das Vertragsverh&amp;#228;ltnis binnen einer Frist von drei Monaten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203691"&gt;nach Eingang der Benachrichtigung &amp;#252;ber die gegen&amp;#252;ber der oder dem Vorsitzenden der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203692"&gt;Ministerpr&amp;#228;sidentenkonferenz erfolgte K&amp;#252;ndigungserkl&amp;#228;rung zum selben Zeitpunkt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203693"&gt;k&amp;#252;ndigen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203694"&gt;Artikel 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203695"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203696"&gt;ies&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203697"&gt;Jahres&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203698"&gt;0&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203699"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203700"&gt;31&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203701"&gt;Inkrafttreten, Au&amp;#223;erkrafttreten, Neubekanntmachung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203702"&gt;(1) Dieser Staatsvertrag tritt am 1. Juli 2012 in Kraft. Sind bis zum 30. Juni 2012 nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203703"&gt;mindestens 13 Ratifikationsurkunden bei der Staatskanzlei der oder des Vorsitzenden der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203704"&gt;Ministerpr&amp;#228;sidentenkonferenz hinterlegt, wird der Staatsvertrag gegenstandslos.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203705"&gt;(2) Die Staatskanzlei der oder des Vorsitzenden der Ministerpr&amp;#228;sidentenkonferenz teilt den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203706"&gt;L&amp;#228;ndern die Hinterlegung der Ratifikationsurkunden mit.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203707"&gt;(3) Mit Inkrafttreten dieses Staatsvertrages tritt der Staatsvertrag &amp;#252;ber die Regionalisierung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203708"&gt;von Teilen der von den Unternehmen des Deutschen Lotto- und Totoblocks erzielten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203709"&gt;Einnahmen in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Juni 2004 au&amp;#223;er Kraft.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203710"&gt;(4) Die L&amp;#228;nder werden erm&amp;#228;chtigt, den Wortlaut des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrages in der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203711"&gt;Fassung, die sich aus dem Artikel 1 ergibt, mit neuem Datum bekannt zu machen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203712"&gt;Anhang “Richtlinien zur Vermeidung und Bek&amp;#228;mpfung von Gl&amp;#252;cksspielsucht”&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203713"&gt;Zur Vermeidung und Bek&amp;#228;mpfung von Gl&amp;#252;cksspielsucht gelten die folgenden Richtlinien:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203714"&gt;1. Die Veranstalter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203715"&gt;a) benennen Beauftragte f&amp;#252;r die Entwicklung von Sozialkonzepten,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203716"&gt;b) erheben Daten &amp;#252;ber die Auswirkungen der von ihnen angebotenen Gl&amp;#252;cksspiele auf die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203717"&gt;Entstehung von Gl&amp;#252;cksspielsucht und berichten hier&amp;#252;ber sowie &amp;#252;ber den Erfolg der von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203718"&gt;ihnen zum Spielerschutz getroffenen Ma&amp;#223;nahmen alle zwei Jahre den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203719"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203720"&gt;c) schulen das f&amp;#252;r die Veranstaltung, Durchf&amp;#252;hrung und gewerbliche Vermittlung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203721"&gt;&amp;#246;ffentlichen Gl&amp;#252;cksspiels eingesetzte Personal in der Fr&amp;#252;herkennung problematischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203722"&gt;Spielverhaltens, wie z. B. dem pl&amp;#246;tzlichen Anstieg des Entgelts oder der Spielfrequenz,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203723"&gt;d) schlie&amp;#223;en das in den Annahmestellen besch&amp;#228;ftigte Personal vom dort angebotenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203724"&gt;Gl&amp;#252;cksspiel aus,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203725"&gt;e) erm&amp;#246;glichen es den Spielern, ihre Gef&amp;#228;hrdung einzusch&amp;#228;tzen, und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203726"&gt;f) richten eine Telefonberatung mit einer bundesweit einheitlichen Telefonnummer ein.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203727"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203728"&gt;anuar&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203729"&gt;1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203730"&gt;Dezember&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203731"&gt;1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203732"&gt;Stand: 6.Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203733"&gt;32&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203734"&gt;2. Eine Information &amp;#252;ber H&amp;#246;chstgewinne ist mit der Aufkl&amp;#228;rung &amp;#252;ber die Wahrscheinlichkeit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203735"&gt;von Gewinn und Verlust zu verbinden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203736"&gt;3. Die Verg&amp;#252;tung der leitenden Angestellten von Gl&amp;#252;cksspielveranstaltern darf nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203737"&gt;abh&amp;#228;ngig vom Umsatz berechnet werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203738"&gt;14. April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203739"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203740"&gt;1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203741"&gt;Erl&amp;#228;uterungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203742"&gt;A. Allgemeines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203743"&gt;I. Ausgangslage&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203744"&gt;1. Geltendes Recht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203745"&gt;Die L&amp;#228;nder haben im Staatsvertrag zum Gl&amp;#252;cksspielwesen in Deutschland&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203746"&gt;(Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag – Gl&amp;#252;StV), der am 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist, an den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203747"&gt;Kernzielen des Schutzes der Spieler und der Allgemeinheit, die von je her die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203748"&gt;Gl&amp;#252;cksspielgesetzgebung der L&amp;#228;nder leiten, festgehalten. Sie haben das Gl&amp;#252;cksspielrecht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203749"&gt;unter Ber&amp;#252;cksichtigung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Urteil&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203750"&gt;vom 28.3.2006, Az. 1 BvR 1054/01) l&amp;#228;ndereinheitlich geregelt. Kernziele des Vertrages sind&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203751"&gt;die Vermeidung und Bek&amp;#228;mpfung von Gl&amp;#252;cksspielsucht (&amp;#167; 1 Satz 1 Nr. 1), die Kanalisierung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203752"&gt;und Begrenzung des Gl&amp;#252;cksspielangebotes (&amp;#167; 1 Satz 1 Nr. 2), der Jugend- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203753"&gt;Spielerschutz (&amp;#167; 1 Satz 1 Nr. 3), sowie die Sicherstellung eines fairen Spiels und der Schutz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203754"&gt;vor Kriminalit&amp;#228;t (&amp;#167; 1 Satz 1 Nr. 4). Der Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag gilt nach Ablauf der Vier-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203755"&gt;Jahres-Frist in &amp;#167; 28 Abs. 1 Satz 1 nach den Fortgeltungsanordnungen in den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203756"&gt;Ausf&amp;#252;hrungsgesetzen der L&amp;#228;nder als Landesgesetz fort.1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203757"&gt;2. Rechtsprechung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203758"&gt;Der Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag selbst ist in seinen Zielen und Einzelregelungen von der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203759"&gt;Rechtsprechung gebilligt worden; allerdings ist das im Staatsvertrag verankerte staatliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203760"&gt;Wettmonopol wegen der Entwicklung in anderen, vom Gl&amp;#252;ckspielstaatsvertrag nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203761"&gt;erfassten Bereichen, wie dem gewerblichen Automatenspiel, unionsrechtlich auf den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203762"&gt;Pr&amp;#252;fstand gestellt worden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203763"&gt;Die Verfassungskonformit&amp;#228;t des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags hat das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203764"&gt;Bundesverfassungsgericht in seiner Kammer-Rechtsprechung fr&amp;#252;h festgestellt (BVerfG,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203765"&gt;Beschluss vom 14.10.2008, Az. 1 BvR 928/08; Beschluss vom 14.9.2009, Az. 1 BvR&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203766"&gt;880/09). Der Gerichtshof der Europ&amp;#228;ischen Union (EuGH) hat einen weiten Beurteilungsund&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203767"&gt;Gestaltungsraum der Mitgliedstaaten der Europ&amp;#228;ischen Union anerkannt, im Einklang&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203768"&gt;mit ihrer eigenen Werteordnung zu beurteilen, welche Erfordernisse sich aus dem Schutz der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203769"&gt;Gemeinschaftsg&amp;#252;ter im Gl&amp;#252;cksspielbereich ergeben, und unter Beachtung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203770"&gt;Verh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;igkeitsgrundsatzes die Ziele ihrer Politik festzulegen sowie das angestrebte&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203771"&gt;Schutzniveau zu bestimmen (EuGH, Urteil vom 8.7.2010, Rs. C-447/08 – Sj&amp;#246;berg und C-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203772"&gt;1 Gilt vorbehaltlich der von BW in Aussicht genommenen Erg&amp;#228;nzung des dortigen Landesrechts.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203773"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203774"&gt;2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203775"&gt;448/08 - Gerdin; Urteil vom 3.6.2010, Rs. C-203/08 – Sporting Exchange und C-258/08 -&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203776"&gt;Ladbrokes; Urteil vom 8.9.2009, Rs. C-42/07 - Liga Portuguesa; Urteil vom 6.3.2007, Rs. C-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203777"&gt;338/04 u.a. - Placanica u.a.; Urteil vom 6.11.2003, Rs. C-243/01 - Gambelli u.a.; Urteil vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203778"&gt;21.10.1999, Rs. C-67/98 – Zenatti; Urteil vom 19.5.2009, Rs. C-171/07 und C-172/07 – Doc&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203779"&gt;Morris, Urteil vom 30.6.2011, Rs. C-212/08 – Zeturf, Urteil vom 15.9.2011, Rs C-347/09-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203780"&gt;Dickinger u.a.). In seinen Urteilen vom 8. September 2010 (Rs. C-316/07 - Markus Sto&amp;#223; und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203781"&gt;Rs. C-46/08 – Carmen Media) zum deutschen Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag hat der Gerichtshof&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203782"&gt;die unionsrechtliche Zul&amp;#228;ssigkeit der staatlichen Gl&amp;#252;cksspielmonopole (&amp;#167; 10 Abs. 2, 5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203783"&gt;Gl&amp;#252;StV) im Kern best&amp;#228;tigt, zugleich aber die Reichweite des unionsrechtlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203784"&gt;Koh&amp;#228;renzgebots n&amp;#228;her herausgearbeitet. Der Gerichtshof hat klargestellt, dass weder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203785"&gt;Vollzugsschwierigkeiten im Internet noch der Umstand, dass von verschiedenen Arten von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203786"&gt;Gl&amp;#252;cksspielen einige einem staatlichen Monopol unterliegen und andere nicht, der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203787"&gt;Geeignetheit eines Staatsmonopols entgegenstehen (EuGH, Urteil vom 8.9.2010, Rs. 316/07&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203788"&gt;- Markus Sto&amp;#223; u.a., Rn. 84 f., 96). Der Gerichtshof sieht dessen Koh&amp;#228;renz aber in Frage&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203789"&gt;gestellt, wenn ein Mitgliedstaat bei anderen Gl&amp;#252;cksspielen mit h&amp;#246;herem Suchtpotential (wie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203790"&gt;vor allem beim gewerblichen Automatenspiel) eher auf eine Einnahmenmaximierung im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203791"&gt;Wege von Angebotserweiterung und Ermunterung zum Spiel abzielt. Denn dies k&amp;#246;nne zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203792"&gt;Folge haben, dass das der Errichtung des Staatsmonopols zugrunde liegende Ziel, Anreize&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203793"&gt;zu &amp;#252;berm&amp;#228;&amp;#223;igen Ausgaben f&amp;#252;r das Spielen zu vermeiden und die Spielsucht zu bek&amp;#228;mpfen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203794"&gt;mit ihm nicht mehr wirksam verfolgt und daher im Hinblick auf die Dienstleistungsfreiheit (Art.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203795"&gt;56 AEUV) auch nicht mehr gerechtfertigt werden kann (EuGH, Urteil vom 8.9.2010, Rs. C-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203796"&gt;316/07 - Markus Sto&amp;#223; u.a., Rn. 107, Rs. 46/08 - Carmen Media, Rn. 67 f./71).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203797"&gt;Unabh&amp;#228;ngig vom staatlichen Gl&amp;#252;cksspielmonopol sind vom Gerichtshof der Europ&amp;#228;ischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203798"&gt;Union der allgemeine Erlaubnisvorbehalt aus &amp;#167; 4 Abs. 1 und 2 Gl&amp;#252;StV und das der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203799"&gt;Spielsuchtbek&amp;#228;mpfung dienende Internetverbot aus &amp;#167; 4 Abs. 4 Gl&amp;#252;StV als&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203800"&gt;unionsrechtskonform gebilligt worden (EuGH, Urteil vom 8.9.2010, Rs. C-46/08 - Carmen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203801"&gt;Media, Rn. 87, 105). Eine Verpflichtung zur gegenseitigen Anerkennung der von den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203802"&gt;verschiedenen Mitgliedstaaten erteilten Erlaubnisse hat der Gerichtshof der Europ&amp;#228;ischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203803"&gt;Union in Fortf&amp;#252;hrung seiner bisherigen Rechtsprechung abgelehnt (EuGH, Urteil vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203804"&gt;8.9.2010, Rs. C-316/07 - Markus Sto&amp;#223; u.a. Rn. 112; Urteil vom 3.6.2010 Rs. C-203/08 –&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203805"&gt;Sporting Exchange und Rs. C-258/08 – Ladbrokes; Urteil vom 8.9.2009, Rs. C-42/07 – Liga&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203806"&gt;Portuguesa).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203807"&gt;Ausgehend von dieser Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&amp;#228;ischen Union hat das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203808"&gt;Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 24. November 2010 (Az. 8 C 13/09) den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203809"&gt;allgemeinen Erlaubnisvorbehalt und die ordnungsrechtlichen Anforderungen als nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203810"&gt;monopolbezogene Regelungen des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags best&amp;#228;tigt und mit Urteil vom 1.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203811"&gt;Juni 2011 (Az. 8 C 5.10) klargestellt, dass auch das Internetverbot weder gegen das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203812"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203813"&gt;3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203814"&gt;Grundgesetz noch gegen Unionsrechts verst&amp;#246;&amp;#223;t. Diesen Feststellungen sind s&amp;#228;mtliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203815"&gt;Oberverwaltungsgerichte, die sich mit der Verfassungs- und Unionsrechtskonformit&amp;#228;t des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203816"&gt;Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags im einstweiligen Rechtsschutz befasst haben, gefolgt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203817"&gt;In kartellrechtlicher Hinsicht hat der Bundesgerichtshof die Rechtm&amp;#228;&amp;#223;igkeit des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203818"&gt;Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags best&amp;#228;tigt und die dem Kartellrecht entzogene ordnungsrechtliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203819"&gt;Lotteriehoheit der L&amp;#228;nder hervorgehoben (BGH, Beschluss vom 14.8.2008, Az. KVR 54/07).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203820"&gt;3. Ergebnisse der Evaluierung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203821"&gt;Entsprechend dem Auftrag nach &amp;#167; 27 Gl&amp;#252;StV wurde den Regierungschefinnen und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203822"&gt;Regierungschefs der L&amp;#228;nder ein Bericht zur Evaluierung des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203823"&gt;(Evaluierungsbericht) vorgelegt. Der Bericht ist nach Durchf&amp;#252;hrung einer auf zahlreiche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203824"&gt;Datenquellen gest&amp;#252;tzten Ex-Post-Analyse und nach sorgf&amp;#228;ltiger Pr&amp;#252;fung unter Beteiligung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203825"&gt;der Normadressaten zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die Vorschriften, die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203826"&gt;Gegenstand der Analyse waren, im Wesentlichen bew&amp;#228;hrt haben und eine geeignete&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203827"&gt;Grundlage f&amp;#252;r den Vollzug und f&amp;#252;r die Bek&amp;#228;mpfung des illegalen Gl&amp;#252;cksspiels darstellen (vgl.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203828"&gt;Evaluierungsbericht, S. 5, 7). Das ordnungsrechtliche Ziel, ein ausreichendes Angebot an&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203829"&gt;Gl&amp;#252;cksspiel sicherzustellen und den Bedarf der Bev&amp;#246;lkerung in legale Bahnen zu lenken, sei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203830"&gt;allerdings nicht in jeder Hinsicht in dem von den L&amp;#228;ndern mit dem Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203831"&gt;anvisierten Umfang erreicht worden. Dies belege das gro&amp;#223;e Angebot illegalen Gl&amp;#252;cksspiels&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203832"&gt;im Internet. Der Bericht wurde von den Regierungschefinnen und Regierungschefs der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203833"&gt;L&amp;#228;nder am 15. Dezember 2010 zur Kenntnis genommen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203834"&gt;Die L&amp;#228;nder haben zudem eine International vergleichende Analyse des Gl&amp;#252;cksspielwesens&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203835"&gt;in Auftrag gegeben, die ein Konsortium (bestehend aus dem Schweizerischen Institut f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203836"&gt;Rechtsvergleichung in Lausanne, dem Institut Cr&amp;#233;a de macro&amp;#233;conomie appliqu&amp;#233;e der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203837"&gt;Universit&amp;#228;t Lausanne und der Arbeitseinheit „Angewandte Gl&amp;#252;cksspielforschung“ des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203838"&gt;Instituts f&amp;#252;r Psychologie und Kognitionsforschung an der Universit&amp;#228;t Bremen) im Juli 2009&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203839"&gt;vorgelegt hat. Diese Studie, die die nationale Evaluierung der Auswirkungen des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203840"&gt;Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrages um eine international vergleichende Perspektive erg&amp;#228;nzen sollte,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203841"&gt;bietet f&amp;#252;r sieben Mitgliedstaaten der Europ&amp;#228;ischen Union sowie f&amp;#252;r Australien, Norwegen, die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203842"&gt;Schweiz und die Vereinigten Staaten eine detaillierte Analyse des Gl&amp;#252;cksspielmarktes unter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203843"&gt;rechtswissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und gesundheitswissenschaftlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203844"&gt;Aspekten. Sie verdeutlicht die Umsatzentwicklung von 2000 bis 2007 in verschiedenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203845"&gt;Bereichen des Gl&amp;#252;cksspiels. Dabei zeigen die Kennzahlen, dass neben den Wetten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203846"&gt;europaweit insbesondere die Ums&amp;#228;tze bei Spielautomaten au&amp;#223;erhalb von Spielbanken&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203847"&gt;deutlich gestiegen sind und sich die Pro-Kopf-Ausgaben bei dieser Art des Gl&amp;#252;cksspiels&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203848"&gt;innerhalb von sieben Jahren fast verdoppelt haben (International vergleichende Analyse des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203849"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203850"&gt;4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203851"&gt;Gl&amp;#252;cksspielwesens, Teil I, S. 27, Tabelle 7).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203852"&gt;In der International vergleichenden Analyse des Gl&amp;#252;cksspielwesens ist zudem die hohe&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203853"&gt;Suchtgefahr des Internetgl&amp;#252;cksspiels aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht best&amp;#228;tigt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203854"&gt;worden, wobei dies vor allem f&amp;#252;r Casinospiele, aber auch f&amp;#252;r Sportwetten gilt. Die Gutachter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203855"&gt;haben indes zugleich auch darauf hingewiesen, dass eine l&amp;#252;ckenlose &amp;#220;berwachung eines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203856"&gt;Internetverbotes illusorisch erscheint, weil es immer wieder Anbieter und Kunden geben&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203857"&gt;wird, die bestehende Ma&amp;#223;nahmen gezielt aushebeln. Soweit eine effektive Kontrolle des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203858"&gt;Zugangs zu Gl&amp;#252;cksspielen im Internet nicht zu realisieren sei, sei der restriktiven Zulassung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203859"&gt;unter staatlicher Kontrolle der Vorzug zu geben (International vergleichende Analyse des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203860"&gt;Gl&amp;#252;cksspielwesens, Teil IV, Ziff. 2.12.1). Diese Einsch&amp;#228;tzung kn&amp;#252;pft an die zu beobachtende&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203861"&gt;tats&amp;#228;chliche Entwicklung an: In den letzten Jahren haben sich v.a. unter der Einfluss der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203862"&gt;wachsenden Bedeutung des Internets illegale Gl&amp;#252;cksspielangebote in erheblichem Umfang&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203863"&gt;etabliert. Sch&amp;#228;tzungen zur Gr&amp;#246;&amp;#223;e des Schwarzmarktes sind naturgem&amp;#228;&amp;#223; schwierig. Auf der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203864"&gt;Grundlage von im Rahmen der Evaluierung exemplarisch ausgewerteten Studien und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203865"&gt;Unterlagen bewegen sich die Markteinsch&amp;#228;tzungen f&amp;#252;r Online-Sportwetten in einer Skala von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203866"&gt;1,6 Mrd. EUR bis 3,9 Mrd. EUR, was Bruttoertr&amp;#228;ge in einer Gr&amp;#246;&amp;#223;enordnung von rund 0,1 bis&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203867"&gt;0,3 Mrd. EUR erg&amp;#228;be (vgl. Evaluierungsbericht, S.87 ff.). F&amp;#252;r Online-Poker und Online-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203868"&gt;Casinospiele wurden im Rahmen der Evaluierung von verschiedenen Seiten Angaben zum&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203869"&gt;Marktvolumen (Jahr 2009) gemacht. Die Bruttospielertr&amp;#228;ge bei Casinospielen bewegen sich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203870"&gt;danach in der Bandbreite von 0,1 bis 0,3 Mrd. EUR, das Geb&amp;#252;hrenvolumen beim Poker liegt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203871"&gt;zwischen 0,2 und 0,3 Mrd. EUR.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203872"&gt;4. Verfahren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203873"&gt;Die L&amp;#228;nder haben aufbauend auf den aus der International vergleichenden Analyse des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203874"&gt;Gl&amp;#252;cksspielwesens gewonnenen Erkenntnissen bereits im Jahr 2010 eine umfassende&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203875"&gt;strukturierte Anh&amp;#246;rung der Beteiligten (u.a. Gl&amp;#252;cksspielanbieter, Verbrauchersch&amp;#252;tzer,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203876"&gt;Suchtfachleute) zum Thema „Zukunft des Gl&amp;#252;cksspielwesens in Deutschland“ durchgef&amp;#252;hrt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203877"&gt;Die Regierungschefinnen und –chefs der L&amp;#228;nder haben sich am 10. M&amp;#228;rz 2011 f&amp;#252;r den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203878"&gt;Erhalt des Lotteriemonopols und ein Konzessionsmodell bei Sportwetten ausgesprochen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203879"&gt;Sie haben bei ihrer Konferenz am 6. April 2011 den Entwurf eines Ersten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203880"&gt;Gl&amp;#252;cksspiel&amp;#228;nderungsstaatsvertrags (Gl&amp;#252;&amp;#196;ndStV) zur Anh&amp;#246;rung und Notifizierung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203881"&gt;freigegeben. In der Zeit vom 15. April bis 6. Mai 2011 fand eine erg&amp;#228;nzende schriftliche und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203882"&gt;am 25. Mai 2011 eine nicht&amp;#246;ffentliche m&amp;#252;ndliche Anh&amp;#246;rung zum Entwurf des Ersten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203883"&gt;Gl&amp;#252;&amp;#196;ndStV (Stand: 14.4.2011) statt. In dem Notifizierungsverfahren hat die Europ&amp;#228;ische&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203884"&gt;Kommission am 18. Juli 2011 eine ausf&amp;#252;hrliche Stellungnahme zu dem Entwurf vorgelegt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203885"&gt;Ferner hat die Regierung Maltas eine ausf&amp;#252;hrliche und des Vereinigten K&amp;#246;nigreichs eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203886"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203887"&gt;5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203888"&gt;Stellungnahme &amp;#252;bermittelt. Die Ergebnisse der Anh&amp;#246;rung und die Stellungnahmen wurden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203889"&gt;bei der &amp;#220;berarbeitung des Entwurfs ber&amp;#252;cksichtigt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203890"&gt;II. L&amp;#246;sung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203891"&gt;1. Fortentwicklung des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203892"&gt;Die mit dem Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag geschaffene Regelung wird aufgrund der Ergebnisse&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203893"&gt;der Evaluierung, der Erkenntnisse aus der International vergleichenden Analyse des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203894"&gt;Gl&amp;#252;cksspielwesens sowie aus der umfassenden Anh&amp;#246;rung der Beteiligten und unter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203895"&gt;Beachtung der Stellungnahme der EU–Kommission im Notifizierungsverfahren fortentwickelt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203896"&gt;Dabei werden die vielschichtige Rechtsprechung sowohl des Bundesverfassungsgerichts als&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203897"&gt;auch des Gerichtshofs der Europ&amp;#228;ischen Union und die Entwicklungen auf europ&amp;#228;ischer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203898"&gt;Ebene ber&amp;#252;cksichtigt. Von einer vollst&amp;#228;ndigen Neuregelung wird abgesehen, weil an den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203899"&gt;Zielen der Regulierung der Gl&amp;#252;cksspiele - mit einer neuen Akzentuierung - und den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203900"&gt;wichtigsten Instrumenten zu ihrer Durchsetzung grunds&amp;#228;tzlich festgehalten werden soll.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203901"&gt;2. Kernziele des Staatsvertrags&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203902"&gt;Die Gl&amp;#252;cksspielangebote sollen weiterhin zum Schutz der Spieler und der Allgemeinheit vor&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203903"&gt;den Gefahren des Gl&amp;#252;cksspiels strikt reguliert werden. In Deutschland ist seit jeher eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203904"&gt;Politik der strikten Regulierung des Gl&amp;#252;cksspiels zum Schutz der Spieler und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203905"&gt;Allgemeinheit verfolgt worden, die dazu gef&amp;#252;hrt hat, dass das Gl&amp;#252;cksspielangebot in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203906"&gt;Deutschland bei einer langfristigen Betrachtung &amp;#252;ber 25 Jahre in Relation zum&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203907"&gt;Bruttoinlandsprodukt nicht gewachsen, sondern stabil geblieben ist (Studie des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203908"&gt;Schweizerischen Instituts f&amp;#252;r Rechtsvergleichung zum Gl&amp;#252;cksspielmarkt in der EU, April&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203909"&gt;2006, S. 1117 ff.). Auch in Zukunft soll an diesem traditionellen Regulierungsansatz und an&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203910"&gt;den Kernzielen des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrages festgehalten werden. Die Kernziele werden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203911"&gt;jedoch aufgrund der Ergebnisse der Evaluation und vor dem Hintergrund der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203912"&gt;Rechtsprechung und der europ&amp;#228;ischen Entwicklung neu akzentuiert. Zur Erreichung dieser&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203913"&gt;Ziele ist eine Gl&amp;#252;cksspielregulierung mit differenzierten Ma&amp;#223;nahmen f&amp;#252;r die einzelnen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203914"&gt;Gl&amp;#252;cksspielformen erforderlich, um deren spezifischen Sucht-, Betrugs-, Manipulations- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203915"&gt;Kriminalit&amp;#228;tspotentialen Rechnung zu tragen (&amp;#167; 1 Satz 2). Dabei stehen die Ziele des &amp;#167; 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203916"&gt;Abs. 1 Satz 1 gleichrangig nebeneinander. Bei dem Ziel der Kanalisierung und Begrenzung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203917"&gt;des Gl&amp;#252;cksspielangebotes in &amp;#167; 1 Satz 1 Nr. 2 wird der Aspekt der Schwarzmarktbek&amp;#228;mpfung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203918"&gt;hervorgehoben. Dem wird einerseits durch eine Pr&amp;#228;zisierung der Eingriffs- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203919"&gt;Vollstreckungsbefugnisse und die Effektuierung der l&amp;#228;nder&amp;#252;bergreifenden Zusammenarbeit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203920"&gt;der Beh&amp;#246;rden der Gl&amp;#252;cksspielaufsicht, andererseits durch ein legales Gl&amp;#252;cksspielangebot,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203921"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203922"&gt;6&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203923"&gt;das eine geeignete Alternative zum illegalen Gl&amp;#252;cksspiel darstellt und darstellen kann,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203924"&gt;Rechnung getragen (so nun ausdr&amp;#252;cklich &amp;#167; 1 Satz 1 Nr. 2). Insoweit ist sowohl auf die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203925"&gt;&amp;#214;ffnung des Internets f&amp;#252;r von den zust&amp;#228;ndigen deutschen Beh&amp;#246;rden erlaubte Lotterie- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203926"&gt;Sportwettangebote als auch auf die probeweise Vergabe einer begrenzten Zahl von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203927"&gt;Sportwettkonzessionen zu verweisen. Die Kanalisierung bezweckt nicht allein, die Nachfrage&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203928"&gt;spielaffiner Personen in Richtung der legalen Angebote, sondern bei diesen wiederum in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203929"&gt;Richtung der insbesondere aus suchtpr&amp;#228;ventiven Gesichtspunkten weniger&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203930"&gt;gefahrentr&amp;#228;chtigen Spielformen zu lenken.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203931"&gt;3. Lotterien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203932"&gt;F&amp;#252;r den Bereich der Lotterien mit Ausnahme der Lotterien mit geringerem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203933"&gt;Gef&amp;#228;hrdungspotential (&amp;#167;&amp;#167; 12 bis 18) verbleibt es beim staatlichen Veranstaltungsmonopol.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203934"&gt;Die L&amp;#228;nder verf&amp;#252;gen gegen&amp;#252;ber den staatlichen Veranstaltern im Sinne des &amp;#167; 10 Abs. 2 und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203935"&gt;3 im Vergleich zu der blo&amp;#223;en Aufsicht &amp;#252;ber Private &amp;#252;ber zus&amp;#228;tzliche Mittel, mit denen sie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203936"&gt;deren Verhalten au&amp;#223;erhalb der gesetzlichen Regulierungsmechanismen und Kontrollen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203937"&gt;beeinflussen und steuern k&amp;#246;nnen (EuGH, Urteil vom 30.6.2011, Rs. C-212/08 – Zeturf,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203938"&gt;Rn. 42; Urteil vom 8.9.2010, Rs. C-316/07 - Markus Sto&amp;#223; u.a., Rn. 82; vgl. auch BVerfG,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203939"&gt;Urteil v. 28.03.2006, BVerfGE 115, 276 ff., Rn. 118). Dieses erh&amp;#246;hte Steuerungspotential&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203940"&gt;gegen&amp;#252;ber staatlichen Veranstaltern erlaubt es den L&amp;#228;ndern, den besonderen Gefahren im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203941"&gt;Bereich der Lotterien wirksamer zu begegnen und die Ziele des &amp;#167; 1 effektiver zu verfolgen (s.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203942"&gt;die Erl&amp;#228;uterungen zu &amp;#167; 10 Gl&amp;#252;StV). Das ist umso wichtiger, als Lotterien in Deutschland die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203943"&gt;am h&amp;#228;ufigsten genutzten Gl&amp;#252;cksspiele darstellen (siehe die PAGE-Studie: Pathologisches&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203944"&gt;Gl&amp;#252;cksspielen und Epidemiologie, Endbericht vom 19.3.2011 der Universit&amp;#228;tsmedizin&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203945"&gt;Greifswald, der Universit&amp;#228;t L&amp;#252;beck und des Forschungsverbund EARLINT an das Hessische&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203946"&gt;Ministerium des Innern und f&amp;#252;r Sport, S. 51 und 71), die zugleich bei entsprechender&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203947"&gt;Ausgestaltung – vor allem bei hoher Frequenz – f&amp;#252;r pathologische und suchtgef&amp;#228;hrdete&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203948"&gt;Spieler eine dem Kleinen und Gro&amp;#223;en Spiel in Spielbanken, den Sportwetten oder dem Spiel&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203949"&gt;an Geldspielautomaten vergleichbare Attraktivit&amp;#228;t zeigen (PAGE-Studie, S. 64). Lotterien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203950"&gt;sind zudem wegen der Intransparenz der Gewinnermittlung und –verteilung strukturell&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203951"&gt;anf&amp;#228;llig f&amp;#252;r Manipulationen und k&amp;#246;nnen wegen der hohen angesammelten Summen zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203952"&gt;kriminellem Handeln verleiten. Die Gefahren resultieren dabei vor allem aus der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203953"&gt;Veranstaltung selbst. Sie verbleibt daher weiterhin in staatlicher Hand, um wie bislang ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203954"&gt;zuverl&amp;#228;ssiges, dank der konkreten Ausgestaltung wenig gef&amp;#228;hrliches Lotterieangebot zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203955"&gt;gew&amp;#228;hrleisten. Um sich abzeichnenden Tendenzen zur Abwanderung in nicht erlaubte und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203956"&gt;somit nicht kontrollierte Angebote entgegenzuwirken, wie sie sich u.a. im Zulauf zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203957"&gt;staaten&amp;#252;bergreifenden Lotterien und zu im Ausland veranstalteten Wetten auf die Lotterien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203958"&gt;des DLTB zeigen, und um die Nachfrage dauerhaft und zukunftsf&amp;#228;hig in Richtung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203959"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203960"&gt;7&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203961"&gt;legalen Angebotes zu kanalisieren, erscheint es jedoch geboten, in Vertrieb und Angebot&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203962"&gt;eine geeignete Alternative zum nicht erlaubten Gl&amp;#252;cksspiel zu schaffen. Daher wird das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203963"&gt;Internet wieder ge&amp;#246;ffnet. Damit soll f&amp;#252;r den Eigenvertrieb von Lotterien den illegalen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203964"&gt;Gl&amp;#252;cksspielangeboten im Internet eine legale, sichere und den Spieler- und Jugendschutz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203965"&gt;gew&amp;#228;hrleistende Alternative gegen&amp;#252;ber gestellt werden. Bei diesen Modifikationen wird aber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203966"&gt;nach wie vor dem in Wissenschaft und Rechtsprechung anerkannten besonderen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203967"&gt;Gef&amp;#228;hrdungspotential des Internetgl&amp;#252;cksspiels Rechnung getragen. Dieses besteht in einem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203968"&gt;hohen Ma&amp;#223; an Bequemlichkeit, einer zeitlich unbeschr&amp;#228;nkten Verf&amp;#252;gbarkeit des Angebots,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203969"&gt;Effekten der Gew&amp;#246;hnung und Verharmlosung, einem im Vergleich zur Abgabe des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203970"&gt;Spielscheins in der Annahmestelle h&amp;#246;heren Abstraktionsgrad sowie spezifischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203971"&gt;Gef&amp;#228;hrdungen jugendlicher Spieler. Gl&amp;#252;cksspiele im Internet haben deshalb ein erheblich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203972"&gt;h&amp;#246;heres Gef&amp;#228;hrdungspotential als traditionelle Vertriebskan&amp;#228;le und sind mit ihnen nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203973"&gt;austauschbar (EuGH, Urteil vom 30.6.2011, Rs. C-212/08 - Zeturf, Rn. 80 und 83). Unter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203974"&gt;Wahrung eines ordnungsrechtlichen Ansatzes wird daher f&amp;#252;r Lotterien im Internet ein Verbot&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203975"&gt;mit Erlaubnisvorbehalt vorgesehen. Die Erlaubnisvoraussetzungen orientieren sich an der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203976"&gt;&amp;#220;bergangsregelung des &amp;#167; 25 Abs. 6 Gl&amp;#252;StV, die sich im Hinblick auf die Gew&amp;#228;hrleistung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203977"&gt;Spieler- und Jugendschutzes bei Lotterien im Internet bew&amp;#228;hrt hat (vgl. Evaluierungsbericht,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203978"&gt;S. 75 f.) und vom Bundesverfassungsgericht best&amp;#228;tigt worden ist (vgl. BVerfG, Beschluss&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203979"&gt;vom 14.10.2008, Az. 1 BvR 928/08). Durch hohe Standards zum Schutz der Verbraucher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203980"&gt;und von Minderj&amp;#228;hrigen wird dabei den mit dem Gl&amp;#252;cksspiel im Internet stets verbundenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203981"&gt;besonderen Gefahren konsequent vorgebeugt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203982"&gt;4. Experimentierklausel mit Konzessionsmodell f&amp;#252;r Sportwetten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203983"&gt;a) Sportwetten weisen im Vergleich zu den Lotterien ein anderes Gefahrenpotential auf:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203984"&gt;Von Manipulation bedroht ist bei ihnen weniger die Wettveranstaltung selbst, als vorrangig&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203985"&gt;das bewettete Ereignis. Allerdings k&amp;#246;nnen Sportwetten, vor allem dann, wenn sie als Liveoder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203986"&gt;Ereigniswetten angeboten werden, ein nicht unerhebliches Suchtpotential entwickeln,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203987"&gt;zumal die Spielteilnehmer – wie Untersuchungen zeigen – dazu neigen, den Einfluss ihrer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203988"&gt;Sachkenntnis auf den Spielerfolg zu &amp;#252;bersch&amp;#228;tzen. Die Evaluierung belegt indes, dass es&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203989"&gt;zuletzt kaum noch gelungen ist, die erhebliche Nachfrage in diesem Bereich auf das nach&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203990"&gt;Angebot und Vertriebsweg eng begrenzte Sportwettangebot der staatlichen Veranstalter zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203991"&gt;kanalisieren. Vielmehr hat sich, zu Lande wie im Internet, ein Schwarzmarkt herausgebildet,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203992"&gt;dessen Bek&amp;#228;mpfung sich als schwierig erwiesen hat. Angesichts dieses umfangreichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203993"&gt;Schwarzmarktes soll auf diesem Gebiet von dem bisherigen Veranstaltungsmonopol&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203994"&gt;abgewichen werden. Stattdessen soll im Rahmen einer Experimentierklausel erprobt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203995"&gt;werden, durch ein kontrolliertes Angebot privater Konzession&amp;#228;re, welche hohen Auflagen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203996"&gt;staatlicher Kontrolle und einer Beschr&amp;#228;nkung ihres Produktportfolios unterliegen, den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203997"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203998"&gt;8&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24203999"&gt;Schwarzmarkt auszutrocknen bzw. in ein legales Feld zu &amp;#252;berf&amp;#252;hren. Eine solche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204000"&gt;Kanalisierung w&amp;#252;rde sowohl die vom Sportwettbetrug ausgehenden Gefahren f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204001"&gt;Integrit&amp;#228;t sportlicher Wettbewerbe, als auch die von der Spielteilnahme ausgehenden Risiken&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204002"&gt;f&amp;#252;r den Verbraucher reduzieren. Da es somit um eine Kanalisierung, nicht aber um eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204003"&gt;Ausweitung des Marktes, sowie um eine engmaschige Kontrolle geht, w&amp;#228;re es nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204004"&gt;vertretbar, diese Art des Gl&amp;#252;cksspiels dem freien Spiel der Kr&amp;#228;fte des Marktes zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204005"&gt;&amp;#252;berlassen. Daher wird nur eine begrenzte Zahl von Anbietern zugelassen. Diese k&amp;#246;nnen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204006"&gt;zum einen &amp;#252;ber ein Vertriebsnetz von Wettvermittlungsstellen t&amp;#228;tig werden, zum anderen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204007"&gt;unter besonderen Voraussetzungen auch im Internet. Dabei ist ein Verbot mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204008"&gt;Erlaubnisvorbehalt vorgesehen, wobei die &amp;#214;ffnung des Internets wegen der mit ihm&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204009"&gt;verbundenen spezifischen Gefahren wiederum nur unter besonderen Schutzvorkehrungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204010"&gt;vertretbar erscheint.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204011"&gt;b) Die Limitierung der Zahl der Anbieter ist ein bekanntes und bew&amp;#228;hrtes Instrument im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204012"&gt;Gl&amp;#252;cksspielrecht vieler Mitgliedstaaten der Europ&amp;#228;ischen Union. Neben den staatlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204013"&gt;Monopolen sind Einer-Konzessionen (wie bei der National Lottery in Gro&amp;#223;britannien) und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204014"&gt;eine begrenzte Anzahl von Konzessionen (wie bei den Spielbanken in &amp;#214;sterreich), die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204015"&gt;privaten Anbietern offenstehen, seit langem bekannt. In der International vergleichenden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204016"&gt;Analyse des Gl&amp;#252;cksspielwesens ist deshalb von den Wissenschaftlern sogar die Konzession&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204017"&gt;begrifflich als System definiert worden, in dem eine im Voraus zahlenm&amp;#228;&amp;#223;ig beschr&amp;#228;nkte&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204018"&gt;Menge an Lizenzen f&amp;#252;r die Erbringung von Gl&amp;#252;cksspieldienstleistungen im entsprechenden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204019"&gt;Marktsegment erteilt und die Erbringung solcher Dienstleistungen ohne Lizenzen gesetzlich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204020"&gt;verboten wird (International vergleichenden Analyse des Gl&amp;#252;cksspielwesens, Teil I, I.3.1 –&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204021"&gt;s.a. die L&amp;#228;nderdarstellungen in Teil II).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204022"&gt;Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&amp;#228;ischen Union steht es einem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204023"&gt;Mitgliedstaat, der das Ziel verfolgt, die Gelegenheiten zum Spiel zu verringern, u.a.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204024"&gt;grunds&amp;#228;tzlich frei, eine Erlaubnisregelung zu schaffen und dabei Beschr&amp;#228;nkungen in Bezug&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204025"&gt;auf die Zahl der zugelassenen Veranstalter vorzusehen (vgl. EuGH, Urteil vom 8.9.2010,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204026"&gt;Rs. C-46/08 - Carmen Media, Rn. 84 unter Verweis auf Urteil vom 6.3.2007, Rs. C-338/04&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204027"&gt;u.a. - Placanica u.a., Rn. 53; Urteil vom 30.6.2011, Rs. C-212/08 - Zeturf, Rn. 41 f.). Das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204028"&gt;Bundesverwaltungsgericht hat in seinen Urteilen vom 24. November 2010 (Az. 8 C 13/09,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204029"&gt;Rn. 62 und 15/09, Rn. 70) hervorgehoben, dass der Gerichtshof der Europ&amp;#228;ischen Union&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204030"&gt;damit ein “Konzessionssystem” (hier f&amp;#252;r Sportwetten) behandelt; die Grundentscheidung, ob&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204031"&gt;es zur Erreichung der verfolgten Gemeinwohlziele besser ist, ein Staatsmonopol f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204032"&gt;bestimmte Gl&amp;#252;cksspiele (etwa Sportwetten und Lotterien) vorzusehen oder aber stattdessen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204033"&gt;private Anbieter zu konzessionieren und mit den erforderlichen Auflagen zuzulassen, liege&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204034"&gt;allein im Ermessen des jeweiligen Mitgliedstaates (a.a.O., m.w.Nachw.). Da unter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204035"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204036"&gt;9&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204037"&gt;bestimmten Voraussetzungen ein staatliches Monopol verfassungs- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204038"&gt;europarechtskonform ist, ist die rechtsnormative Verknappung des Wettangebotes durch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204039"&gt;Limitierung der Zahl der Anbieter erst recht zul&amp;#228;ssig, zumal damit ein begrenzter privater&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204040"&gt;Wettbewerb er&amp;#246;ffnet wird (vgl. von Mutius, Rechtsgutachten zu den verfassungs- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204041"&gt;europarechtlichen Vorgaben sowie der verwaltungs- und abgabenrechtlichen Ausgestaltung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204042"&gt;einer rechtsnormativ begrenzten und gesteuerten Teilliberalisierung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204043"&gt;Sportwettenmarktes, erstattet im Auftrag des Deutschen Buchmacherverbandes, Juni 2007,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204044"&gt;S. 28 f.; vgl. zu dieser &amp;#220;berlegung auch EuGH, Urteil vom 3.6.2010, Rs. C-203/08 - Sporting&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204045"&gt;Exchange, Rn. 58).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204046"&gt;Das Ziel, die Gelegenheit zum Spiel zu vermindern, als auch das Ziel, dadurch Straftaten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204047"&gt;vorzubeugen, dass die im Gl&amp;#252;cksspielsektor t&amp;#228;tigen Wirtschaftsteilnehmer einer Kontrolle&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204048"&gt;unterworfen und Gl&amp;#252;cksspielt&amp;#228;tigkeiten in Bahnen gelenkt werden, die diesen Kontrollen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204049"&gt;unterliegen, k&amp;#246;nnen eine zahlenm&amp;#228;&amp;#223;ige Begrenzung von Konzessionen rechtfertigen (EuGH,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204050"&gt;Urteil vom 6.3.2007, Rs. C-338/04 – Placanica u.a., Rn. 52; Urteil vom 3.6.2010, Rs. C-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204051"&gt;203/08 - Sporting Exchange, Rn. 58; Urteil vom 8.9.2010, Rs. C-46/08 – Carmen Media, Rn.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204052"&gt;84). Werden vom Mitgliedstaat mit der Beschr&amp;#228;nkung mehrere legitime Ziele verfolgt, sind&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204053"&gt;diese in ihrer Gesamtheit zu w&amp;#252;rdigen (EuGH, Urteil vom 21.10.1999, Rs. C-67/98 – Zenatti,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204054"&gt;Rn. 35; Urteil vom 3.6.2010, Rs. C-258/08 – Ladbrokes, Rn. 26). Die in &amp;#167; 4a Abs. 3 Gl&amp;#252;StV&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204055"&gt;generell vorgeschriebene Begrenzung der Zahl der Konzessionen stellt vor diesem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204056"&gt;Hintergrund eine zul&amp;#228;ssige Beschr&amp;#228;nkung des freien Dienstleistungsverkehrs (Art. 56 AEUV)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204057"&gt;dar.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204058"&gt;c) Mit der Experimentierklausel soll zeitlich und im Umfang begrenzt der Markt durch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204059"&gt;die Erteilung von Konzessionen f&amp;#252;r private Sportwettveranstalter ge&amp;#246;ffnet werden (&amp;#167; 10a&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204060"&gt;Abs. 1 bis 3 Gl&amp;#252;StV). Die Angebote der Konzessionsnehmer werden die Anforderungen des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204061"&gt;Gl&amp;#252;ckspielstaatsvertrages zur Pr&amp;#228;vention und Bek&amp;#228;mpfung von Wettsucht (&amp;#167; 1 Satz 1 Nr. 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204062"&gt;Gl&amp;#252;StV) sowie zum Spieler- und Jugendschutz (&amp;#167; 1 Satz 1 Nr. 3 Gl&amp;#252;StV) zu erf&amp;#252;llen haben.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204063"&gt;Die konzessionierten Wettveranstalter sollen f&amp;#252;r die Spieler geeignete legale Alternativen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204064"&gt;zum nicht erlaubten Gl&amp;#252;cksspiel schaffen, die im Umfang den festgestellten Schwarzmarkt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204065"&gt;abbilden. Ziel ist die Lenkung der Spiellust in rechtm&amp;#228;&amp;#223;ige Bahnen, die Begrenzung der Zahl&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204066"&gt;der Konzessionen verhindert eine Gewinnmaximierung um jeden Preis. Am Ziel der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204067"&gt;Begrenzung des tats&amp;#228;chlichen (legalen und illegalen) Gl&amp;#252;cksspielangebotes wird so&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204068"&gt;festgehalten (&amp;#167; 1 Satz 1 Nr. 2 Gl&amp;#252;StV). Im &amp;#252;brigen tr&amp;#228;gt die Konzessionierung einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204069"&gt;begrenzten Zahl von Wettveranstaltern zur Abwehr von Kriminalit&amp;#228;ts- und Betrugsgefahren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204070"&gt;(&amp;#167; 1 Satz 1 Nr. 4 und 5 Gl&amp;#252;StV) bei, weil ein hohes Interesse der Konzessionsnehmer an&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204071"&gt;einer legalen, unbeanstandeten T&amp;#228;tigkeit vorausgesetzt und eine effektive &amp;#220;berwachung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204072"&gt;leichter ins Werk gesetzt werden kann. Die begrenzte Zahl der Konzessionen erm&amp;#246;glicht es&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204073"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204074"&gt;10&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204075"&gt;au&amp;#223;erdem, im Konzessionsverfahren die Bewerber genau zu durchleuchten und dabei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204076"&gt;zahlreiche Erkenntnisse, auch der Sicherheitsbeh&amp;#246;rden, einzubeziehen. Damit wird der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204077"&gt;pr&amp;#228;ventive Schutz vor kriminellen Strukturen im Markt deutlich besser zu gew&amp;#228;hrleisten sein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204078"&gt;als bei einem Erlaubnissystem, bei dem die gro&amp;#223;e Zahl der Bewerber faktisch nicht in dieser&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204079"&gt;Weise &amp;#252;berpr&amp;#252;ft werden kann.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204080"&gt;Nach &amp;#167; 10a Gl&amp;#252;StV soll f&amp;#252;r einen Zeitraum von sieben Jahren anstelle des Wettmonopols ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204081"&gt;Konzessionssystem mit l&amp;#228;nder&amp;#252;bergreifend XXX Sportwettkonzessionen erprobt werden, die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204082"&gt;nach Durchf&amp;#252;hrung eines unionsweiten Auswahlverfahrens erteilt werden. &amp;#167; 10a Gl&amp;#252;StV wird&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204083"&gt;bewusst nicht als endg&amp;#252;ltige Regelung, sondern zun&amp;#228;chst nur als Experimentierklausel&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204084"&gt;formuliert. Dieses Vorgehen, zun&amp;#228;chst in einer befristeten Erprobung Erfahrungen zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204085"&gt;sammeln und die Ergebnisse der probeweisen &amp;#214;ffnung systematisch zu beobachten und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204086"&gt;auszuwerten, um auf dieser Grundlage dauerhafte normative Entscheidungen treffen zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204087"&gt;k&amp;#246;nnen, erscheint angesichts des raschen technischen, wirtschaftlichen und sozialen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204088"&gt;Wandels, der bei den Wetten und anderen Gl&amp;#252;cksspielen im Internet in Deutschland wie in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204089"&gt;den anderen Mitgliedstaaten der Europ&amp;#228;ischen Union zu verzeichnen ist, sinnvoll und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204090"&gt;geboten (vgl. BVerfG, Urteil vom 24.10.2002, Az. 2 BvF 1/01, Rn. 381; BayVerfGH Urteil&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204091"&gt;vom 21.11.1986, VerfGH 39, 96/142 f., 152; Entscheidung vom 15.11.2006, VerfGH 59,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204092"&gt;219/228 ff.; Entscheidung vom 22.9.2008, Az. Vf. 9-VII-07). W&amp;#228;hrend der Phase von sieben&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204093"&gt;Jahren soll erprobt werden, ob die Konzessionsregelung f&amp;#252;r den Bereich der Sportwetten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204094"&gt;angemessen und tauglich ist, die Ziele des &amp;#167; 1 Gl&amp;#252;StV einer Regulierung und Begrenzung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204095"&gt;des Angebots zum Schutz der Spieler und der Allgemeinheit vor den Gefahren des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204096"&gt;Gl&amp;#252;cksspiels besser zu erreichen. Um feststellen zu k&amp;#246;nnen, ob sich die Regelung bew&amp;#228;hrt,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204097"&gt;und um gegebenenfalls nachjustieren zu k&amp;#246;nnen, soll das Konzessionsmodell f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204098"&gt;Sportwetten bei der Evaluierung des Staatsvertrages in besonderem Ma&amp;#223; betrachtet werden;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204099"&gt;ein zusammenfassender Bericht ist f&amp;#252;nf Jahre nach Inkrafttreten vorzulegen (&amp;#167; 32 Gl&amp;#252;StV).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204100"&gt;Die Experimentierklausel legt dabei auch in der Festlegung der H&amp;#246;chstzahl der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204101"&gt;Konzessionen die Ergebnisse der Evaluierung des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags gem&amp;#228;&amp;#223; &amp;#167; 27&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204102"&gt;Gl&amp;#252;StV und die Erkenntnisse der Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden aus dem Vollzug des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204103"&gt;Staatsvertrages zugrunde. So wird im Evaluierungsbericht darauf hingewiesen, dass sich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204104"&gt;neben dem legalen Gl&amp;#252;cksspielbereich in den letzten Jahren ein erheblicher illegaler&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204105"&gt;Gl&amp;#252;cksspielmarkt etabliert hat (vgl. Evaluierungsbericht, S. 87 ff.). Die obersten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204106"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden der L&amp;#228;nder gehen dabei in Bewertung der verschiedenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204107"&gt;privaten Studien zum Umfang dieses Schwarzmarktes davon aus, dass hinsichtlich des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204108"&gt;illegalen Sportwettenangebots ein Volumen von mindestens 2,7 Mrd. EUR als realistisch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204109"&gt;erachtet werden muss (a.a.O., S. 91). Davon d&amp;#252;rften 1,1 Mrd. EUR in den bei einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204110"&gt;Erhebung der Aufsichtsbeh&amp;#246;rden im zweiten Quartal 2010 festgestellten ca. 2000 illegalen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204111"&gt;Wettshops (a.a.O., S. 90) erwirtschaftet werden, w&amp;#228;hrend 1,6 Mrd. EUR auf die illegalen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204112"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204113"&gt;11&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204114"&gt;Wettangebote im Internet entfallen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204115"&gt;Nachdem das Ziel der konzessionierten &amp;#214;ffnung der Sportwetten nicht eine Expansion des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204116"&gt;Wettmarktes, sondern vielmehr die Bek&amp;#228;mpfung des entstandenen Schwarzmarktes ist,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204117"&gt;ohne das Ziel der strikten Regulierung des Gl&amp;#252;ckspiels zum Schutz der Spieler und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204118"&gt;Allgemeinheit und das Instrument des staatlichen Monopols grunds&amp;#228;tzlich in Frage zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204119"&gt;stellen, soll die konzessionierte &amp;#214;ffnung im Ma&amp;#223; und Umfang auf das beschr&amp;#228;nkt werden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204120"&gt;was angesichts des festgestellten Schwarzmarktes und unter Ber&amp;#252;cksichtigung des bereits&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204121"&gt;bestehenden erlaubten Angebots der staatlichen Lotteriegesellschaften erforderlich ist. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204122"&gt;H&amp;#246;chstzahl der Konzessionen wird deshalb auf XXX begrenzt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204123"&gt;Hinzu kommen weitere Beschr&amp;#228;nkungen, die der im Interesse des Spieler- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204124"&gt;Jugendschutzes gebotenen D&amp;#228;mpfung des Angebotes dienen. Dazu geh&amp;#246;ren die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204125"&gt;Beschr&amp;#228;nkung des Angebots (Ausschluss bestimmter Wetten, wie aller Ereigniswetten),&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204126"&gt;Beschr&amp;#228;nkungen des Vertriebs, Beschr&amp;#228;nkung der Werbung und der Ausschluss der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204127"&gt;Teilnahme minderj&amp;#228;hriger und gesperrter Spieler (samt den technischen Sicherungen des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204128"&gt;Ausschlusses im Internet).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204129"&gt;5. Pferdewetten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204130"&gt;Angesichts der Rechtsprechung des Gerichtshofes der Europ&amp;#228;ischen Union in seinen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204131"&gt;Urteilen vom 8. September 2010 in den Rechtssachen „Markus Sto&amp;#223;“ (C-316/07) und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204132"&gt;„Carmen Media“ (C-46/08) sind auch Pferdewetten, die ein historisch gewachsenes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204133"&gt;Sondersegment von Wetten auf eine Sportveranstaltung bilden, bei der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204134"&gt;unionsrechtkonformen Ausgestaltung des deutschen Gl&amp;#252;cksspielmarktes zu ber&amp;#252;cksichtigen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204135"&gt;Der Anteil der Pferdewetten am deutschen Sportwettenmarkt insgesamt ist allerdings gering.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204136"&gt;Eine vollst&amp;#228;ndige Parallelisierung der Pferdewette mit den sonstigen Sportwetten ist aus&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204137"&gt;diesem Grunde, sowie wegen der historischen und tats&amp;#228;chlichen Besonderheiten des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204138"&gt;Sektors nicht geboten, zumal die Buchmacher mittlerweile weit &amp;#252;berwiegend als&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204139"&gt;Wettvermittler t&amp;#228;tig werden und somit als relevante Wettveranstalter nur noch die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204140"&gt;zahlenm&amp;#228;&amp;#223;ig von Natur aus begrenzten Rennvereine agieren, welche die Totalisatoren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204141"&gt;betreiben. Aufgrund der &amp;#214;ffnungsklausel im Rennwett- und Lotteriegesetz werden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204142"&gt;Regelungen zur Veranstaltung und Vermittlung von Pferdewetten, im Achten Abschnitt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204143"&gt;getroffen. Dabei wird die bisher ausschlie&amp;#223;lich bundesrechtliche Regulierung durch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204144"&gt;entsprechende Vorgaben erg&amp;#228;nzt und unter Ber&amp;#252;cksichtigung der Besonderheiten dieser&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204145"&gt;Wetten dem Regulierungskonzept der Sportwetten angen&amp;#228;hert. Unterbunden wird&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204146"&gt;insbesondere die Vermittlung von Wetten an in Deutschland nicht zugelassene Veranstalter.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204147"&gt;Das Internet, in dem Pferdewetten bislang nicht offeriert werden durften (BVerwG, Urteil vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204148"&gt;1.6.2011, 8 C 5.10, Rn. 37), wird nur unter Ber&amp;#252;cksichtigung der auch f&amp;#252;r andere&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204149"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204150"&gt;12&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204151"&gt;Gl&amp;#252;cksspielarten geltenden Beschr&amp;#228;nkungen des Online-Angebotes ge&amp;#246;ffnet. Bei den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204152"&gt;Festquotenwetten der Buchmacher greift zuk&amp;#252;nftig das Spielersperrsystem.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204153"&gt;6. Casinospiele&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204154"&gt;Bei den Casinospielen einschlie&amp;#223;lich Poker verbleibt es bei der strengen Begrenzung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204155"&gt;Angebots auf die Spielbanken. Angesichts der hohen Manipulationsanf&amp;#228;lligkeit solcher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204156"&gt;Spiele und ihrem herausragenden Suchtpotential, sowie ihrer Anf&amp;#228;lligkeit f&amp;#252;r eine Nutzung zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204157"&gt;Zwecken der Geldw&amp;#228;sche erscheint es nicht vertretbar, auch hier private Anbieter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204158"&gt;zuzulassen oder das Internet als Vertriebsweg zu &amp;#246;ffnen. Soweit eine Nachfrage nach&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204159"&gt;solchen Spielen besteht, ist diese ausschlie&amp;#223;lich in den zahlenm&amp;#228;&amp;#223;ig stark limitierten und mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204160"&gt;besonderen Schutzvorkehrungen versehenen Spielbanken der L&amp;#228;nder zu decken. Nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204161"&gt;erlaubte Angebote solcher Spiele im Internet sollen mit Nachdruck bek&amp;#228;mpft werden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204162"&gt;insbesondere auch durch Ma&amp;#223;nahmen zur Unterbindung entsprechender Zahlungsstr&amp;#246;me.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204163"&gt;7. Gewerbliches Automatenspiel&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204164"&gt;Der Gerichtshof der Europ&amp;#228;ischen Union hat in seinen Urteilen vom 8. September 2010 (Rs.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204165"&gt;C-316/07 - Markus Sto&amp;#223;; Rs. C-46/08 - Carmen Media) festgestellt, dass das mit dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204166"&gt;Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag verfolgte und auf die Grundkonzeption staatlicher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204167"&gt;Ausschlie&amp;#223;lichkeitsrechte im Bereich der Lotterien und Sportwetten gegr&amp;#252;ndete&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204168"&gt;Pr&amp;#228;ventionsmodell unionsrechtlich nur Bestand haben k&amp;#246;nne, wenn in Gl&amp;#252;cksspielbereichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204169"&gt;mit h&amp;#246;herem Suchtpotenzial nicht gleichzeitig eine expansive Politik verfolgt werde.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204170"&gt;Die Evaluierung der 2006 novellierten Spielverordnung (SpielV) hat indes das erhebliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204171"&gt;Gefahrenpotential des gewerblichen Automatenspiels deutlich gemacht. Das gewerbliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204172"&gt;Automatenspiel, welches auch weiterhin nicht im Internet angeboten werden darf, wird daher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204173"&gt;wegen seines hohen Suchtpotentials und der zu verzeichnenden expansiven Entwicklung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204174"&gt;zus&amp;#228;tzlichen Beschr&amp;#228;nkungen unterworfen, die die automatenbezogenen Regelungen des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204175"&gt;Bundes (SpielV) erg&amp;#228;nzen und flankieren2, so dass dieses Spiel wieder st&amp;#228;rker in Richtung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204176"&gt;seines Charakters als blo&amp;#223;es Unterhaltungsspiel akzentuiert und einer weiteren Ausweitung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204177"&gt;des Marktes entgegengewirkt wird. Durch die &amp;#196;nderung des Grundgesetzes in Art. 74 Abs. 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204178"&gt;Nr. 11 GG als Folge der F&amp;#246;deralismusreform 2006 ist das Recht der Spielhallen in den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204179"&gt;Zust&amp;#228;ndigkeitsbereich der L&amp;#228;nder &amp;#252;bertragen worden. Von der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204180"&gt;Landesgesetzgebungskompetenz werden sowohl formelle Anforderungen an Spielhallen -&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204181"&gt;wie z. B. Erlaubnispflichten - als auch materielle Ge- und Verbote - wie das Verbot von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204182"&gt;2 Die L&amp;#228;nder erwarten vom Bund, dass er kurzfristig die Spielverordnung entsprechend der Zusage in dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204183"&gt;Schreiben von StS Dr. Heitzer vom 29. M&amp;#228;rz 2011 &amp;#228;ndert&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204184"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204185"&gt;13&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204186"&gt;Mehrfachspielhallen - erfasst.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204187"&gt;Auf der Grundlage dieser Kompetenz der L&amp;#228;nder kann auf Landesebene eine deutliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204188"&gt;Verbesserung bei den notwendigen Regulierungen der Spielhallen erreicht werden, um&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204189"&gt;deren Zahl zu begrenzen und den Spieler- und Jugendschutz zu gew&amp;#228;hrleisten. Die gleichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204190"&gt;Erw&amp;#228;gungen gelten f&amp;#252;r Gastst&amp;#228;tten sowie Wettannahmestellen der Buchmacher, soweit sie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204191"&gt;Geld- oder Warenspielger&amp;#228;te mit Gewinnm&amp;#246;glichkeit bereithalten. Die entsprechenden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204192"&gt;Regelungen finden sich im Siebten Abschnitt dieses Staatsvertrages.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204193"&gt;8. Zusammenarbeit der L&amp;#228;nder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204194"&gt;Die Zusammenarbeit der L&amp;#228;nder wird fortentwickelt und effektiver ausgestaltet. F&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204195"&gt;notwendig l&amp;#228;ndereinheitlich zu f&amp;#252;hrende Verfahren wird ein Gl&amp;#252;cksspielkollegium geschaffen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204196"&gt;das mit qualifizierter Mehrheit f&amp;#252;r die L&amp;#228;nder entscheidet (&amp;#167; 9a). Die gemeinsamen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204197"&gt;Entscheidungen werden dann von den Beh&amp;#246;rden eines Landes mit Wirkung f&amp;#252;r alle L&amp;#228;nder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204198"&gt;nach au&amp;#223;en umgesetzt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204199"&gt;III. Alternativen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204200"&gt;Mit dem aufgezeigten, differenzierten Regelungsansatz einschlie&amp;#223;lich des neuartigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204201"&gt;Konzessionsmodells f&amp;#252;r Sportwetten unter Beibehaltung des Lotteriemonopols lassen sich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204202"&gt;die Ziele des Staatsvertrages am besten erreichen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204203"&gt;Die mit einem reinen Erlaubnismodell verbundene Liberalisierung aller Bereiche, die – mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204204"&gt;Ausnahme der gro&amp;#223;en Lotterien – alle Gl&amp;#252;cksspielformen einschlie&amp;#223;lich des Online-Casinos&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204205"&gt;und der zahlenm&amp;#228;&amp;#223;ig unlimitierten Zulassung von Sportwettanbietern umfassen m&amp;#252;sste,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204206"&gt;h&amp;#228;tte eine starke Erweiterung der Angebote zur Folge. Es st&amp;#252;nde zu erwarten, dass die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204207"&gt;Gl&amp;#252;cksspiele mit hohem Gef&amp;#228;hrdungspotential dann auch in zunehmendem Ma&amp;#223;e die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204208"&gt;Gelegenheitsspieler anziehen w&amp;#252;rden. Mit dem Angebot w&amp;#252;rden die Spiel- und Wetteins&amp;#228;tze&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204209"&gt;und die Pro-Kopf-Ausgaben f&amp;#252;r Gl&amp;#252;cksspiel steigen und sich dementsprechend die sozialen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204210"&gt;Kosten des Gl&amp;#252;cksspiels erh&amp;#246;hen. Gemessen an der staatlichen Pflicht zum Schutz der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204211"&gt;Gesundheit der B&amp;#252;rger nach Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG w&amp;#228;re eine solche Ausweitung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204212"&gt;ordnungs- wie sozialpolitisch nicht hinnehmbar.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204213"&gt;Alternativen zu dem gew&amp;#228;hlten Regulierungsmodell bestehen daher nicht.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204214"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204215"&gt;14&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204216"&gt;B. Zu den Bestimmungen im Einzelnen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204217"&gt;Zu Artikel 1: &amp;#196;nderung des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrages&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204218"&gt;Zu Nummer 1 (&amp;#167; 1 Ziele des Staatsvertrages)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204219"&gt;Die Einordnung der in Satz 1 Nummern 1 bis 5 genannten Ziele als gleichrangig stellt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204220"&gt;insbesondere klar, dass neben dem &amp;#252;berragend wichtigen Gemeinwohlziel der Bek&amp;#228;mpfung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204221"&gt;von Suchtgefahren die seit Inkrafttreten des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrages gewonnenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204222"&gt;Erkenntnisse zur Kanalisierung des Gl&amp;#252;cksspielangebotes, zum Jugend- und Spielerschutz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204223"&gt;sowie zum Schutz des Gl&amp;#252;cksspiels vor kriminellen Einfl&amp;#252;ssen erhebliche Bedeutung haben.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204224"&gt;Bereits nach der bisherigen Begr&amp;#252;ndung (s. A. II. 2. und B. Zu &amp;#167; 1) geh&amp;#246;rten diese Ziele zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204225"&gt;den Kernzielen des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrages und waren damit ebenfalls bereits&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204226"&gt;entsprechend insgesamt im Rahmen der Einsch&amp;#228;tzungspr&amp;#228;rogative des Gesetzgebers zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204227"&gt;ber&amp;#252;cksichtigen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204228"&gt;Dar&amp;#252;ber hinaus ber&amp;#252;cksichtigt die Erweiterung der Ziele in Satz 1 Nr. 2 das Ergebnis der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204229"&gt;Evaluierung des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrages zur Entwicklung und Ausbreitung von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204230"&gt;unerlaubten Gl&amp;#252;cksspielen in Schwarzm&amp;#228;rkten. Dieses so konkretisierte Kernziel der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204231"&gt;Kanalisierung, das auch die Lenkung der Nachfrage von unter suchtpr&amp;#228;ventiven Aspekten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204232"&gt;gef&amp;#228;hrlicheren zu weniger gef&amp;#228;hrlichen Formen des Gl&amp;#252;cksspiels umfasst, und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204233"&gt;Begrenzung des Gl&amp;#252;cksspielangebotes wird in der Experimentierklausel f&amp;#252;r Sportwetten,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204234"&gt;aber auch in den Versch&amp;#228;rfungen der Befugnisse in &amp;#167; 9 Abs. 1 und 2 sowie im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204235"&gt;l&amp;#228;ndereinheitlichen Verfahren (&amp;#167; 9a Abs. 3) umgesetzt. Die neu eingef&amp;#252;gte Nr. 5 in Satz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204236"&gt;soll zur Integrit&amp;#228;t von Sportveranstaltungen beitragen; angesichts der in letzter Zeit bekannt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204237"&gt;gewordenen Wettskandale erscheint es sinnvoll, auch bei der Erlaubnis des Veranstaltens&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204238"&gt;und Vermittelns von Sportwetten vorbeugende Ma&amp;#223;nahmen zu verlangen. Konkretisiert wird&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204239"&gt;die Regelung durch entsprechende Bestimmungen in &amp;#167; 21 Abs. 3 S&amp;#228;tze 2 und 3.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204240"&gt;Der neu angef&amp;#252;gte Satz 2 stellt klar, dass im &amp;#196;nderungsstaatsvertrag zur Erreichung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204241"&gt;Ziele des Satzes 1 nach dem Potential der von den jeweiligen Gl&amp;#252;cksspielformen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204242"&gt;ausgehenden Sucht- und Kriminalit&amp;#228;tsgefahren differenziert wird, um dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204243"&gt;Koh&amp;#228;renzerfordernis Rechnung zu tragen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204244"&gt;Zu Nummer 2 (&amp;#167; 2 Anwendungsbereich)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204245"&gt;Zu Abs&amp;#228;tzen 1 bis 5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204246"&gt;&amp;#167; 2 beschreibt den Anwendungsbereich des Staatsvertrages f&amp;#252;r bestimmte Gl&amp;#252;cksspielarten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204247"&gt;Neben den bisher geregelten Lotterien, Sportwetten und Spielbanken sollen aus Gr&amp;#252;nden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204248"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204249"&gt;15&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204250"&gt;der Gesamtkoh&amp;#228;renz zur Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1 bestimmte, dem Spielerschutz und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204251"&gt;Suchtpr&amp;#228;vention dienende Normen des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrages auf Spielhallen und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204252"&gt;Gastst&amp;#228;tten im Sinne des &amp;#167; 33c Abs. 3 Satz 2 GewO sowie Wettannahmestellen der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204253"&gt;konzessionierten Buchmacher, soweit sie Geld- oder Warenspielger&amp;#228;te mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204254"&gt;Gewinnm&amp;#246;glichkeit bereithalten, und auf Pferdewetten Anwendung finden. Weitergehende&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204255"&gt;Regelungen, insbesondere zur &amp;#220;berwachung, bleiben den Ausf&amp;#252;hrungsbestimmungen der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204256"&gt;L&amp;#228;nder zu den Spielhallen und Gastst&amp;#228;tten sowie Wettannahmestellen der Buchmacher,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204257"&gt;soweit sie Geld- oder Warenspielger&amp;#228;te mit Gewinnm&amp;#246;glichkeit bereithalten, und dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204258"&gt;Rennwett- und Lotterierecht der L&amp;#228;nder vorbehalten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204259"&gt;Zu Absatz 6&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204260"&gt;Mit Absatz 6 werden Gewinnspielsendungen und Gewinnspiele im Rundfunk vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204261"&gt;Anwendungsbereich des Staatsvertrages ausgenommen. Die Annahme, bei den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204262"&gt;Telefongewinnspielen in Fernsehen und H&amp;#246;rfunk m&amp;#252;sse der Schwerpunkt im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204263"&gt;Verbraucherschutz liegen (s. die Erl&amp;#228;uterungen zu &amp;#167; 3 Gl&amp;#252;StV), hat sich in der Praxis&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204264"&gt;best&amp;#228;tigt. Deshalb sollen f&amp;#252;r sie ausschlie&amp;#223;lich die verbraucherschutzorientierten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204265"&gt;Anforderungen des &amp;#167; 8a Rundfunkstaatsvertrag (RStV) gelten. Rundfunk im Sinne des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204266"&gt;Absatz 6 definiert sich nach der Begriffsbestimmung in &amp;#167; 2 Abs. 1 Satz 1 und 2 RStV. F&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204267"&gt;Gewinnspiele in vergleichbaren Telemedien (&amp;#167; 58 Abs. 4 RStV), wo in der Vollzugspraxis der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204268"&gt;vergangenen Jahre Versuche festzustellen waren, die gl&amp;#252;cksspielrechtlichen Verbote im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204269"&gt;Internet zu umgehen (vgl. Evaluierungsbericht, S. 31), verbleibt es bei der allgemeinen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204270"&gt;Anwendbarkeit des Gl&amp;#252;cksspielrechts neben &amp;#167; 8a RStV (vgl. BVerwG, Urteil vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204271"&gt;24.11.2010, Az: BVerwG 8 C 15.09, Rn. 54).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204272"&gt;Zu Nummer 3 (&amp;#167; 3 Begriffsbestimmungen)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204273"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204274"&gt;Die Begriffsbestimmungen in Absatz 1 Satz 3 bis 5 stellen klar, dass auch Pferdewetten als&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204275"&gt;Wetten und damit als Gl&amp;#252;cksspiele nach dem Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag einzuordnen sind,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204276"&gt;und differenzieren zwischen Sportwetten (als Wetten zu festen Quoten) und Pferdewetten (in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204277"&gt;der traditionellen Begrifflichkeit des Rennwett- und Lotteriegesetzes).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204278"&gt;Zu Absatz 5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204279"&gt;Die &amp;#196;nderung in Absatz 5 ist redaktioneller Art und ber&amp;#252;cksichtigt die Schaffung einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204280"&gt;gemeinsamen Anstalt des &amp;#246;ffentlichen Rechts f&amp;#252;r Klassenlotterien nach &amp;#167; 10 Abs. 3.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204281"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204282"&gt;16&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204283"&gt;Zu Nummer 4 (&amp;#167; 4 Allgemeine Bestimmungen)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204284"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204285"&gt;Die Erweiterung in Absatz 1 Satz 2 stellt klar, dass auch die Mitwirkung an Zahlungen im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204286"&gt;Zusammenhang mit unerlaubtem Gl&amp;#252;cksspiel verboten ist. Die Regelung ist im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204287"&gt;Zusammenhang mit den &amp;#220;berwachungsbefugnissen der Gl&amp;#252;cksspielaufsicht in &amp;#167; 9 zu sehen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204288"&gt;und erweitert die M&amp;#246;glichkeiten der Inanspruchnahme Dritter als verantwortliche St&amp;#246;rer,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204289"&gt;soweit sie zuvor auf die unerlaubte Mitwirkung an verbotenem Gl&amp;#252;cksspiel hingewiesen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204290"&gt;wurden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204291"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204292"&gt;Die Veranstalter und Vermittler von &amp;#246;ffentlichen Gl&amp;#252;cksspielen haben nach &amp;#167; 4 Abs. 3 Satz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204293"&gt;sicherzustellen, dass Minderj&amp;#228;hrige von der Teilnahme ausgeschlossen sind. Dieser&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204294"&gt;Sicherstellungspflicht haben sie je f&amp;#252;r ihre Verantwortungssph&amp;#228;re zu gen&amp;#252;gen; dabei ist zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204295"&gt;unterscheiden zwischen unmittelbar an die Spieler gerichteten Angeboten der Veranstalter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204296"&gt;und Vermittler, bei denen eine Teilnahme Minderj&amp;#228;hriger zugleich die Sicherstellungspflicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204297"&gt;verletzt, und der mittelbaren Verantwortung des Veranstalters f&amp;#252;r die ihm vertraglich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204298"&gt;verbundenen Vermittler, die Organisations- und Direktionspflichten ausl&amp;#246;st, die nur bei einem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204299"&gt;entsprechenden Organisationsverschulden zum Versto&amp;#223; gegen &amp;#167; 4 Abs. 3 Satz 3 f&amp;#252;hren. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204300"&gt;Erweiterung in Absatz 3 Satz 4 zur Durchf&amp;#252;hrung von Testk&amp;#228;ufen und Testspielen mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204301"&gt;minderj&amp;#228;hrigen Personen zur &amp;#220;berwachung der Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204302"&gt;greift eine Forderung des Fachbeirats Gl&amp;#252;cksspielsucht auf. Die bisherige Praxis hat gezeigt,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204303"&gt;dass die Einhaltung des Jugendschutzes am effektivsten mit Testk&amp;#228;ufen &amp;#252;berwacht werden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204304"&gt;kann. Mit der Regelung werden Testk&amp;#228;ufe durch die Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden auf eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204305"&gt;rechtlich gesicherte Grundlage gestellt. Auf Seiten der Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rde schafft&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204306"&gt;&amp;#167; 4 Abs. 3 Satz 4 eine - auch strafrechtlich wirksame - Befugnis, sich am Gl&amp;#252;cksspiel zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204307"&gt;beteiligen; ein unerlaubtes Gl&amp;#252;cksspiel wird durch die Beteiligung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204308"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rde im Rahmen der Testkaufbefugnis aber nicht legalisiert.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204309"&gt;Testk&amp;#228;ufe sollen gerade die Beweise f&amp;#252;r illegales oder von den in der Erlaubnis oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204310"&gt;Konzession festgelegten Inhalts- und Nebenbestimmungen abweichendes Gl&amp;#252;cksspiel&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204311"&gt;erbringen, die dann ein effektives Vorgehen, ggf. auch im Bu&amp;#223;geldverfahren, erm&amp;#246;glichen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204312"&gt;Soweit Private oder private Unternehmen von der Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rde als&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204313"&gt;Verwaltungshelfer eingesetzt werden, werden sie nach Weisung und im Rahmen der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204314"&gt;Befugnis aus &amp;#167; 4 Abs. 3 Satz 4 t&amp;#228;tig.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204315"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204316"&gt;17&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204317"&gt;Zu Absatz 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204318"&gt;Das bisherige Internetverbot wird beibehalten. Die Ziele des &amp;#167; 1 rechtfertigen eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204319"&gt;Einschr&amp;#228;nkung der Dienstleistungsfreiheit (Art. 56 AEUV). Dies gilt insbesondere in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204320"&gt;Anbetracht der Besonderheiten, die mit dem Anbieten von Gl&amp;#252;cksspielen &amp;#252;ber das Internet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204321"&gt;verbunden sind (EuGH, Urteil vom 8.9.2009, Rs. C 42-/07 – Liga Portuguesa, Rn. 63, 72;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204322"&gt;Urteil vom 30.6.2011, Rs. C-212/08 - Zeturf, Rn. 80; BVerwG, Urteil vom 1.6.2011 Az. 8 C&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204323"&gt;5.10).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204324"&gt;Zu Absatz 5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204325"&gt;Die Evaluierung des Gl&amp;#252;StV (vgl. Evaluierungsbericht, S. 87 ff.) hat gezeigt, dass das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204326"&gt;unerlaubte Gl&amp;#252;cksspiel insbesondere im Internet steigende Tendenz aufweist. Mit der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204327"&gt;kontrollierten Wiederzulassung des Vertriebsweges Internet nicht nur f&amp;#252;r Lotterien, sondern&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204328"&gt;auch f&amp;#252;r Sportwetten nach Absatz 5 soll den unerlaubten Angeboten im Internet zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204329"&gt;besseren Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1, insbesondere der Nrn. 1, 2 und 4, eine legale,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204330"&gt;sichere und den Spielerschutz gew&amp;#228;hrleistende Alternative gegen&amp;#252;ber gestellt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204331"&gt;Der Systematik des ordnungsrechtlichen Ansatzes folgend sind Gl&amp;#252;cksspiele im Internet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204332"&gt;einem repressiven Verbot mit Erlaubnisvorbehalt unterworfen. Dabei wird der Vertriebsweg&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204333"&gt;Internet der besonderen Kontrolle der L&amp;#228;nder unterworfen. Denn Gl&amp;#252;cksspiele im Internet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204334"&gt;haben ein erheblich h&amp;#246;heres Gef&amp;#228;hrdungspotential als traditionelle Vertriebskan&amp;#228;le und sind&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204335"&gt;mit ihnen nicht austauschbar (EuGH, Urteil vom 30.6.2911, Rs. C-212/08 - Zeturf, Rn. 79 f.).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204336"&gt;Die – besonderen – Voraussetzungen zur Zulassung von Gl&amp;#252;cksspielen im Internet nach&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204337"&gt;Absatz 5 Nummern 1 bis 5 orientieren sich im Einzelnen an der &amp;#220;bergangsregelung des &amp;#167; 25&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204338"&gt;Abs. 6 Gl&amp;#252;StV, die vom Bundesverfassungsgericht best&amp;#228;tigt worden ist (vgl. BVerfG,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204339"&gt;Beschluss vom 14.10.2008, Az. 1 BvR 928/08) und sich im Wesentlichen bew&amp;#228;hrt hat.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204340"&gt;Wie dort ist eine Identifizierung und Authentifizierung (Nr. 1) unabdingbar, um den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204341"&gt;durchgehenden Ausschluss minderj&amp;#228;hriger oder gesperrter Spieler bei Lotterien und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204342"&gt;Sportwetten im Internet zu gew&amp;#228;hrleisten; dabei werden die Richtlinien der Kommission f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204343"&gt;Jugendmedienschutz zu beachten sein, ohne dass in der Schutzwirkung gleichwertige&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204344"&gt;L&amp;#246;sungen ausgeschlossen w&amp;#228;ren. Eine sichere Identifizierung und Authentifizierung ist auch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204345"&gt;zur Pr&amp;#228;vention illegaler Finanztransaktionen unabdingbar. Im &amp;#220;brigen verbleibt es bei dem in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204346"&gt;&amp;#167; 20 Abs. 2 Satz 2, &amp;#167; 21 Abs. 5 Satz 2 und &amp;#167; 22 Abs. 2 Satz 2 vorgeschriebenen Abgleich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204347"&gt;mit der Sperrdatei. Die zum Abgleich mit der Sperrdatei Verpflichteten erhalten daf&amp;#252;r keinen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204348"&gt;Zugriff auf die gesamte Sperrdatei; die f&amp;#252;r den Abgleich erforderliche &amp;#220;bermittlung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204349"&gt;personenbezogener Daten erfolgt einzelfallbezogen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204350"&gt;Nach Nr. 2 wird dem Spieler die M&amp;#246;glichkeit er&amp;#246;ffnet, ein individuelles t&amp;#228;gliches,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204351"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204352"&gt;18&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204353"&gt;w&amp;#246;chentliches oder monatliches Einzahlungs- oder Verlustlimit festzulegen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204354"&gt;(Selbstlimitierung). Dabei ist grunds&amp;#228;tzlich eine H&amp;#246;chstgrenze von 1.000 EUR je Monat zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204355"&gt;beachten, wenn nicht in der Erlaubnis zur Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1 Abweichendes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204356"&gt;festgelegt wird. In der Erlaubnis kann aus sachlichen Gr&amp;#252;nden sowohl eine h&amp;#246;here oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204357"&gt;niedrigere Grenze festgelegt, als auch die M&amp;#246;glichkeit geschaffen werden, dem Spieler die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204358"&gt;Wahl eines &amp;#252;ber dem Regellimit liegenden Limits zu gestatten, sofern dieser dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204359"&gt;Veranstalter oder Vermittler gegen&amp;#252;ber eine entsprechende wirtschaftliche Leistungsf&amp;#228;higkeit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204360"&gt;in geeigneter und nachpr&amp;#252;fbarer Weise nachweist.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204361"&gt;Zudem d&amp;#252;rfen Gewinne nicht mit den Eins&amp;#228;tzen verrechnet werden. Damit soll eine erh&amp;#246;hte&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204362"&gt;Transparenz f&amp;#252;r den Spieler hinsichtlich seines Spielverhaltens erzeugt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204363"&gt;Nach Nr. 3 sind besondere Suchtanreize durch schnelle Wiederholung auszuschlie&amp;#223;en. Das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204364"&gt;lenkt die Gestaltung von Lotterie- und Wettangeboten im Internet, die nicht durch eine hohe&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204365"&gt;Ereignisfrequenz zum Weiterspielen animieren d&amp;#252;rfen; Rubbel- und Sofortlotterien werden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204366"&gt;danach ebenso wie in kurzer Folge dem Spieler offerierte Lotterie- und Wettangebote&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204367"&gt;unzul&amp;#228;ssig sein.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204368"&gt;Nach Nr. 4 haben die Veranstalter und Vermittler ein an die besonderen Bedingungen des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204369"&gt;Internets angepasstes Sozialkonzept nach &amp;#167; 6 zu entwickeln und einzusetzen, dessen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204370"&gt;Wirksamkeit auf Kosten der Veranstalter wissenschaftlich zu evaluieren ist. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204371"&gt;wissenschaftlichen Auswertungen k&amp;#246;nnen im Zusammenwirken mit mehreren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204372"&gt;Erlaubnisinhabern erstellt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204373"&gt;In Nr. 5 wird der Grundsatz der Trennung der verschiedenen Gl&amp;#252;cksspielangebote im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204374"&gt;Internet aufgestellt; damit wird dem Hinweis aus der strukturierten Anh&amp;#246;rung zur Zukunft des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204375"&gt;Gl&amp;#252;cksspielwesens Rechnung getragen, dass das Internet auch wegen des einfachen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204376"&gt;Wechsels zwischen verschiedenen Gl&amp;#252;cksspielarten auf einer Plattform f&amp;#252;r suchtgef&amp;#228;hrdete&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204377"&gt;Spieler spezifische Gefahren mit sich bringt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204378"&gt;Die Zust&amp;#228;ndigkeit f&amp;#252;r die Erlaubnis nach &amp;#167; 4 Abs. 5 bestimmt sich nach den allgemeinen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204379"&gt;Vorschriften des Landesrechts bzw. f&amp;#252;r das l&amp;#228;ndereinheitliche Verfahren nach &amp;#167; 9a Abs. 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204380"&gt;und 2. Neben der Einhaltung der Anforderungen des &amp;#167; 4 Abs. 5 m&amp;#252;ssen auch die sonstigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204381"&gt;Erlaubnisvoraussetzungen gegeben sein. Den spezifischen Gefahren des Internets wird&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204382"&gt;auch bei der Pr&amp;#252;fung der allgemeinen Anforderungen (&amp;#167; 4 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. &amp;#167; 1 Nr. 4) –&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204383"&gt;vor allem im Blick auf die Datensicherheit und den Schutz vor Manipulationen – Rechnung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204384"&gt;zu tragen sein.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204385"&gt;Zu Absatz 6&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204386"&gt;Die kontrollierte &amp;#214;ffnung des Internets f&amp;#252;r eine begrenzte Zahl legaler Angebote stellt einen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204387"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204388"&gt;19&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204389"&gt;Eckpunkt des &amp;#196;nderungsstaatsvertrages dar, der auch bei der in &amp;#167; 32 vorgeschriebenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204390"&gt;Evaluierung zentral zu ber&amp;#252;cksichtigen sein wird. Mit der neuen Regelung des Absatzes 6&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204391"&gt;werden den Veranstaltern und Vermittlern von Lotterien und Sportwetten im Internet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204392"&gt;Mitwirkungspflichten zum Zwecke der Evaluierung auferlegt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204393"&gt;Zu Nummer 5 (&amp;#167;&amp;#167; 4a bis e)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204394"&gt;Mit Nummer 5 werden als &amp;#167;&amp;#167; 4a bis 4e neue Bestimmungen zur Veranstaltung von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204395"&gt;&amp;#246;ffentlichen Gl&amp;#252;cksspielen aufgrund einer Konzession eingef&amp;#252;gt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204396"&gt;Zu &amp;#167; 4a (Konzession)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204397"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204398"&gt;In Absatz 1 Satz 1 wird der Anwendungsbereich der Bestimmungen &amp;#252;ber die Konzession&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204399"&gt;festgelegt. Mit Absatz 1 Satz 2 wird klargestellt, dass im Anwendungsbereich das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204400"&gt;umfassende Verbot mit (Erlaubnis-)Vorbehalt gilt. Die Konzession steht als Sonderform der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204401"&gt;Erlaubnis gleich.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204402"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204403"&gt;Absatz 2 Satz 1 sieht vor, dass Konzessionen abweichend von &amp;#167; 4 Abs. 1 Satz 1 und &amp;#167; 9&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204404"&gt;Abs. 4 Satz 1 Gl&amp;#252;StV von der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde mit Wirkung f&amp;#252;r alle L&amp;#228;nder erteilt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204405"&gt;werden (zur Zust&amp;#228;ndigkeit vgl. Erl&amp;#228;uterung zu Nummer 10). Absatz 2 Satz 2 stellt fest, dass&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204406"&gt;es keinen Anspruch auf Erteilung einer Konzession gibt. Die Erteilung einer Konzession stellt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204407"&gt;sich daher als Akt einer besonderen staatlichen Verleihung dar.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204408"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204409"&gt;Absatz 3 Satz 1 legt fest, dass die Zahl der Konzessionen zur Erreichung der Ziele des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204410"&gt;Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags zu beschr&amp;#228;nken ist. Das Ziel, die Gelegenheit zum Spiel zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204411"&gt;vermindern, als auch das Ziel, dadurch Straftaten vorzubeugen, dass die im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204412"&gt;Gl&amp;#252;cksspielsektor t&amp;#228;tigen Wirtschaftsteilnehmer einer Kontrolle unterworfen und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204413"&gt;Gl&amp;#252;cksspielt&amp;#228;tigkeiten in Bahnen gelenkt werden, die diesen Kontrollen unterliegen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204414"&gt;erfordern und rechtfertigen dabei unter dem Gesichtspunkt einer Einschr&amp;#228;nkung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204415"&gt;Dienstleistungsfreiheit (Art. 56 AEUV) eine zahlenm&amp;#228;&amp;#223;ige Begrenzung der Konzessionen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204416"&gt;(EuGH, Urteil vom 6.3.2007, Rs. C-338/04 – Placanica u.a., Rn. 52; vgl. auch Urteil vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204417"&gt;3.6.2010, Rs. C-203/08 - Sporting Exchange, Rn. 58; Urteil vom 8.9.2010, Rs. C-46/08 –&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204418"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204419"&gt;20&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204420"&gt;Carmen Media, Rn. 84). Daneben kann zum Beispiel auch das Ziel der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204421"&gt;Schwarzmarktbek&amp;#228;mpfung verfolgt werden. Dies steht einer zahlenm&amp;#228;&amp;#223;igen Beschr&amp;#228;nkung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204422"&gt;nicht entgegen. Vielmehr sind die Ziele in ihrer Gesamtheit zu w&amp;#252;rdigen (EuGH, Urteil vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204423"&gt;21.10.1999, Rs. C-67/98 – Zenatti, Rn. 35; vgl. auch EuGH, Urteil vom 3.6.2010, Rs. C-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204424"&gt;258/08 – Ladbrokes, Rn. 26). Wird auch das Ziel verfolgt, die Gelegenheit zum Spiel zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204425"&gt;vermindern, muss sichergestellt bleiben, dass Beschr&amp;#228;nkungen der Anzahl der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204426"&gt;Wirtschaftsteilnehmer im Gl&amp;#252;cksspielsektor in jedem Fall, d.h. auch bei Verfolgung weiterer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204427"&gt;legitimer Ziele, dem Anliegen gerecht werden m&amp;#252;ssen, die Gelegenheiten zum Spiel wirklich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204428"&gt;zu vermindern und die T&amp;#228;tigkeiten in diesem Bereich koh&amp;#228;rent und systematisch zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204429"&gt;begrenzen (EuGH, Urteil vom 6.3.2007, Rs. C-338/04 – Placanica u.a., Rn. 53 und vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204430"&gt;21.10.1999, Rs. C-67/98 - Zenatti, Rn. 35/36). Angesichts des festgestellten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204431"&gt;Schwarzmarktes soll durch die zahlenm&amp;#228;&amp;#223;ig begrenzte Zulassung von Konzessionsnehmern&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204432"&gt;ein eine geeignete Alternative zum nicht erlaubten Gl&amp;#252;cksspiel darstellendes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204433"&gt;Gl&amp;#252;cksspielangebot bereitgestellt werden, auch mit dem in &amp;#167; 1 gleichrangig genannten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204434"&gt;(legitimen) Ziel, die Gl&amp;#252;cksspielt&amp;#228;tigkeit in kontrollierbare Bahnen zu lenken, um ihrer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204435"&gt;Ausnutzung zu kriminellen oder betr&amp;#252;gerischen Zwecken vorzubeugen (vgl. EuGH, Urteil&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204436"&gt;vom 6.3.2007, Rs. C-338/04 – Placanica Rn. 55). Die konzessionierte &amp;#214;ffnung wird dabei in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204437"&gt;Ma&amp;#223; und Umfang auf das beschr&amp;#228;nkt, was angesichts des entstandenen Schwarzmarktes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204438"&gt;erforderlich ist, so dass dadurch auch dem weiterhin verfolgten Ziel, die Gelegenheit zum&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204439"&gt;Spiel zu vermindern, Rechnung getragen wird, zumal im Konzessionssystem zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204440"&gt;Beschr&amp;#228;nkung der Spielleidenschaft der Verbraucher nach wie vor umfangreiche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204441"&gt;Anforderungen an den Spieler- und Jugendschutz gelten (EuGH, Urteil vom 3.6.2010, Rs. C-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204442"&gt;258/08 – Ladbrokes, Rn. 30, 32).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204443"&gt;Die Bek&amp;#228;mpfung der Spiel- und Wettsucht, sowie die Betrugs- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204444"&gt;Manipulationsvorbeugung, stellen im Hinblick auf den mit der zahlenm&amp;#228;&amp;#223;ig begrenzten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204445"&gt;konzessionierten &amp;#214;ffnung verbundenen Eingriff in die Berufsfreiheit der Veranstalter von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204446"&gt;Gl&amp;#252;cksspielen besonders gewichtige Gemeinwohlziele dar. Eine zahlenm&amp;#228;&amp;#223;ig begrenzte&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204447"&gt;konzessionierte &amp;#214;ffnung ist im verfassungsrechtlichen Sinne zur Bek&amp;#228;mpfung dieser&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204448"&gt;Gefahren geeignet, weil dadurch der entstandene, mit sicherheitsrechtlichen Mitteln allein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204449"&gt;nicht ausreichend kontrollierbare Schwarzmarkt bek&amp;#228;mpft wird und an seine Stelle ein mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204450"&gt;Spieler- und Jugendschutzanforderungen verbundenes System tritt. Die Erforderlichkeit ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204451"&gt;gewahrt. Insoweit kommt dem Gesetzgeber ein Beurteilungs- und Prognosespielraum zu.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204452"&gt;Ihm steht insbesondere in Bezug auf die Bewertung und die Auswahl der f&amp;#252;r das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204453"&gt;beabsichtigte Regelungsvorhaben in Erw&amp;#228;gung zu ziehenden Ma&amp;#223;nahmen ein weiter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204454"&gt;Bereich des Ermessens zu, der sich auch auf die Einsch&amp;#228;tzung der sp&amp;#228;teren Wirkungen der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204455"&gt;gesetzlichen Normierung erstreckt. Infolge dieser Einsch&amp;#228;tzungspr&amp;#228;rogative k&amp;#246;nnen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204456"&gt;Ma&amp;#223;nahmen, die der Gesetzgeber zum Schutz der genannten wichtigen Gemeinschaftsg&amp;#252;ter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204457"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204458"&gt;21&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204459"&gt;f&amp;#252;r erforderlich h&amp;#228;lt, verfassungsrechtlich nur beanstandet werden, wenn nach den dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204460"&gt;Gesetzgeber bekannten Tatsachen und im Hinblick auf die bisher gemachten Erfahrungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204461"&gt;feststellbar ist, dass Beschr&amp;#228;nkungen, die als Alternativen in Betracht kommen, die gleiche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204462"&gt;Wirksamkeit versprechen, die Betroffenen indessen weniger belasten (vgl. BVerfG,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204463"&gt;Beschluss vom 19.7.2000, BVerfGE 102, 197, 218). Durch die Begrenzung der Zahl der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204464"&gt;Konzessionen anstelle eines (zahlenm&amp;#228;&amp;#223;ig unbegrenzten) Erlaubnissystems wird verhindert,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204465"&gt;dass es zu einer unbegrenzten Ausweitung von Wettangeboten kommt, die zu einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204466"&gt;Zunahme von problematischem und suchtbeeinflusstem Verhalten f&amp;#252;hren w&amp;#252;rde. Ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204467"&gt;Erlaubnissystem verspricht zur Bek&amp;#228;mpfung dieser Gefahren daher nicht die gleiche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204468"&gt;Wirksamkeit wie eine zahlenm&amp;#228;&amp;#223;ig begrenzte konzessionierte &amp;#214;ffnung, die in Ma&amp;#223; und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204469"&gt;Umfang auf das beschr&amp;#228;nkt wird, was angesichts des festgestellten Schwarzmarkts&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204470"&gt;erforderlich ist.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204471"&gt;Zu Absatz 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204472"&gt;In Absatz 4 werden in den einzelnen Konzessionsvoraussetzungen die Grundforderungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204473"&gt;einer erweiterten Zuverl&amp;#228;ssigkeit und Leistungsf&amp;#228;higkeit des Konzessionsnehmers sowie der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204474"&gt;Transparenz und Sicherheit des von ihm angebotenen Gl&amp;#252;cksspiels verankert. Ausl&amp;#228;ndische&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204475"&gt;Konzessionsnehmer k&amp;#246;nnen wahlweise einen Sitz in Deutschland einrichten oder einen in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204476"&gt;Deutschland ans&amp;#228;ssigen Ansprechpartner benennen, der f&amp;#252;r die zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde als&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204477"&gt;Empfangs- und Vertretungsbevollm&amp;#228;chtigter zur Verf&amp;#252;gung steht (Absatz 4 Satz 1 Ziffer 3 c).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204478"&gt;Da das Gl&amp;#252;cksspielwesen unionsrechtlich nicht harmonisiert ist und auch nicht unter die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204479"&gt;Dienstleistungsrichtlinie f&amp;#228;llt, kann ein Mitgliedstaat sich auch dann, wenn der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204480"&gt;Gl&amp;#252;cksspielanbieter bereits in einem anderen Mitgliedstaat eine Zulassung besitzt, das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204481"&gt;Erfordernis eines innerstaatlichen Empfangs- und Vertretungsbevollm&amp;#228;chtigten vorbehalten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204482"&gt;Die Vorschrift des &amp;#167; 4a Abs. 4 Satz 1 Nr. 3d) dient der &amp;#220;berwachung des ordnungsgem&amp;#228;&amp;#223;en&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204483"&gt;Spielablaufs und der Gew&amp;#228;hrleistung eines wirksamen Jugend- und Spielerschutzes bei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204484"&gt;Online-Angeboten. Sie folgt vergleichbaren Anforderungen in Italien und Frankreich,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204485"&gt;erfordert jedoch nicht die Einrichtung von Servern in Deutschland. Die Verpflichtung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204486"&gt;Konzessionsnehmers zur Abwicklung seiner spielbezogenen Zahlungsvorg&amp;#228;nge in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204487"&gt;Deutschland &amp;#252;ber ein Konto im Inland oder bei einem in einem Mitgliedstaat der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204488"&gt;Europ&amp;#228;ischen Union beheimateten Kreditinstitut ist erforderlich, um insbesondere zum&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204489"&gt;Schutz vor Geldw&amp;#228;sche spielbezogene Zahlungsvorg&amp;#228;nge beim Konzessionsnehmer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204490"&gt;kontrollieren zu k&amp;#246;nnen (Absatz 4 Satz 1 Ziffer 3 e). Sie betrifft den Konzessionsnehmer,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204491"&gt;beschr&amp;#228;nkt aber nicht den Kunden in der Wahl des Zahlungsweges und der Abwicklung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204492"&gt;seiner Zahlungen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204493"&gt;In Absatz 4 Satz 2 wird geregelt, dass der Versagungsgrund des Widerspruchs zu den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204494"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204495"&gt;22&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204496"&gt;Zielen des &amp;#167; 1 f&amp;#252;r das Konzessionsverfahren anwendbar ist. Hierdurch kann auf neue&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204497"&gt;Problemlagen, die in den benannten Konzessionsvoraussetzungen nicht erfasst sind,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204498"&gt;angemessen reagiert werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204499"&gt;Zu &amp;#167; 4b (Konzessionsverfahren, Auswahlkriterien)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204500"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204501"&gt;Absatz 1 regelt die allgemeinen Grunds&amp;#228;tze des Konzessionsverfahrens. Die Konzession ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204502"&gt;unter Beachtung der Erfordernisse, die sich aus Art. 40 AEUV (Niederlassungsfreiheit) und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204503"&gt;Art. 52 AEUV (Dienstleistungsfreiheit) ergeben, insbesondere dem Grundsatz der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204504"&gt;Gleichbehandlung und dem Transparenzgebot zu vergeben (vgl. EuGH, Urteil vom 9.9.2010,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204505"&gt;C-64/08 – Engelmann, Rn. 52; vom 3.6.2010, Rs. C-203/08 - Sporting Exchange, Rn. 50,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204506"&gt;51). Vergleichbar mit den unionsrechtlichen Anforderungen an die Vergabe von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204507"&gt;Dienstleistungskonzessionen hat ein System der vorherigen beh&amp;#246;rdlichen Genehmigung,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204508"&gt;damit es trotz des Eingriffs in Grundfreiheiten gerechtfertigt ist, auf objektiven, nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204509"&gt;diskriminierenden und im Voraus bekannten Kriterien zu beruhen, um der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204510"&gt;Ermessenaus&amp;#252;bung durch die nationalen Beh&amp;#246;rden zum Schutz vor willk&amp;#252;rlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204511"&gt;Entscheidungen hinreichende Grenzen zu setzen. Zudem muss jedem, der von einer auf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204512"&gt;einem solchen Eingriff beruhenden einschr&amp;#228;nkenden Ma&amp;#223;nahmen betroffen ist, ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204513"&gt;wirkungsvoller Rechtsweg offen stehen (vgl. EuGH, Urteil vom 9.9.2010, Rs. C-64/08 –&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204514"&gt;Engelmann, Rn. 55). Dem wird durch das vorgesehene Verfahren f&amp;#252;r die Vergabe der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204515"&gt;Konzessionen Rechnung getragen. Die Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden der L&amp;#228;nder stimmen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204516"&gt;die Bekanntmachung gemeinsam im Vorfeld ab. Mit der europaweiten Bekanntmachung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204517"&gt;Ausschreibung im Amtsblatt der Europ&amp;#228;ischen Union wird ein angemessener Grad an&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204518"&gt;&amp;#214;ffentlichkeit sichergestellt, der eine &amp;#214;ffnung f&amp;#252;r den Wettbewerb erm&amp;#246;glicht. Die in &amp;#167; 4a&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204519"&gt;Abs. 4 enthaltenen Regelungen, die in Abs. 2 aufgestellten Mindestanforderungen an die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204520"&gt;Bewerbung sowie die weiteren gegebenenfalls in der Bekanntmachung zu treffenden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204521"&gt;Anforderungen legen f&amp;#252;r den Wettbewerb von Anfang an erkennbare Kriterien f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204522"&gt;Auswahlentscheidung fest und erm&amp;#246;glichen die Nachpr&amp;#252;fung, ob die Vergabe unparteiisch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204523"&gt;erfolgte. Die einzelnen Voraussetzungen und Kriterien, auf deren Grundlage die zust&amp;#228;ndige&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204524"&gt;Beh&amp;#246;rde &amp;#252;ber Bewerbungen entscheidet, werden im Rahmen der Ausschreibung weiter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204525"&gt;konkretisiert, um so ein transparentes und auf Grundlage objektiver und nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204526"&gt;diskriminierender Kriterien verlaufendes Konzessionsverfahren zu gew&amp;#228;hrleisten. F&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204527"&gt;gerichtliche Nachpr&amp;#252;fung der Auswahlentscheidung ist der Verwaltungsrechtsweg (&amp;#167; 40 Abs.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204528"&gt;1 VwGO) er&amp;#246;ffnet, da es sich um eine &amp;#246;ffentlich-rechtliche Streitigkeit handelt. Anders als bei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204529"&gt;den Dienstleistungskonzessionen, bei denen entscheidend ist, ob der zugrundeliegende&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204530"&gt;Vertrag &amp;#246;ffentlich- oder zivilrechtlicher Natur ist, handelt es sich bei der Konzessionserteilung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204531"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204532"&gt;23&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204533"&gt;um eine hoheitliche Ma&amp;#223;nahme auf dem Gebiet des Sicherheits- und damit des &amp;#246;ffentlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204534"&gt;Rechts.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204535"&gt;Zu Abs&amp;#228;tzen 2 bis 5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204536"&gt;In den Abs&amp;#228;tzen 2 bis 5 werden mit den Mindestanforderungen an die Bewerbung (Absatz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204537"&gt;2), den Befugnissen der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rden (Absatz 3) und den Mitteilungspflichten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204538"&gt;(Absatz 4) notwendige Regelungen getroffen, um eine an den Zielen des &amp;#167; 1 ausgerichtete&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204539"&gt;Auswahlentscheidung (Absatz 5) zwischen mehreren geeigneten Bewerbern treffen zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204540"&gt;k&amp;#246;nnen. Die in den Abs&amp;#228;tzen 2 bis 5 aufgestellten Anforderungen lehnen sich dabei an&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204541"&gt;Parallelvorschriften im Rundfunkrecht (&amp;#167;&amp;#167; 21, 24 RStV) an.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204542"&gt;Im Sicherheitskonzept (Absatz 2 Satz 2 Nr. 2) sind insbesondere die Ma&amp;#223;nahmen zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204543"&gt;Gew&amp;#228;hrleistung der IT- und Datensicherheit darzulegen. Sie werden als unverzichtbarer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204544"&gt;Bestandteil ganzheitlicher Informationssicherheit verstanden, die neben dem technischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204545"&gt;Schutz vor IT-Angriffen auch den sicheren Umgang mit Daten ber&amp;#252;cksichtigt. Als grundlegende&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204546"&gt;Schutzziele gelten dabei im nationalen und internationalen Kontext Vertraulichkeit,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204547"&gt;Verf&amp;#252;gbarkeit und Integrit&amp;#228;t. Konkret bedeuten diese Ziele, dass vertrauliche Kundendaten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204548"&gt;zu jedem Zeitpunkt vor unbefugter und unn&amp;#246;tiger Ver&amp;#246;ffentlichung, Verwendung und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204549"&gt;Weitergabe zu sch&amp;#252;tzen sind, beim Betrieb von Informationssystemen die Verf&amp;#252;gbarkeit,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204550"&gt;Integrit&amp;#228;t und Vertraulichkeit von Daten jederzeit zu gew&amp;#228;hrleisten ist (z.B. durch den Einsatz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204551"&gt;von Verschl&amp;#252;sselungsmechanismen, Zugriffskontrollen und Virenschutzprogrammen) und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204552"&gt;alle relevanten Daten regelm&amp;#228;&amp;#223;ig zu sichern sind und eine Wiederherstellung gew&amp;#228;hrleistet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204553"&gt;ist. Vor diesem Hintergrund sollen Sicherheitsma&amp;#223;nahmen implementiert werden, die sich an&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204554"&gt;internationalen Standards, wie ISO-2700X-Reihe, COBIT oder PCI-DSS, orientieren. So&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204555"&gt;k&amp;#246;nnen sich Konzessionsnehmer beim Bundesamt f&amp;#252;r Sicherheit in der Informationstechnik&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204556"&gt;(BSI) um international anerkannte BSI-Zertifikate (BSI-Standard 100-1 bis 100-4) bem&amp;#252;hen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204557"&gt;In Abs. 2 Satz 4 wird entsprechend einer Empfehlung in der ausf&amp;#252;hrlichen Stellungnahme&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204558"&gt;der EU-Kommission im Notifizierungsverfahren klargestellt, dass bei der Pr&amp;#252;fung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204559"&gt;Bewerbungsvoraussetzungen Nachweise und Unterlagen aus einem Mitgliedstaat der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204560"&gt;Europ&amp;#228;ischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens &amp;#252;ber den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204561"&gt;Europ&amp;#228;ischen Wirtschaftsraum inl&amp;#228;ndischen Nachweisen und Unterlagen gleichstehen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204562"&gt;Die der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde nach Abs. 3 Satz 2 einger&amp;#228;umte Befugnis, die Erkenntnisse&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204563"&gt;der Sicherheitsbeh&amp;#246;rden des Bundes und der L&amp;#228;nder in Gestalt von Polizei und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204564"&gt;Verfassungsschutz, abzufragen, dient der &amp;#220;berpr&amp;#252;fung der Konzessionsbewerber. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204565"&gt;Abfrage hat allein zur Erf&amp;#252;llung der im Rahmen von &amp;#167; 9 Abs. 1 zugewiesenen Aufgaben und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204566"&gt;Befugnisse zu erfolgen. Eine Grundlage f&amp;#252;r elektronisches Abrufverfahren der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204567"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden wird mit Abs. 3 Satz 2 nicht geschaffen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204568"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204569"&gt;24&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204570"&gt;In Absatz 5 wird die Auswahl unter mehreren geeigneten Bewerbern geregelt. Dabei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204571"&gt;beziehen sich die Anforderungen in Absatz 5 Nr. 3 bis 5 im Wesentlichen auf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204572"&gt;Eignungskriterien, w&amp;#228;hrend Absatz 5 Nr. 1 und 2 die ma&amp;#223;geblichen Zuschlagskriterien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204573"&gt;festlegen, wobei die Reihenfolge zugleich die Rangfolge der Kriterien angibt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204574"&gt;Zu &amp;#167; 4c (Konzessionserteilung)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204575"&gt;&amp;#167; 4c regelt Form und Inhalt der Entscheidung &amp;#252;ber die Konzession sowie das Recht, die zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204576"&gt;dauernden Sicherstellung der Konzessionsvoraussetzungen erforderlichen weiteren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204577"&gt;Regelungen in der Konzession festzulegen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204578"&gt;Zu &amp;#167; 4d (Konzessionsabgabe)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204579"&gt;&amp;#167; 4d regelt die Erhebung einer Konzessionsabgabe als nichtsteuerlicher Abgabe durch die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204580"&gt;L&amp;#228;nder.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204581"&gt;Die L&amp;#228;nder haben die Gesetzgebungskompetenz und Ertragshoheit f&amp;#252;r diese&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204582"&gt;Konzessionsabgabe. Art. 105 GG begr&amp;#252;ndet als spezielle finanzverfassungsrechtliche Norm&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204583"&gt;Gesetzgebungskompetenzen f&amp;#252;r Steuern. Dagegen sind f&amp;#252;r nichtsteuerliche Abgaben die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204584"&gt;Gesetzgebungskompetenzen aus den allgemeinen Regeln der Art. 70 ff. GG herzuleiten (vgl.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204585"&gt;BVerfG, Urteil vom 20.7.1952, BVerfGE 4, 7,13; Urteil vom 19.3.2003, BVerfGE 108, 1, 13 -&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204586"&gt;st. Rspr.). F&amp;#252;r das Gl&amp;#252;cksspielrecht kommt den L&amp;#228;ndern die Gesetzgebungszust&amp;#228;ndigkeit zu.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204587"&gt;Aus der Begrenzungs- und Schutzfunktion der bundesstaatlichen Finanzverfassung (Art.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204588"&gt;104a ff. GG) ergeben sich Grenzen f&amp;#252;r die Auferlegung von Abgaben in Wahrnehmung einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204589"&gt;dem Gesetzgeber zustehenden Sachkompetenz. Die Erhebung nichtsteuerlicher Abgaben ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204590"&gt;insofern nur unter bestimmten Voraussetzungen zul&amp;#228;ssig (vgl. BVerfG, Beschluss vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204591"&gt;31.5.1990, BVerfGE 82, 159, 181). Das Bundesverfassungsgericht hat seit jeher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204592"&gt;verschiedene Formen von Abgaben, die sich von der Steuer als voraussetzungslos&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204593"&gt;geschuldeter Abgabe hinreichend deutlich unterscheiden, f&amp;#252;r verfassungsrechtlich zul&amp;#228;ssig&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204594"&gt;gehalten, f&amp;#252;r sie jedoch jeweils eine besondere sachliche Rechtfertigung gefordert. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204595"&gt;Erhebung einer nichtsteuerlichen Abgabe muss zudem der Belastungsgleichheit der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204596"&gt;Abgabepflichtigen Rechnung tragen. Der Schuldner einer nichtsteuerlichen Abgabe ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204597"&gt;regelm&amp;#228;&amp;#223;ig zugleich Steuerpflichtiger und wird als solcher schon zur Finanzierung der die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204598"&gt;Gemeinschaft treffenden Lasten herangezogen (vgl. BVerfG, Urteil vom 10.12.1980,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204599"&gt;BVerfGE 55, 274, 302).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204600"&gt;Keinen grunds&amp;#228;tzlichen Bedenken unterliegen insoweit die herk&amp;#246;mmlichen nichtsteuerlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204601"&gt;Abgaben, die Geb&amp;#252;hren und Beitr&amp;#228;ge (vgl. BVerfG, Beschluss vom 31.5.1990, BVerfGE 82,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204602"&gt;159, 181; Beschluss vom 24.1.2995, BVerfGE 92, 91, 113). Die Erhebung dieser&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204603"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204604"&gt;25&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204605"&gt;sogenannten Vorzugslasten wird durch ihre Ausgleichsfunktion legitimiert. So empf&amp;#228;ngt, wer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204606"&gt;eine &amp;#246;ffentliche Leistung in Anspruch nimmt, einen besonderen Vorteil, der es rechtfertigt,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204607"&gt;ihn zur Tragung der Kosten der &amp;#246;ffentlichen Leistung heranzuziehen oder die durch die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204608"&gt;&amp;#246;ffentliche Leistung gew&amp;#228;hrten Vorteile ganz oder teilweise abzusch&amp;#246;pfen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204609"&gt;Die L&amp;#228;nder haben deshalb ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das sich mit den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204610"&gt;Fragestellungen auseinandersetzt. Der Gutachter Prof. Dr. M&amp;#252;ller-Franken, Universit&amp;#228;t&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204611"&gt;Marburg, gelangt zu dem Ergebnis, dass es sich um eine zul&amp;#228;ssige Art der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204612"&gt;Konzessionsabgabe handelt (vgl. M&amp;#252;ller-Franken, Rechtsgutachten zu den fiskalischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204613"&gt;Fragestellungen (Steuern/Abgaben) im Zusammenhang mit der anstehenden Neuordnung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204614"&gt;des Rechts der Sportwetten (Gutachten M&amp;#252;ller-Franken), M&amp;#228;rz 2011). Die Erhebung dieser&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204615"&gt;Konzessionsabgabe gen&amp;#252;gt den finanzverfassungsrechtlichen Anforderungen an eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204616"&gt;nichtsteuerliche Abgabe. Die Konzessionsabgabe gef&amp;#228;hrdet nicht die Ordnungsfunktion der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204617"&gt;Finanzverfassung. Die Erhebung der Konzessionsabgabe ist gegen&amp;#252;ber dem Prinzip des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204618"&gt;Steuerstaats sachlich legitimiert. Die sachliche Legitimation ergibt sich aus ihrem Charakter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204619"&gt;als Vorteilsabsch&amp;#246;pfungsabgabe im Rahmen der Aus&amp;#252;bung einer &amp;#246;ffentlich-rechtlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204620"&gt;Konzession und der damit verbundenen Beachtung &amp;#246;ffentlich-rechtlicher Anforderungen bei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204621"&gt;der Veranstaltung von Sportwetten. Sie ist keine Steuer, da sie nicht gegenleistungslos&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204622"&gt;auferlegt wird (vgl. Gutachten M&amp;#252;ller-Franken, S. 19). Die Anbieter von Sportwetten sollen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204623"&gt;die Konzessionsabgabe vielmehr f&amp;#252;r die mit der Konzession verbundene M&amp;#246;glichkeit der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204624"&gt;legalen Teilnahme am Sportwettenmarkt entrichten. Dieser Abgabentypus kann unter die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204625"&gt;Kategorie der Absch&amp;#246;pfungsabgabe gefasst werden, da dem Konzessionsnehmer ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204626"&gt;Entgelt f&amp;#252;r besondere Handlungsm&amp;#246;glichkeiten abverlangt wird, w&amp;#228;hrend andere&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204627"&gt;Interessenten hiervon ausgeschlossen bleiben (Gutachten M&amp;#252;ller-Franken, S. 28 f.).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204628"&gt;Die Einordnung der Spielbankenabgabe als Steuer durch den Bundesfinanzhof ist in diesem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204629"&gt;Zusammenhang ohne Belang. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG, Beschluss vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204630"&gt;18.3.1970, BVerfGE 28, 119, 150) hat die Frage der Einordnung der Spielbankenabgabe&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204631"&gt;ausdr&amp;#252;cklich offen gelassen. Die Spielbankenabgabe, deren H&amp;#246;he bei ca. 80 % liegt, hat&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204632"&gt;eine Doppelfunktion: Sie soll ein Surrogat f&amp;#252;r die Steuer bilden und zugleich der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204633"&gt;Absch&amp;#246;pfung dienen (vgl. Gutachten M&amp;#252;ller-Franken, S. 18). Bei der Konzessionsabgabe&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204634"&gt;nach dem Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag stellt sich diese Frage nicht: Absatz 7 sieht eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204635"&gt;Anrechnung der nach dem Rennwett- und Lotteriegesetz gezahlten Steuern vor.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204636"&gt;Auch in Zukunft soll an den Kernzielen der Regulierung und Begrenzung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204637"&gt;Gl&amp;#252;cksspielangebots zum Schutz der Spieler und der Allgemeinheit vor den Gefahren des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204638"&gt;Gl&amp;#252;cksspiels – insbesondere den Suchtgefahren und den Kriminalit&amp;#228;tsgefahren – und an den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204639"&gt;bisher eingesetzten Instrumenten der Monopolisierung bei staatlichen oder staatlich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204640"&gt;ma&amp;#223;geblich beherrschten Veranstaltern und des umfassenden Erlaubnisvorbehalts&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204641"&gt;festgehalten werden. Aufgrund des im Rahmen der Evaluierung festgestellten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204642"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204643"&gt;26&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204644"&gt;Schwarzmarkts im Bereich Gl&amp;#252;cksspiel soll zu dessen Bek&amp;#228;mpfung mit der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204645"&gt;Experimentierklausel f&amp;#252;r Gl&amp;#252;cksspielzeitlich und im Umfang begrenzt der Markt durch die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204646"&gt;Erteilung von Konzessionen f&amp;#252;r private Sportwettveranstalter ge&amp;#246;ffnet werden. Ihnen wird&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204647"&gt;dadurch die Teilhabe an einem zum Zwecke der effektiven Spielsuchtbek&amp;#228;mpfung und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204648"&gt;Gefahrenabwehr begrenzten Gl&amp;#252;cksspielangebot verschafft. Sie erhalten auf diese Weise&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204649"&gt;einen Sondervorteil gegen&amp;#252;ber all denen, die diesen Markt nach wie vor nicht oder nicht in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204650"&gt;gleichem Umfang nutzen d&amp;#252;rfen. Es ist sachlich gerechtfertigt, diesen Vorteil teilweise&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204651"&gt;abzusch&amp;#246;pfen, wobei die damit verbundene Verteuerung des Angebotes zugleich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204652"&gt;nachfraged&amp;#228;mpfend und somit lenkend wirkt, ohne jedoch die Attraktivit&amp;#228;t des legalen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204653"&gt;Angebots gegen&amp;#252;ber der illegalen Konkurrenz in einem mit Blick auf den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204654"&gt;Kanalisierungsgedanken kontraproduktiv wirkenden Umfang zu schw&amp;#228;chen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204655"&gt;Zu Abs&amp;#228;tzen 2 bis 8&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204656"&gt;In den Abs&amp;#228;tzen 2 bis 8 werden die Modalit&amp;#228;ten der Abgabe im Einzelnen geregelt. Das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204657"&gt;Gl&amp;#252;cksspiel wird weiterhin als sch&amp;#228;dliche und sozial unerw&amp;#252;nschte T&amp;#228;tigkeit (demeritorisches&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204658"&gt;Gut) angesehen. Es stellt zudem besondere Gewinnm&amp;#246;glichkeiten bereit, die nicht auf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204659"&gt;eigenen Kenntnissen und F&amp;#228;higkeiten oder eigener Leistung basieren. Der Staat ist im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204660"&gt;Interesse der Marktregulierung auch zur Marktabsch&amp;#246;pfung befugt. Es ist sachlich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204661"&gt;gerechtfertigt, diesen Vorteil in betr&amp;#228;chtlichem Ma&amp;#223;e abzusch&amp;#246;pfen. Bei der Festlegung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204662"&gt;Abgabensatzes war allerdings auch die ausf&amp;#252;hrliche Stellungnahme der EU-Kommission im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204663"&gt;Notifizierungsverfahren zu beachten, in der die Kommission angesichts des urspr&amp;#252;nglichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204664"&gt;vorgesehenen Satzes von 16 2/3 vom Hundert des Spieleinsatzes erhebliche Zweifel an der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204665"&gt;Tragf&amp;#228;higkeit und damit der Eignung des Modells zur Kanalisierung des Spieltriebs in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204666"&gt;geordnete und &amp;#252;berwachte Bahnen ge&amp;#228;u&amp;#223;ert hatte.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204667"&gt;Zu &amp;#167; 4e (Konzessionspflichten; Aufsichtliche Ma&amp;#223;nahmen)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204668"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204669"&gt;Mit der in Absatz 1 festgelegten Pflicht der Konzessionsnehmer, &amp;#196;nderungen der f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204670"&gt;Konzessionserteilung ma&amp;#223;geblichen Umst&amp;#228;nde mitzuteilen, kann &amp;#252;berwacht werden, dass&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204671"&gt;die Voraussetzungen f&amp;#252;r die Konzession dauerhaft vorliegen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204672"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204673"&gt;Die in Absatz 2 geregelte Offenlegungspflicht von &amp;#196;nderungen der Beteiligungsverh&amp;#228;ltnisse&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204674"&gt;oder sonstigen Einfl&amp;#252;ssen beim Konzessionsnehmer stellt dessen Zuverl&amp;#228;ssigkeit und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204675"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204676"&gt;27&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204677"&gt;Leistungsf&amp;#228;higkeit sowie die Transparenz auch nach der Erteilung der Konzession sicher.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204678"&gt;Dadurch wird gew&amp;#228;hrleistet, dass sich Konzessionsnehmer ihrer an &amp;#167; 1 ausgerichteten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204679"&gt;Verantwortung nicht durch nachtr&amp;#228;gliche &amp;#196;nderungen entziehen k&amp;#246;nnen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204680"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204681"&gt;Nach Absatz 3 haben die Konzessionsnehmer Daten &amp;#252;ber die Auswirkungen der von Ihnen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204682"&gt;angebotenen Gl&amp;#252;cksspiele auf die Entstehung der Sucht zu erheben und hier&amp;#252;ber sowie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204683"&gt;&amp;#252;ber Ma&amp;#223;nahmen zum Spielerschutz j&amp;#228;hrlich zu berichten. Dadurch soll gew&amp;#228;hrleistet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204684"&gt;werden, dass Konzessionsnehmer die Konzession nach den Zielbestimmungen des &amp;#167; 1 nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204685"&gt;dazu benutzen, das Verhalten der Kunden auf &amp;#252;berm&amp;#228;&amp;#223;iges Spiel hinzulenken und den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204686"&gt;Spieltrieb auszunutzen. Der gleichzeitig einzureichende Pr&amp;#252;fbericht zur Wirksamkeit der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204687"&gt;vorgesehenen und vorgeschriebenen Sicherheitsma&amp;#223;nahmen umfasst den gesamten im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204688"&gt;Sicherheitskonzept darzustellenden Bereich unter besonderer Ber&amp;#252;cksichtigung der IT- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204689"&gt;Datensicherheit (&amp;#167; 4b Abs. 2 Satz 2 Nr. 2).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204690"&gt;Zu Absatz 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204691"&gt;Mit dem in Absatz 4 geregelten – dem franz&amp;#246;sischen Recht entlehnten – Verfahren wird der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204692"&gt;zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde die M&amp;#246;glichkeit an die Hand gegeben, unter Wahrung des Grundsatzes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204693"&gt;der Verh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;igkeit bei Verst&amp;#246;&amp;#223;en gegen Mitwirkungspflichten und Inhalts- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204694"&gt;Nebenbestimmungen der Konzession abgestufte Ma&amp;#223;nahmen zu ergreifen. Die Ma&amp;#223;nahmen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204695"&gt;sind sofort vollziehbar (&amp;#167; 9a Abs. 3, &amp;#167; 9 Abs. 2). Zur konsequenten Ausrichtung an den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204696"&gt;Zielen des &amp;#167; 1 ist es gerechtfertigt, als m&amp;#246;gliche Sanktion auch den Widerruf der Konzession&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204697"&gt;vorzusehen. Die normalen Mittel der Verwaltungsvollstreckung sind neben den in Absatz 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204698"&gt;aufgef&amp;#252;hrten nicht ausgeschlossen. Die &amp;#214;ffentliche Abmahnung nach Abs. 4 Nr. 1 erfolgt in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204699"&gt;Form eines Verwaltungsaktes, dessen Dauer durch die erneute Fristsetzung bestimmt wird.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204700"&gt;Zur Ver&amp;#246;ffentlichung sind die &amp;#252;blichen Mittel der &amp;#214;ffentlichkeitsarbeit der &amp;#246;ffentlichen Hand&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204701"&gt;(z.B. Pressemitteilung, Internet, Verbrauchermedien) heranzuziehen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204702"&gt;Zu Nummer 6 (&amp;#167; 5 Werbung)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204703"&gt;In &amp;#167; 5 ist ein neuer Regelungsansatz gew&amp;#228;hlt worden. An die Stelle detaillierter materieller&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204704"&gt;Verbote in &amp;#167; 5 Abs. 1 und 2 tritt ein zielorientierter, prozedural ausgestalteter Ansatz. Damit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204705"&gt;wird sowohl den Forderungen nach gr&amp;#246;&amp;#223;erer Differenzierung als auch der Erkenntnis aus der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204706"&gt;Evaluierung Rechnung getragen, dass eine Vielzahl teils divergierender gerichtlicher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204707"&gt;Entscheidungen ein erhebliches Ma&amp;#223; an Rechtsunsicherheit &amp;#252;ber die im konkreten Einzelfall&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204708"&gt;zu beachtenden Anforderungen aufscheinen lie&amp;#223;. Der neue Ansatz bindet Art und Umfang&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204709"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204710"&gt;28&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204711"&gt;der Werbung an die Ziele des &amp;#167; 1; dabei sind die neuen Akzentuierungen durch diesen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204712"&gt;&amp;#196;nderungsstaatsvertrag zu ber&amp;#252;cksichtigen. Die Umsetzung f&amp;#252;r die Praxis erfolgt in den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204713"&gt;Werberichtlinien der L&amp;#228;nder, die im Staatsvertrag in Art und Verfahren als&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204714"&gt;normkonkretisierende, Beh&amp;#246;rden und Gerichte bindende Verwaltungsvorschrift ausgestaltet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204715"&gt;werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204716"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204717"&gt;Auch in einem System der Begrenzung der Gelegenheiten zum Spiel darf, wie der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204718"&gt;Gerichtshof der Europ&amp;#228;ischen Union und das Bundesverfassungsgericht deutlich gemacht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204719"&gt;haben, dem Gedanken der Kanalisierung Rechnung getragen werden. (vgl. EuGH, Urteil&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204720"&gt;vom 30.6.2911, Rs. C-212/08 - Zeturf, Rn. 68). Allerdings muss das richtige Gleichgewicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204721"&gt;gefunden werden zwischen dem Erfordernis einer kontrollierten Expansion der zugelassenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204722"&gt;Gl&amp;#252;cksspiele, um das Gl&amp;#252;cksspielangebot attraktiv f&amp;#252;r die &amp;#214;ffentlichkeit zu machen, und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204723"&gt;Notwendigkeit, die Spielsucht der Verbraucher soweit wie m&amp;#246;glich zu verringern (EuGH,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204724"&gt;Urteil vom 3.6.2010, Rs. C-258/08 – Ladbrokes, Rn. 32). Damit muss es den legalen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204725"&gt;Veranstaltern m&amp;#246;glich sein, auf ihr Spielangebot aufmerksam zu machen und Gl&amp;#252;cksspiel so&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204726"&gt;anzubieten, dass es nach seiner Art und Ausgestaltung geeignet ist, die Teilnehmer von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204727"&gt;unerlaubten Angeboten fernzuhalten und ein weiteres Anwachsen des Schwarzmarktes zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204728"&gt;verhindern. Das kann insbesondere dann der Fall sein, wenn illegale Anbieter mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204729"&gt;aggressivem Marketing versuchen, ihren Gesch&amp;#228;ftsbereich auszuweiten, so dass f&amp;#252;r einen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204730"&gt;vor&amp;#252;bergehenden Zeitraum eine Antwort der legalen Anbieter mit verst&amp;#228;rkter Werbung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204731"&gt;zuzulassen ist.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204732"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204733"&gt;Satz 1 entspricht &amp;#167; 5 Abs. 2 Satz 2 Gl&amp;#252;StV in der bisher geltenden Fassung. Nun allein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204734"&gt;gestellt wird jedoch das Verbot einer Zielgruppenwerbung hervorgehoben, die sich an&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204735"&gt;Minderj&amp;#228;hrige oder vergleichbar gef&amp;#228;hrdete Gruppen, insbesondere auch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204736"&gt;Gl&amp;#252;cksspiels&amp;#252;chtige oder suchtgef&amp;#228;hrdete Personen, richtet. Damit wird dem in der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204737"&gt;Anh&amp;#246;rung (von der Bundeszentrale f&amp;#252;r gesundheitliche Aufkl&amp;#228;rung) vorgetragenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204738"&gt;besonderen Risiko einer auf Jugendliche gerichteten Werbung Rechnung getragen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204739"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204740"&gt;Soweit das Angebot im Internet zugelassen wird, muss dieses dort auch beworben werden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204741"&gt;k&amp;#246;nnen, um die Nachfrage auf das legale Angebot hin zu kanalisieren. Dem Ziel der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204742"&gt;Suchtpr&amp;#228;vention wird dabei durch die geltenden inhaltlichen Werberestriktionen gen&amp;#252;gt. Dies&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204743"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204744"&gt;29&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204745"&gt;gilt auch f&amp;#252;r Werbung im Fernsehen. Dem im Vergleich zu Lotterien h&amp;#246;heren Suchtpotential&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204746"&gt;der Sportwetten wird durch Ausdifferenzierung der Richtlinien gem&amp;#228;&amp;#223; &amp;#167; 5 Abs. 4 Rechnung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204747"&gt;zu tragen sein. Zudem soll ein spezielles Werbeverbot im Fernsehen dazu beitragen, dass&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204748"&gt;keine zus&amp;#228;tzlichen werblichen Anreize f&amp;#252;r ereignisbezogene Wetten unmittelbar vor oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204749"&gt;w&amp;#228;hrend der Live-&amp;#220;bertragung von Sportereignissen im Fernsehen gesetzt werden. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204750"&gt;Erlaubnis f&amp;#252;r Ausnahmen von Verboten des &amp;#167; 5 Abs. 3 Satz 1 wird im l&amp;#228;ndereinheitlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204751"&gt;Verfahren (&amp;#167; 9a Abs. 2 Nr. 1) erteilt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204752"&gt;Zu Absatz 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204753"&gt;Die Regelung erm&amp;#246;glicht eine sachgerechte Differenzierung nach dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204754"&gt;Gef&amp;#228;hrdungspotential der jeweiligen Gl&amp;#252;cksspielart im Verwaltungsvollzug unter Beachtung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204755"&gt;der gesetzlichen Vorgaben zur Werbung nach den Abs&amp;#228;tzen 1 bis 3.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204756"&gt;Bei der Regelung handelt es sich um eine normkonkretisierende Verwaltungsvorschrift mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204757"&gt;Bindungswirkung auch f&amp;#252;r die Gerichte. Durch die weitgehende Ausdifferenzierung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204758"&gt;zugelassenen Werbung nach den Abs&amp;#228;tzen 1 bis 3 wird dem verfassungsrechtlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204759"&gt;Erfordernis an dem Bestimmtheitsgrundsatz Rechnung getragen. Die Pflicht zur Anh&amp;#246;rung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204760"&gt;der beteiligten Kreise vor Erlass der Werberichtlinie umfasst auch Vertreter der Wissenschaft&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204761"&gt;und hinsichtlich der Werbung im Rundfunk die Landesmedienanstalten. Damit wird durch ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204762"&gt;rechtsstaatliches Verfahren eine Richtigkeitsgew&amp;#228;hr im Hinblick auf die Bindungswirkung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204763"&gt;erzeugt. Wie der Verweis auf &amp;#167; 9a Abs. 5 bis 7 zeigt, werden die Werberichtlinien vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204764"&gt;Gl&amp;#252;cksspielkollegium in dem dort vorgesehenen Verfahren aufgestellt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204765"&gt;Zu Nummer 7 (&amp;#167; 7 Aufkl&amp;#228;rung)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204766"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204767"&gt;Die Regelungen dienen der Transparenz &amp;#252;ber spielrelevante Informationen und verpflichten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204768"&gt;Veranstalter und Vermittler zur Aufkl&amp;#228;rung &amp;#252;ber Suchtrisiken, den Minderj&amp;#228;hrigenschutz und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204769"&gt;Hilfsm&amp;#246;glichkeiten. Die Aufz&amp;#228;hlung in Satz 2 ist beispielhaft und nicht abschlie&amp;#223;end. Sie kann&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204770"&gt;durch Aush&amp;#228;nge, Brosch&amp;#252;ren oder Hinweise im Internet erf&amp;#252;llt werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204771"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204772"&gt;Die gewerblichen Spielvermittler &amp;#252;bersenden den Kunden, die an Spielgemeinschaften&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204773"&gt;teilnehmen, in der Regel nur Best&amp;#228;tigungsschreiben &amp;#252;ber eine Spielteilnahme. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204774"&gt;Erg&amp;#228;nzung in Absatz 2 tr&amp;#228;gt dieser Praxis Rechnung.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204775"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204776"&gt;30&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204777"&gt;Zu Nummer 8 (&amp;#167; 8 Spielersperre)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204778"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204779"&gt;Im Unterschied zur bisherigen Verpflichtung der Spielbanken und der Veranstalter nach &amp;#167; 10&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204780"&gt;Abs. 2, ein &amp;#252;bergreifendes Sperrsystem zu unterhalten, sieht die neue Regelung ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204781"&gt;&amp;#252;bergreifendes Sperrsystem vor, das zentral von der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde eines Landes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204782"&gt;gef&amp;#252;hrt wird (&amp;#167; 23 Abs. 1 Satz 1). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass neben&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204783"&gt;den Veranstaltern nach &amp;#167; 10 Abs. 2 und den Spielbanken weitere Veranstalter, namentlich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204784"&gt;die Konzessionsnehmer nach &amp;#167;&amp;#167; 4a, 10a, verpflichtet sind, am Sperrsystem teilzunehmen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204785"&gt;(vgl. &amp;#167; 8 Abs. 4). Die ordnungsrechtliche Verantwortung der L&amp;#228;nder f&amp;#252;r einen aktiven&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204786"&gt;Spielerschutz wird durch die zentrale F&amp;#252;hrung der Sperrdatei bei einer staatlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204787"&gt;Aufsichtsbeh&amp;#246;rde st&amp;#228;rker hervorgehoben. Zugleich werden die bislang von den Spielbanken&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204788"&gt;und den Veranstaltern nach &amp;#167; 10 Abs. 2 gef&amp;#252;hrten Sperrdateien zu einem einheitlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204789"&gt;&amp;#252;bergreifenden Sperrsystem zusammengef&amp;#252;hrt. &amp;#167; 29 Abs. 3 beschreibt weitere Einzelheiten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204790"&gt;f&amp;#252;r die insoweit erforderliche &amp;#220;bergangsregelung.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204791"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204792"&gt;Die &amp;#196;nderung in Absatz 2 dient insbesondere der Klarstellung, dass auch die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204793"&gt;Konzessionsnehmer als Veranstalter von Sportwetten verpflichtet sind, am &amp;#252;bergreifenden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204794"&gt;Sperrsystem teilzunehmen. Diese wie auch die Spielbanken und die Veranstalter von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204795"&gt;Lotterien mit besonderen Gef&amp;#228;hrdungspotential – das sind wie bisher die in &amp;#167; 22&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204796"&gt;aufgef&amp;#252;hrten Jackpotlotterien und Lotterien, die h&amp;#228;ufiger als zweimal pro Woche veranstaltet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204797"&gt;werden – haben Antr&amp;#228;ge auf Selbstsperren entgegenzunehmen sowie Fremdsperren&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204798"&gt;auszusprechen und dazu die in &amp;#167; 23 Abs. 1 genannten Daten in die Sperrdatei einzutragen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204799"&gt;d.h. zu verarbeiten und an die zentrale Sperrdatei zu &amp;#252;bermitteln (&amp;#167; 8 Abs. 4). Zudem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204800"&gt;entscheiden sie &amp;#252;ber die Aufhebung der Sperre (&amp;#167; 8 Abs. 5).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204801"&gt;Zu Absatz 6&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204802"&gt;Aus Gr&amp;#252;nden des Spielerschutzes sind auch die Vermittler von &amp;#246;ffentlichen Gl&amp;#252;cksspielen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204803"&gt;verpflichtet, an dem &amp;#252;bergreifenden Sperrsystem mitzuwirken. Im Unterschied zu den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204804"&gt;Pflichten der Veranstalter beschr&amp;#228;nkt sich die Mitwirkung der Vermittler auf die unverz&amp;#252;gliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204805"&gt;&amp;#220;bermittlung von Antr&amp;#228;gen auf Selbstsperren an den Veranstalter nach &amp;#167; 10 Abs. 2, in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204806"&gt;dessen Geltungsbereich der Spielteilnehmer seinen Wohnsitz hat. Dieser entscheidet auch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204807"&gt;&amp;#252;ber die Aufhebung der Sperre nach Absatz 5.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204808"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204809"&gt;31&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204810"&gt;Zu Nummer 9 (&amp;#167; 9 Gl&amp;#252;cksspielaufsicht)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204811"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204812"&gt;Die Generalklausel des &amp;#167; 9 Abs. 1 Satz 2 wird durch die Regelbeispiele in Satz 3 erg&amp;#228;nzt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204813"&gt;und verdeutlicht, die ihrerseits einen R&amp;#252;ckgriff auf die Generalklausel nicht ausschlie&amp;#223;en.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204814"&gt;Eine Anordnung setzt die Pr&amp;#252;fung der Eignung, Erforderlichkeit und Zumutbarkeit, mithin der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204815"&gt;Verh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;igkeit der Ma&amp;#223;nahme voraus (vgl. EuGH, Urteil vom 3.6.2010, Rs. C-258/08 –&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204816"&gt;Ladbrokes, Rn. 43 und 46). Die Erweiterung in &amp;#167; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 erm&amp;#246;glicht es den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204817"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden, die Pr&amp;#252;fung von Gl&amp;#252;cksspielen, insbesondere solche nicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204818"&gt;genehmigter Art, nicht nur auf die Vorlage von Unterlagen und Nachweisen zu beschr&amp;#228;nken,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204819"&gt;sondern auch eine Pr&amp;#252;fung in den Gesch&amp;#228;ftsr&amp;#228;umen vorzunehmen. Es handelt sich dabei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204820"&gt;um ein Betretungsrecht. Nach der Rechtsprechung des BVerfG beinhaltet der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204821"&gt;Grundrechtsschutz des Art. 13 GG einen weit auszulegenden Wohnungsbegriff, der auch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204822"&gt;Arbeits-, Betriebs- und Gesch&amp;#228;ftsr&amp;#228;ume erfasst (BVerfG, Urteil vom 13.10.1971, BVerfGE&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204823"&gt;32, 54). Auf gesetzlicher Grundlage k&amp;#246;nnen die Ordnungsbeh&amp;#246;rden zur Verfolgung eines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204824"&gt;legitimen Zwecks auch gegen den Willen des Inhabers Betriebs- und Gesch&amp;#228;ftsr&amp;#228;ume&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204825"&gt;w&amp;#228;hrend der &amp;#252;blichen Gesch&amp;#228;ftszeiten betreten, sofern dies verh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;ig, d.h. zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204826"&gt;Zweckerreichung geeignet, erforderlich und angemessen ist. Dies wird insbesondere dann&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204827"&gt;der Fall sein, wenn die zust&amp;#228;ndige Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rde anhand der von dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204828"&gt;Gl&amp;#252;cksspielanbieter vorgelegten Unterlagen ernsthafte Zweifel an deren Richtigkeit hat oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204829"&gt;der Verdacht besteht, dass es sich um eine unerlaubte Gl&amp;#252;cksspielbet&amp;#228;tigung handelt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204830"&gt;Die Regelung in &amp;#167; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 dient der Klarstellung und Konkretisierung von &amp;#167; 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204831"&gt;Abs. 1 Satz 2. Danach k&amp;#246;nnen Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (Nr. 4) im Wege&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204832"&gt;einer dynamischen Rechtsverweisung als verantwortliche St&amp;#246;rer herangezogen werden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204833"&gt;sofern ihnen zuvor die Mitwirkung an unerlaubten Gl&amp;#252;cksspielangeboten von der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204834"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rde mitgeteilt wurde. Dies setzt voraus, dass der Veranstalter oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204835"&gt;Vermittler des unerlaubten Gl&amp;#252;cksspielangebotes zuvor vergeblich - insbesondere wegen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204836"&gt;eines Auslandsbezuges - von der Aufsichtsbeh&amp;#246;rde in Anspruch genommen wurde.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204837"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204838"&gt;Die Erweiterung des Absatzes 2 um die S&amp;#228;tze 2 bis 4 erm&amp;#228;chtigt die zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204839"&gt;bei der Vollstreckung mittels Zwangsgeld das wirtschaftliche Interesse des Pflichtigen &amp;#252;ber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204840"&gt;das gesetzliche H&amp;#246;chstma&amp;#223; hinaus zu ber&amp;#252;cksichtigen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204841"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204842"&gt;Die Regelung enth&amp;#228;lt eine spezielle Befugnis zur Zusammenarbeit und zum Datenaustausch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204843"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204844"&gt;32&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204845"&gt;mit den zust&amp;#228;ndigen Aufsichtsbeh&amp;#246;rden der Mitgliedstaaten der Europ&amp;#228;ischen Union und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204846"&gt;Vertragsstaaten des Abkommens &amp;#252;ber den Europ&amp;#228;ischen Wirtschaftsraum. Damit wird&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204847"&gt;insbesondere dem Umstand Rechnung getragen, dass vor allem Online-Anbieter von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204848"&gt;Gl&amp;#252;cksspielen regelm&amp;#228;&amp;#223;ig ihren Sitz im europ&amp;#228;ischen Ausland haben, gleichwohl aber ihre&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204849"&gt;unerlaubten Gl&amp;#252;cksspiele per Internet auch in Deutschland anbieten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204850"&gt;Zu Absatz 5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204851"&gt;Aufgrund der Gleichrangigkeit der Zielsetzungen des &amp;#167; 1 muss der Untersuchungsauftrag&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204852"&gt;des unabh&amp;#228;ngigen Fachbeirats Gl&amp;#252;cksspiel ganzheitlich ausgerichtet sein. Der Fachbeirat&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204853"&gt;begutachtet wie bisher neue Angebote staatlicher Veranstalter und neue Vertriebswege aller&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204854"&gt;Veranstalter. Das Verfahren tr&amp;#228;gt zur wirksamen Kontrolle hinsichtlich der Schaffung neuer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204855"&gt;Gl&amp;#252;cksspielangebote bei (vgl. EuGH, Urteil vom 3.6.2010, Rs. C-258/08 – Ladbrokes, Rn.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204856"&gt;37).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204857"&gt;Zu Absatz 6&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204858"&gt;Der neu eingef&amp;#252;gte Absatz 6 enth&amp;#228;lt eine auch in anderen Rechtsbereichen &amp;#252;bliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204859"&gt;Vertraulichkeitsregel sowie Datenschutzbestimmung.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204860"&gt;Zu Nummer 10 (&amp;#167; 9a L&amp;#228;ndereinheitliche Verfahren)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204861"&gt;Ziel des l&amp;#228;ndereinheitlichen Verfahrens ist es, eine einheitliche Beurteilung nur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204862"&gt;l&amp;#228;ndereinheitlich zu treffender Entscheidungen bei der Erlaubnis der Anstalt nach &amp;#167; 10 Abs. 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204863"&gt;sowie von deren Lotterie-Einnehmern mit ihrem eingef&amp;#252;hrten Direktvertrieb, der Erlaubnis f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204864"&gt;Werbung im Fernsehen und Internet, der Erlaubnis f&amp;#252;r die gemeinsam gef&amp;#252;hrte Anstalt nach&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204865"&gt;&amp;#167; 10 Abs. 2 Satz 1, der Erteilung der Konzession nach &amp;#167; 4a und der Erlaubnisse nach &amp;#167; 27&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204866"&gt;Abs. 2, der Erlaubnis f&amp;#252;r l&amp;#228;nder&amp;#252;bergreifende Lotterien im Sinne des &amp;#167; 12 Abs. 3 und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204867"&gt;&amp;#220;berwachung der jeweiligen Erlaubnisinhaber bzw. Konzessionsnehmer sicherzustellen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204868"&gt;Umfasst sind jeweils auch die Erlaubnisse nach &amp;#167; 4 Abs. 5, soweit sich die Zust&amp;#228;ndigkeit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204869"&gt;nach &amp;#167; 9a richtet. Die Zust&amp;#228;ndigkeit zur Erteilung der Erlaubnis f&amp;#252;r Werbung im Internet und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204870"&gt;Fernsehen (&amp;#167; 5 Abs. 3) wird gesondert an einer Stelle zusammengef&amp;#252;hrt, um auch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204871"&gt;allgemeine Erlaubnisse zu erm&amp;#246;glichen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204872"&gt;Mit den Abs&amp;#228;tzen 1 bis 3 wird der Grundsatz verankert, dass f&amp;#252;r die dort genannten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204873"&gt;Entscheidungen nur jeweils eine bestimmte Landesbeh&amp;#246;rde f&amp;#252;r alle L&amp;#228;nder zust&amp;#228;ndig ist, f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204874"&gt;die dann nach den Abs&amp;#228;tzen 5 bis 8 das Gl&amp;#252;cksspielkollegium entscheidet. Diese L&amp;#246;sung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204875"&gt;bildet das Modell der Kommission f&amp;#252;r Jugendmedienschutz nach dem JugendmedienschutzStand:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204876"&gt;6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204877"&gt;33&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204878"&gt;Staatsvertrag und der Kommission f&amp;#252;r Zulassung und Aufsicht nach dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204879"&gt;Rundfunkstaatsvertrag nach. Sie &amp;#252;berwindet f&amp;#252;r l&amp;#228;ndereinheitlich zu treffende&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204880"&gt;Entscheidungen die Zersplitterung der Aufsichtsstrukturen aufgrund der abschlie&amp;#223;enden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204881"&gt;Beurteilung durch das Gl&amp;#252;cksspielkollegium, erm&amp;#246;glicht aber zugleich klare und einheitliche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204882"&gt;Entscheidungen, weil es nach au&amp;#223;en bei der Zust&amp;#228;ndigkeit einzelner Landesbeh&amp;#246;rden bleibt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204883"&gt;Dies entspricht auch dem Ergebnis der strukturierten Anh&amp;#246;rung zum&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204884"&gt;Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag. Das Verfahren der Entscheidungsfindung im Gl&amp;#252;cksspielkollegium,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204885"&gt;dessen Einzelheiten in einer Verwaltungsvereinbarung der L&amp;#228;nder geregelt werden, und vor&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204886"&gt;allem das Mehrheitsprinzip sichern zeitnahe Entscheidungen. Die Mitglieder des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204887"&gt;Gl&amp;#252;cksspielkollegiums unterliegen der Verschwiegenheitspflicht nach &amp;#167; 9 Abs. 6. F&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204888"&gt;gemeinsame Gesch&amp;#228;ftsstelle kann auf die Verwaltungsvereinbarung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204889"&gt;Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag zur&amp;#252;ckgegriffen werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204890"&gt;Bei Amtshandlungen in l&amp;#228;ndereinheitlichen Verfahren nach &amp;#167; 9a Abs. 1 bis 3 richtet sich die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204891"&gt;Bemessung der Geb&amp;#252;hren nach &amp;#167; 9a Abs. 4. Dabei ist dem &amp;#196;quivalenzprinzip als&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204892"&gt;Auspr&amp;#228;gung des verfassungsrechtlichen Grundsatzes der Verh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;igkeit Rechnung zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204893"&gt;tragen. Danach sind Geb&amp;#252;hren so zu bemessen, dass zwischen der den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204894"&gt;Verwaltungsaufwand ber&amp;#252;cksichtigenden H&amp;#246;he der Geb&amp;#252;hr einerseits und der Bedeutung,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204895"&gt;dem wirtschaftlichen Wert oder dem sonstigen Nutzen der Amtshandlung f&amp;#252;r den Betroffenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204896"&gt;andererseits ein angemessenes Verh&amp;#228;ltnis besteht. In Satz 2 richtet sich die H&amp;#246;he der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204897"&gt;Geb&amp;#252;hr f&amp;#252;r die Erteilung einer Erlaubnis oder Konzession f&amp;#252;r das Veranstalten eines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204898"&gt;Gl&amp;#252;cksspiels nach dem Verwaltungsaufwand aller an der Amtshandlung beteiligten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204899"&gt;Beh&amp;#246;rden und Stellen und nach der Bedeutung der Angelegenheit f&amp;#252;r die Beteiligten. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204900"&gt;jeweiligen Geb&amp;#252;hrenans&amp;#228;tze basieren auf den bisherigen Erfahrungen der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204901"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden. Anhand des bei der Geb&amp;#252;hrenbildung zu ber&amp;#252;cksichtigenden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204902"&gt;Kriteriums Bedeutung der Angelegenheit f&amp;#252;r den Kostenschuldner sind die Geb&amp;#252;hren in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204903"&gt;Form eines degressiven Geb&amp;#252;hrensatzes nach dem Umsatz, d.h. dem Bruttospiel- oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204904"&gt;Wetteinsatz vor Steuern und Abz&amp;#252;gen, gestaffelt. Damit wird insbesondere bei Erlaubnissen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204905"&gt;mit betr&amp;#228;chtlichem Spielkapital der hohen Bedeutung der Angelegenheit f&amp;#252;r den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204906"&gt;Kostenschuldner Rechnung getragen. Die auch in der h&amp;#246;chsten Stufe (d) bei Spiel- oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204907"&gt;Wetteins&amp;#228;tzen von &amp;#252;ber 100 Mio. EUR anfallenden Geb&amp;#252;hren stehen in einem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204908"&gt;angemessenen Verh&amp;#228;ltnis zu dem ebenfalls zu ber&amp;#252;cksichtigenden Kriterium des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204909"&gt;Verwaltungsaufwands. So lagen im Jahr 2009 die Personal- und Sachkosten der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204910"&gt;zust&amp;#228;ndigen Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden der L&amp;#228;nder einschlie&amp;#223;lich der Prozesskosten bei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204911"&gt;etwa 9,1 Mio. EUR (Bericht von IT NRW zu den Erhebungswellen 2009-2010 im Rahmen der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204912"&gt;Evaluation des Gl&amp;#252;StV). Stellt man diesen Kosten die Geb&amp;#252;hren gegen&amp;#252;ber, die sich bei&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204913"&gt;Anwendung des Tarifs nach Satz 2 auf die im Evaluierungsbericht ermittelten Ums&amp;#228;tze des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204914"&gt;DLTB im Jahr 2009 in H&amp;#246;he von 6.791 Mio. EUR und das dort gesch&amp;#228;tzte Umsatzvolumen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204915"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204916"&gt;34&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204917"&gt;auf dem illegalen Sportwettenmarkt von um die 3.000 Mio. EUR erg&amp;#228;ben, l&amp;#228;ge die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204918"&gt;Verwaltungsgeb&amp;#252;hr f&amp;#252;r den Gesamtumsatz bei 2.978.300 EUR und w&amp;#252;rde somit etwa 30 v.H.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204919"&gt;des Verwaltungsaufwands abbilden. Soweit die Genehmigung f&amp;#252;r mehrere Jahre erteilt wird,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204920"&gt;ist in Satz 3 vorgesehen, dass sich die Geb&amp;#252;hr ab dem zweiten Jahr der Geltungsdauer f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204921"&gt;jedes Folgejahr oder jede Folgeveranstaltung um 10 v.H. der Geb&amp;#252;hr f&amp;#252;r das erste Jahr&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204922"&gt;erm&amp;#228;&amp;#223;igt. Die Geb&amp;#252;hrenerm&amp;#228;&amp;#223;igung f&amp;#252;r die Folgejahre ist aufgrund des im Vergleich zu einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204923"&gt;nur f&amp;#252;r ein Jahr erteilten Genehmigung geringeren Verwaltungsaufwands sachgerecht. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204924"&gt;Bedeutung der Angelegenheit f&amp;#252;r den Kostenschuldner ver&amp;#228;ndert sich auch bei einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204925"&gt;Genehmigung f&amp;#252;r mehrere Jahre nicht, so dass sich hieraus keine Geb&amp;#252;hrenerm&amp;#228;&amp;#223;igung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204926"&gt;ergibt. Die Bemessung der Geb&amp;#252;hr f&amp;#252;r die Erteilung einer Erlaubnis f&amp;#252;r das Vermitteln eines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204927"&gt;Gl&amp;#252;cksspiels richtet sich nach den Ma&amp;#223;st&amp;#228;ben des Satzes 2, wobei lediglich 50 v. H. der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204928"&gt;tariflichen Geb&amp;#252;hr nach Satz 2 angesetzt werden. F&amp;#252;r sicherheitsrechtliche Anordnungen der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204929"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden sieht Satz 5 eine entsprechend weite Rahmengeb&amp;#252;hr vor.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204930"&gt;Dabei ist die konkrete Geb&amp;#252;hr nach dem mit der Amtshandlung verbundenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204931"&gt;Verwaltungsaufwand aller beteiligten Beh&amp;#246;rden und Stellen festzusetzen. Satz 6 verweist im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204932"&gt;&amp;#220;brigen auf die Kostenvorschriften des jeweiligen Sitzlandes der handelnden Beh&amp;#246;rde.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204933"&gt;Zu Nummer 11 (&amp;#167; 10 Sicherstellung eines ausreichenden Gl&amp;#252;cksspielangebotes)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204934"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204935"&gt;Folge&amp;#228;nderung im Hinblick auf die Gleichrangigkeit der Ziele in &amp;#167; 1.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204936"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204937"&gt;Die Erg&amp;#228;nzung des &amp;#167; 10 Abs. 2, der im Verbund mit &amp;#167; 10 Abs. 5 in der bisherigen Fassung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204938"&gt;den sog. “Staatsvorbehalt” f&amp;#252;r gro&amp;#223;e Lotterien und Sportwetten begr&amp;#252;ndet, soll durch den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204939"&gt;neuen Satz 2 Unsicherheiten in der Auslegung in der bisherigen Fassung beheben. Der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204940"&gt;Staatsvorbehalt des &amp;#167;10 Abs. 6 (neu) rechtfertigt sich ma&amp;#223;geblich auch aus der Erw&amp;#228;gung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204941"&gt;eines gegen&amp;#252;ber der blo&amp;#223;en Aufsicht &amp;#252;ber Private erh&amp;#246;hten Steuerungspotentials der L&amp;#228;nder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204942"&gt;&amp;#252;ber Unternehmungen im Sinne des &amp;#167; 10 Abs. 2 (hierzu auch BVerfG, Urteil vom 28.3.2006,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204943"&gt;BVerfGE 115, 276 ff., Rn. 118). In diesem Sinne zielt &amp;#167; 10 Abs. 2 auf eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204944"&gt;organisationsrechtliche Verkn&amp;#252;pfung zwischen dem Land und dem dort t&amp;#228;tigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204945"&gt;Unternehmen. Eine solche Verkn&amp;#252;pfung wird in der Regel nur bei einer landeseigenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204946"&gt;Beteiligung bestehen (vgl. Postel, Landes- und Kommunalverwaltung (LKV) 2007, 537, 542).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204947"&gt;Die Bestimmung steht Kooperationen der L&amp;#228;nder nicht im Wege, wie diese schon bislang -&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204948"&gt;etwa im Bereich der Klassenlotterien - erfolgreich praktiziert worden sind. Der Effizienzvorteil&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204949"&gt;des Staatsvorbehalts wird hier regelm&amp;#228;&amp;#223;ig &amp;#252;ber die zugrundeliegende L&amp;#228;ndervereinbarung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204950"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204951"&gt;35&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204952"&gt;sichergestellt. Gleiches muss f&amp;#252;r den Fall gelten, dass ein Land die ihm obliegende&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204953"&gt;Aufgabenerf&amp;#252;llung &amp;#252;ber die Unternehmung eines anderen Landes realisieren will. Auch in&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204954"&gt;diesem Falle l&amp;#228;sst sich im Rahmen eines Verwaltungsabkommens sicherstellen, dass die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204955"&gt;Funktionsvorteile des Staatsvorbehalts, z.B. durch eine treuh&amp;#228;nderische Aus&amp;#252;bung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204956"&gt;Einwirkungsm&amp;#246;glichkeiten des beteiligten Landes auf das betreffende Unternehmen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204957"&gt;bestehen bleibt. &amp;#167; 10 Abs. 2 Satz 2 er&amp;#246;ffnet damit verschiedenste Formen der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204958"&gt;organisatorischen Zusammenf&amp;#252;hrung zweier oder mehrerer staatlicher Unternehmungen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204959"&gt;Das Genehmigungserfordernis des &amp;#167; 4 Abs. 1 und 2 sowie die Verpflichtung auf die Ziele&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204960"&gt;des &amp;#167; 1 bleiben von der Klarstellung unber&amp;#252;hrt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204961"&gt;Auf der Grundlage dieser Regelung k&amp;#246;nnen die L&amp;#228;nder durch Vereinbarung Aufgaben zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204962"&gt;gemeinsamen Wahrnehmung auf die neu zu errichtende Anstalt des &amp;#246;ffentlichen Rechts f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204963"&gt;die Klassenlotterien nach Absatz 3 oder eine Landeslotteriegesellschaft &amp;#252;bertragen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204964"&gt;Dar&amp;#252;ber hinaus k&amp;#246;nnen die L&amp;#228;nder die ordnungsrechtliche Aufgabe, ein ausreichendes&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204965"&gt;Gl&amp;#252;cksspielangebot sicherzustellen, durch eine von allen Vertragsl&amp;#228;ndern gemeinsam&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204966"&gt;gef&amp;#252;hrte Anstalt erf&amp;#252;llen. Dies sieht die entsprechende Erg&amp;#228;nzung des Satzes 1 vor. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204967"&gt;damit verbundene Zentralisierung der gl&amp;#252;cksspielrelevanten Entscheidungen bietet ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204968"&gt;hohes Ma&amp;#223; an Effizienz und Vereinheitlichung. Die Anstaltsl&amp;#246;sung schlie&amp;#223;t nicht aus, dass&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204969"&gt;die Veranstalter nach &amp;#167; 10 Abs. 2 und 3 als Durchf&amp;#252;hrer des staatlichen Gl&amp;#252;cksspielauftrages&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204970"&gt;t&amp;#228;tig werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204971"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204972"&gt;In &amp;#167; 10 Abs. 2 ist schon bislang aus ordnungsrechtlichen Gr&amp;#252;nden eine restriktive&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204973"&gt;Marktzugangsregelung geregelt. Dies wird f&amp;#252;r den Bereich der Klassenlotterien dahin&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204974"&gt;weiterentwickelt, dass die Veranstalterfunktion bei einer gemeinsamen, als Anstalt des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204975"&gt;&amp;#246;ffentlichen Rechts organisierten Einrichtung aller L&amp;#228;nder konzentriert wird. Damit werden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204976"&gt;die institutionellen Voraussetzungen f&amp;#252;r eine bundeseinheitliche Aus&amp;#252;bung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204977"&gt;Kanalisierungsauftrags aus Absatz 1 geschaffen. Die bisher nebeneinander bestehenden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204978"&gt;l&amp;#228;nder&amp;#252;bergreifend t&amp;#228;tigen &amp;#246;ffentlichen Anbieter, die S&amp;#252;ddeutsche Klassenlotterie (SKL) und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204979"&gt;die Nordwestdeutsche Klassenlotterie (NKL), verlieren mit dem Inkrafttreten dieses&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204980"&gt;Staatsvertrages ihren Status als Veranstalter von Klassenlotterien. Die Veranstalterfunktion&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204981"&gt;kann nur noch von der in Absatz 3 vorgesehenen, von allen L&amp;#228;ndern gemeinsam getragenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204982"&gt;Anstalt des &amp;#246;ffentlichen Rechts ausge&amp;#252;bt werden. Zu ihrer Gr&amp;#252;ndung bedarf es eines&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204983"&gt;weiteren Staatsvertrages, der die Einzelheiten regelt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204984"&gt;Zu Nummer 12 (&amp;#167; 10a Experimentierklausel f&amp;#252;r Sportwetten)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204985"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204986"&gt;36&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204987"&gt;Zu Abs&amp;#228;tzen 1 bis 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204988"&gt;Die Experimentierklausel in Absatz 1 und 2 ebenso wie die in Absatz 3 festgelegte&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204989"&gt;H&amp;#246;chstzahl von XXX Konzessionen folgen den Ergebnissen der Evaluierung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204990"&gt;Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags gem&amp;#228;&amp;#223; &amp;#167; 27 Gl&amp;#252;StV und den zugrundeliegenden Erkenntnissen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204991"&gt;der Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden aus dem Vollzug des Staatsvertrages.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204992"&gt;Nachdem das Ziel der konzessionierten &amp;#214;ffnung der Sportwetten nicht eine Expansion des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204993"&gt;Wettmarktes, sondern vielmehr die Bek&amp;#228;mpfung des entstandenen Schwarzmarktes ist, und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204994"&gt;es vor allem unter ordnungspolitischen Gesichtspunkten gilt, diesen in geordnete Bahnen zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204995"&gt;lenken, soll die konzessionierte &amp;#214;ffnung im Ma&amp;#223; und Umfang auf das beschr&amp;#228;nkt werden,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204996"&gt;was angesichts des festgestellten Schwarzmarktes erforderlich ist. Dabei soll das Ziel der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204997"&gt;strikten Regulierung des Gl&amp;#252;cksspiels zum Schutze der Spieler und der Allgemeinheit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204998"&gt;grunds&amp;#228;tzlich nicht in Frage gestellt werden. Die Zahl der Konzessionen und der damit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24204999"&gt;jeweils verbundenen Wettvermittlungsstellen wird deshalb entsprechend den Feststellungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205000"&gt;aus der Evaluierung begrenzt. Zu der Frage der EU-Kommission in ihrer ausf&amp;#252;hrlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205001"&gt;Stellungnahme im Notifizierungsverfahren ist klarzustellen, dass durch den Hinweis in &amp;#167; 10a&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205002"&gt;Abs. 1 auf die Nichtanwendbarkeit des &amp;#167; 10 Abs. 6 nicht der Anwendungsbereich f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205003"&gt;Veranstalter nach &amp;#167; 10 Abs. 2 eingeschr&amp;#228;nkt wird. Im Gegenteil stellt diese Verweisung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205004"&gt;gerade klar, dass bei der Bewerbung um eine Sportwettkonzession f&amp;#252;r staatliche und private&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205005"&gt;Bewerber die gleichen Bedingungen gelten.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205006"&gt;Zu Absatz 4 und 5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205007"&gt;Die Konzession berechtigt den Konzessionsnehmer, nach Ma&amp;#223;gabe der gem&amp;#228;&amp;#223; &amp;#167; 4c Abs. 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205008"&gt;festgelegten Inhalts- und Nebenbestimmungen - die ihrerseits wiederum die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205009"&gt;Konzessionsvoraussetzungen des &amp;#167; 4a Abs. 4, die nach dem Staatsvertrag (insbesondere&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205010"&gt;&amp;#167;&amp;#167; 4, 6 bis 8 und &amp;#167; 21) bestehenden sowie die im Angebot zum Internet &amp;#252;bernommenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205011"&gt;Pflichten zum Tragen bringen - Sportwetten im Internet zu veranstalten und zu vermitteln.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205012"&gt;F&amp;#252;r den Ausschluss minderj&amp;#228;hriger und gesperrter Spieler sind die nach &amp;#167; 4 Abs. 5 Nr. 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205013"&gt;festgelegten oder gleichwertige Verfahren einzusetzen. Die Vorschriften des &amp;#167; 4 Abs. 5 Nrn.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205014"&gt;2, 4 und 5 zu den Limits, dem angepassten Sozialkonzept und dem Koppelungsverbot mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205015"&gt;anderweitigen Gl&amp;#252;cksspielangeboten im Internet sind anzuwenden. Im Anschluss an &amp;#167; 10&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205016"&gt;Abs. 4 wird in Absatz 5 Satz 1 vorgesehen, dass die L&amp;#228;nder die Zahl der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205017"&gt;Wettvermittlungsstellen zur Erreichung der Ziele des &amp;#167; 1 begrenzen. Konzessionsnehmer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205018"&gt;k&amp;#246;nnen somit frei entscheiden, ob sie dem Verbraucher ihr Angebot &amp;#252;ber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205019"&gt;Wettvermittlungsstellen oder im Internet oder unter Nutzung beider Vertriebswege&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205020"&gt;unterbreiten. Die von den L&amp;#228;ndern vorgenommenen Begrenzungen sind in die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205021"&gt;Bekanntmachung nach &amp;#167; 4b Abs. 1 aufzunehmen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205022"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205023"&gt;37&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205024"&gt;Zu Nummer 13 (&amp;#167; 12 Erlaubnis)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205025"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205026"&gt;Die &amp;#196;nderung ber&amp;#252;cksichtigt die besondere Charakteristik des Gewinnsparens, wo vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205027"&gt;Teilnahmebetrag nach wie vor der weit &amp;#252;berwiegende Anteil dem Sparen und nur ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205028"&gt;untergeordneter Teil dem Gl&amp;#252;cksspiel gewidmet wird. Die ma&amp;#223;volle Erh&amp;#246;hung des Losanteils&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205029"&gt;l&amp;#228;sst diesen Grundcharakter unber&amp;#252;hrt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205030"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205031"&gt;Die Aufhebung des Satzes 1 ist Folge&amp;#228;nderung zu &amp;#167; 5 Abs. 3.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205032"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205033"&gt;Die &amp;#196;nderung betrifft die l&amp;#228;ndereinheitliche Erlaubniserteilung f&amp;#252;r Lotterien mit einem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205034"&gt;einheitlichen l&amp;#228;nder&amp;#252;bergreifenden Spielplan.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205035"&gt;Zu Nummer 14 (&amp;#167; 13 Versagungsgr&amp;#252;nde)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205036"&gt;Die Anhebung des H&amp;#246;chstgewinns auf 2 Mio. EUR in Absatz 2 Nr. 1b) f&amp;#252;r Lotterien mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205037"&gt;geringerem Gef&amp;#228;hrdungspotenzial ber&amp;#252;cksichtigt die Preisentwicklung in den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205038"&gt;zur&amp;#252;ckliegenden Jahren und f&amp;#252;r die Laufzeit dieses Staatsvertrages.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205039"&gt;Zu Nummer 15 (&amp;#167; 14 Veranstalter)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205040"&gt;Die &amp;#196;nderung in Absatz 1 Satz 2 ist redaktioneller Art. Durch die Ankn&amp;#252;pfung an die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205041"&gt;steuerlichen Vorschriften zur Anerkennung der Gemeinn&amp;#252;tzigkeit werden auch die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205042"&gt;unionsrechtlich veranlassten Erweiterungen des unsch&amp;#228;dlichen Einsatzes von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205043"&gt;Zweckertr&amp;#228;gen au&amp;#223;erhalb des Geltungsbereiches des Staatsvertrages rezipiert; bei der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205044"&gt;Auslegung von &amp;#167; 16 Abs. 3, der schon auf das Inland bezogen, nur eine Sollvorschrift&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205045"&gt;darstellt, wird das zu ber&amp;#252;cksichtigen sein.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205046"&gt;Zu Nummer 16 (&amp;#167; 19 Gewerbliche Spielvermittlung)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205047"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205048"&gt;Die Erg&amp;#228;nzung in &amp;#167; 19 Abs. 1 Nr. 1 dient einer effizienten Vollzugskontrolle.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205049"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205050"&gt;38&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205051"&gt;Zu Abs&amp;#228;tzen 2 und 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205052"&gt;Die Regelung dient dem Abbau b&amp;#252;rokratischer Hemmnisse im Erlaubnisverfahren und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205053"&gt;diskriminierungsfreien Gleichbehandlung der Antragsteller. An der Lotteriehoheit der L&amp;#228;nder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205054"&gt;und dem Erfordernis einer Erlaubnis in jedem einzelnen Land (unter Beachtung des Gl&amp;#252;StV&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205055"&gt;und der Ausf&amp;#252;hrungsvorschriften des Landes) wird dabei festgehalten. Zur Vereinfachung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205056"&gt;werden die Verfahren geb&amp;#252;ndelt, so dass die Antr&amp;#228;ge bei einer Stelle gestellt und von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205057"&gt;derselben Stelle verbeschieden und &amp;#252;berwacht werden. An die Stelle der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205058"&gt;Einzelerm&amp;#228;chtigung durch jedes einzelne Land tritt die gemeinsame Entscheidung im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205059"&gt;Gl&amp;#252;cksspielkollegium (mit der qualifizierten Mehrheit nach &amp;#167; 9a Abs. 7). Die Erlaubnisse&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205060"&gt;werden somit regelm&amp;#228;&amp;#223;ig zeitlich zusammengefasst erteilt werden und inhaltlich so weit wie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205061"&gt;m&amp;#246;glich identisch gefasst sein.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205062"&gt;Zu Nummer 17 (&amp;#167; 20 Spielbanken)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205063"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205064"&gt;Die Begrenzung der Anzahl der Spielbanken in Absatz 1 tr&amp;#228;gt dem Koh&amp;#228;renzgebot im Sinne&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205065"&gt;der Rechtsprechung des Gerichtshofes der Europ&amp;#228;ischen Union Rechnung. Eine zwingende&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205066"&gt;Reduzierung der derzeitigen Anzahl der Spielbanken ist damit nicht verbunden. Das N&amp;#228;here&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205067"&gt;regeln wie bei &amp;#167; 10 Abs. 4 die L&amp;#228;nder in ihren Ausf&amp;#252;hrungsbestimmungen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205068"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205069"&gt;Dieser entspricht dem bisherigen einzigen Absatz des &amp;#167; 20.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205070"&gt;Zu Nummer 18 (&amp;#167; 21 Sportwetten)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205071"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205072"&gt;Wetten k&amp;#246;nnen nach &amp;#167; 21 Abs. 1 k&amp;#252;nftig auch auf den Ausgang von Abschnitten von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205073"&gt;Sportereignissen zugelassen werden. Dies erfasst etwa Halbzeitwetten; nach wie vor&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205074"&gt;ausgeschlossen werden alle Ereigniswetten (n&amp;#228;chstes Foul etc.), die in besonderem Ma&amp;#223;e&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205075"&gt;von Einzelnen zu beeinflussen sind.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205076"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205077"&gt;Das Verbot der Vermittlung von Sportwetten in Spielhallen und Spielbanken dient der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205078"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205079"&gt;39&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205080"&gt;Vermeidung einer &amp;#252;berm&amp;#228;&amp;#223;igen Ausnutzung des Spieltriebs und ist damit eine Ma&amp;#223;nahme&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205081"&gt;der Spielsuchtpr&amp;#228;vention.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205082"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205083"&gt;Mit der Regelung wird der Integrit&amp;#228;t des Sports bei der Veranstaltung und Vermittlung von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205084"&gt;Sportwetten Rechnung getragen. Die Integrit&amp;#228;t des Sportes zu sichern, ist Aufgabe der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205085"&gt;Sportler, Sportveranstalter und nationalen und internationalen Sportverb&amp;#228;nde. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205086"&gt;Regelungen des &amp;#167; 21 Abs. 3 sollen diesem Ziel flankierend Rechnung tragen. So soll es wie&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205087"&gt;bisher bei der Trennung von Wettanbieter und Sportveranstalter bleiben. Zudem wird ein&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205088"&gt;Wettverbot f&amp;#252;r alle am Sportereignis - und Gegenstand der Wette - Beteiligten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205089"&gt;aufgenommen. Auch wird regelm&amp;#228;&amp;#223;ig die Nutzung eines Fr&amp;#252;hwarnsystems zu fordern sein.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205090"&gt;Zu Absatz 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205091"&gt;Im Sinne einer zielgerichteten Kanalisierung k&amp;#246;nnen Live-Sportwetten w&amp;#228;hrend des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205092"&gt;laufenden Sportereignisses als Endergebniswetten zugelassen werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205093"&gt;Zu Nummer 19 (&amp;#167; 22 Lotterien mit planm&amp;#228;&amp;#223;igem Jackpot)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205094"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205095"&gt;Es handelt sich um eine Fortentwicklung der Vorschrift &amp;#252;ber die Lotterien mit besonderem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205096"&gt;Gef&amp;#228;hrdungspotential. Aufgrund der Regelung in Satz 1 wird bereits bisher die H&amp;#246;he dieser&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205097"&gt;Lotterien im Sinne der Suchtpr&amp;#228;vention auf gesetzlicher Grundlage begrenzt. Diesem Ziel&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205098"&gt;dient auch die weitere Begrenzung auf h&amp;#246;chstens zwei Veranstaltungen pro Woche. Zudem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205099"&gt;sollen Lotterien wie Eurojackpot, die in Kooperation mit anderen nationalen Lotterien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205100"&gt;veranstaltet werden, grunds&amp;#228;tzlich erm&amp;#246;glicht werden. Sie sind mit den Zielen des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205101"&gt;Staatsvertrages vereinbar, weil ein attraktives Angebot an Lotterien Verschiebungen zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205102"&gt;Gl&amp;#252;cksspielen mit einem h&amp;#246;heren Suchtgef&amp;#228;hrdungspotential vorzuziehen ist. Voraussetzung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205103"&gt;f&amp;#252;r die Zulassung solcher neuer Lotterien ist indes eine wissenschaftliche Begleitstudie zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205104"&gt;den Auswirkungen auf die Bev&amp;#246;lkerung nach den vom Fachbeirat empfohlenen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205105"&gt;Rahmenbedingungen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205106"&gt;Zu Nummer 20 (&amp;#167; 23 Sperrdatei, Datenverarbeitung)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205107"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205108"&gt;Das Bundesverfassungsgericht hat das &amp;#252;bergreifende Sperrsystem mit der M&amp;#246;glichkeit der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205109"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205110"&gt;40&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205111"&gt;Selbst- und Fremdsperre als eine der Kernregelungen des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags positiv&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205112"&gt;hervorgehoben (BVerfG vom 20.3.2009, Az. 1 BvR 2410/08, Rn. 35). Die Beschr&amp;#228;nkung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205113"&gt;Datenhaltung auf eine staatliche Stelle tr&amp;#228;gt dem Grundsatz der Datensparsamkeit und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205114"&gt;Datensicherheit Rechnung.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205115"&gt;Zu Nummern 21 und 22 (&amp;#167;&amp;#167; 24 bis 26)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205116"&gt;S&amp;#228;mtliche vorliegenden Studien belegen, dass das Suchtpotential bei Geldspielger&amp;#228;ten unter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205117"&gt;allen Gl&amp;#252;cksspielen am H&amp;#246;chsten ist. Eine Abh&amp;#228;ngigkeit wird bei den meisten pathologischen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205118"&gt;Gl&amp;#252;ckspielern aufgrund ihres Spiels am Geldspielautomaten in einer Spielhalle oder einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205119"&gt;Gastst&amp;#228;tte diagnostiziert. Im Rahmen des Bundesmodellprojektes &amp;quot;Fr&amp;#252;he Intervention beim&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205120"&gt;Pathologischen Gl&amp;#252;cksspielen&amp;quot; ist dies z. B. bei rund 85% der Klienten der Fall.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205121"&gt;Das bundesweit fl&amp;#228;chendeckende Angebot an Gastronomiebetrieben mit aufgestellten Geldspielger&amp;#228;ten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205122"&gt;und vor allem Spielhallen mit t&amp;#228;glichen &amp;#214;ffnungszeiten von oftmals bis zu 24&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205123"&gt;Stunden unterstreichen den Handlungsbedarf. Zahlreiche Erkenntnisse aus der ambulanten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205124"&gt;und station&amp;#228;ren Spielerberatung sowie aus Forschungsprojekten, u.a. aus dem Bundesmodellprojekt,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205125"&gt;belegen, dass pathologische Gl&amp;#252;cksspieler durchschnittlich jeden zweiten Tag&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205126"&gt;zumeist bis zu f&amp;#252;nf Stunden, aber auch deutlich l&amp;#228;nger, aufsummiert hohe Geldbetr&amp;#228;ge verlieren.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205127"&gt;Etwa 40% der Gl&amp;#252;cksspieler an Geldspielautomaten haben im Laufe der Zeit Schuldenh&amp;#246;hen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205128"&gt;von bis zu 10.000 EUR angeh&amp;#228;uft, 40% jedoch noch weit h&amp;#246;here Betr&amp;#228;ge verspielt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205129"&gt;(vgl. Stellungnahme der Deutschen Hauptstelle f&amp;#252;r Suchtfragen zum Thema &amp;quot;Zukunft des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205130"&gt;Gl&amp;#252;cksspielwesens in Deutschland&amp;quot; f&amp;#252;r die strukturierte Anh&amp;#246;rung der L&amp;#228;nder im Fr&amp;#252;hjahr&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205131"&gt;2010).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205132"&gt;Nach einer Darstellung der Universit&amp;#228;t Hamburg sollen 56 % der Einnahmen des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205133"&gt;gewerblichen Automatenspiels &amp;#252;ber Spielverluste S&amp;#252;chtiger generiert werden (vgl. Fiedler,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205134"&gt;Institut f&amp;#252;r das Recht der Wirtschaft, abgedruckt unter: http://www.wiso.uni-hamburg.de).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205135"&gt;Die Angebote der gewerblichen Unterhaltungsautomatenwirtschaft umfassen ca. 278.300&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205136"&gt;aufgestellte, bargeldbet&amp;#228;tigte Spielger&amp;#228;te, davon 212.000 Geldgewinnspielger&amp;#228;te (vgl. ifo-&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205137"&gt;Institut f&amp;#252;r Wirtschaftsforschung, Wirtschaftsentwicklung Unterhaltungsautomaten 2009 und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205138"&gt;Ausblick 2010, M&amp;#252;nchen 2010). Die Ger&amp;#228;te sind an ca. 12.300 Spielhallen in Deutschland&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205139"&gt;und in ca. 50.000 Gastst&amp;#228;tten aufgestellt. Rund 86.000 Geldgewinnspielger&amp;#228;te befinden sich&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205140"&gt;in Gastst&amp;#228;tten (vgl. Martin Reeckmann, Gewerbliches Automatenspiel in Deutschland -&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205141"&gt;Bestandsaufnahme eines Gl&amp;#252;cksspielangebots und politischer Handlungsbedarf bei der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205142"&gt;R&amp;#252;ckkehr zum Unterhaltungsspiel, Berlin, April 2009).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205143"&gt;Dies zeigt den Handlungsbedarf f&amp;#252;r den Bereich der Spielhallen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205144"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205145"&gt;41&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205146"&gt;Im Siebten Abschnitt wird eine gl&amp;#252;cksspielrechtliche Erlaubnis, die an den Zielen von &amp;#167; 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205147"&gt;ausgerichtet ist, auch f&amp;#252;r den Betrieb einer Spielhalle vorgeschrieben. Mit den Bestimmungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205148"&gt;des Siebten Abschnitts wird ein klar abgrenzbarer Teilbereich des Rechts der Spielhallen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205149"&gt;geregelt. Die Gewerbeordnung und die hierzu erlassenen Rechtsverordnungen gelten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205150"&gt;fort, soweit dieses Gesetz nicht entgegensteht. Andere Rechtsvorschriften bleiben unber&amp;#252;hrt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205151"&gt;Zu &amp;#167; 24 (Erlaubnisse)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205152"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205153"&gt;Absatz 1 beschreibt den Anwendungsbereich und regelt den gl&amp;#252;cksspielrechtlichen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205154"&gt;Erlaubnisvorbehalt. Die L&amp;#228;nder k&amp;#246;nnen in ihren Ausf&amp;#252;hrungsbestimmungen n&amp;#228;here&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205155"&gt;Regelungen treffen. Weitere Regelungen des Staatsvertrages, die auf eine Spielhalle oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205156"&gt;ein &amp;#228;hnliches Unternehmen, in denen ein oder mehrere Gewinnspielger&amp;#228;te i.S.d. &amp;#167; 33c&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205157"&gt;GewO aufgestellt sind, Anwendung finden, sind im Einzelnen in &amp;#167; 2 festgelegt. In den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205158"&gt;Ausf&amp;#252;hrungsbestimmungen k&amp;#246;nnen die L&amp;#228;nder auch der f&amp;#252;r die gewerberechtliche Erlaubnis&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205159"&gt;zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde die entsprechende Anwendung der gl&amp;#252;cksspielrechtlichen Befugnisse&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205160"&gt;aus &amp;#167; 9 Abs. 1 und 2 er&amp;#246;ffnen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205161"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205162"&gt;Absatz 2 regelt die Erlaubnisvoraussetzungen, die sich grunds&amp;#228;tzlich an den Zielen des &amp;#167; 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205163"&gt;zu orientieren haben, sowie Formvorschriften und den Erlass von Nebenbestimmungen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205164"&gt;Regelungen nach anderen Rechtsvorschriften, insbesondere nach dem Gewerberecht,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205165"&gt;bleiben unber&amp;#252;hrt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205166"&gt;Zu &amp;#167; 25 (Beschr&amp;#228;nkungen von Spielhallen)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205167"&gt;Mit dieser Vorschrift wird das Ma&amp;#223; bestimmt, nach dem der Betrieb von Spielhallen aus Sicht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205168"&gt;des Gesetzgebers ordnungspolitisch insbesondere mit den Zielen des &amp;#167; 1 noch vereinbar ist.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205169"&gt;Zu Abs&amp;#228;tzen 1 und 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205170"&gt;Die in Absatz 1 vorgesehene Abstandsregelung zwischen den Spielhallen und das in Absatz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205171"&gt;2 geregelte Verbot mehrerer Spielhallen in einem baulichen Verbund dient der Vermeidung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205172"&gt;von Mehrfachkonzessionen. Die Beschr&amp;#228;nkungen sind verh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;ig, angemessen und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205173"&gt;erforderlich, um das gewerbliche Spiel auf das Ma&amp;#223; von Unterhaltungsspielen und damit als&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205174"&gt;harmloses Zeitvergn&amp;#252;gen zur&amp;#252;ckzuf&amp;#252;hren und die Entstehung spielbanken&amp;#228;hnlicher&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205175"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205176"&gt;42&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205177"&gt;Gro&amp;#223;spielhallen zu verhindern. Mit dem Verweis auf &amp;#167; 1 Abs. 1 SpielV wird f&amp;#252;r die Spielhalle&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205178"&gt;in &amp;#167; 25 Abs. 2 auch zugleich die geltende Beschr&amp;#228;nkung des &amp;#167; 3 Abs. 2 SpielV berufen, die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205179"&gt;in einer Spielhalle maximal zw&amp;#246;lf Geldspielger&amp;#228;te zul&amp;#228;sst.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205180"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205181"&gt;Die Begrenzung der Anzahl der in einer Gemeinde zu erteilenden Erlaubnisse f&amp;#252;r Spielhallen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205182"&gt;nach Absatz 3 ist verfassungsrechtlich als Berufszugangsbeschr&amp;#228;nkungen einzustufen. Die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205183"&gt;Verfassungsrechtsprechung l&amp;#228;sst derartige objektive Berufszugangsbeschr&amp;#228;nkungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205184"&gt;grunds&amp;#228;tzlich nur unter engen Voraussetzungen zu, n&amp;#228;mlich zur Wahrung &amp;#252;berragend&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205185"&gt;wichtiger Gemeinschaftsinteressen (BVerfG, Urteil vom 11.6.1958, BVerfGE 7, 377 ff. - sog.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205186"&gt;Apothekenurteil). Im Unterschied dazu sind bei der (klassischen) Gl&amp;#252;cksspielregulierung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205187"&gt;objektive Berufszugangsbeschr&amp;#228;nkungen bereits aus wichtigen Gr&amp;#252;nden zul&amp;#228;ssig (BVerfG,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205188"&gt;GewArchiv 2001, 63 betr. Spielbanken; zumindest im Ergebnis ebenso BVerfG, ZfWG 2006,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205189"&gt;16, Rz. 96 f. betr. Sportwetten). Diesem Umstand tr&amp;#228;gt Absatz 3 dadurch Rechnung, dass&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205190"&gt;lediglich die Anzahl der Spielhallen mit den unter Suchtgesichtspunkten besonders kritisch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205191"&gt;zu sehenden Geld- oder Warenspielger&amp;#228;ten mit Gewinnm&amp;#246;glichkeit begrenzt werden kann&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205192"&gt;(vgl. &amp;#167; 2 Abs. 3), wobei es den L&amp;#228;ndern &amp;#252;berlassen bleibt, ob sie hiervon Gebrauch machen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205193"&gt;und wie dabei den regionalen Besonderheiten Rechnung getragen wird.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205194"&gt;Zu &amp;#167; 26 (Anforderungen an die Ausgestaltung und den Betrieb von Spielhallen)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205195"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205196"&gt;Die Regelungen in Absatz 1 sollen sicherstellen, dass von Spielhallen kein &amp;#252;berm&amp;#228;&amp;#223;iger&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205197"&gt;werblicher Anreiz zum Spielen ausgeht. Ein typisches Beispiel f&amp;#252;r &amp;#252;berm&amp;#228;&amp;#223;ige Anreize sind&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205198"&gt;blickfangm&amp;#228;&amp;#223;ig herausgestellte Bezeichnungen der Spielhalle als Casino, Spielbank o. &amp;#228;.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205199"&gt;Daneben sind auch die allgemeinen Beschr&amp;#228;nkungen des &amp;#167; 5 bei der Werbung f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205200"&gt;Spielhallen zu beachten (&amp;#167; 2 Abs. 3).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205201"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205202"&gt;Mit der Vorgabe in Absatz 2 wird im Sinne der Suchtpr&amp;#228;vention das zeitliche Angebot der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205203"&gt;Spielhallen, die Geld- und Warenspielger&amp;#228;te mit Gewinnm&amp;#246;glichkeit bereithalten, konkret&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205204"&gt;begrenzt. Solche Sperrzeiten sind auch deshalb sinnvoll, weil viele pathologische Spieler&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205205"&gt;&amp;#252;ber extrem lange Zeitr&amp;#228;ume in den Spielhallen verweilen und dieses dauerhafte Spielen mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205206"&gt;einer allgemeinen Sperrzeit nachhaltig unterbrochen werden kann. Die L&amp;#228;nder sind frei, &amp;#252;ber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205207"&gt;die Mindestsperrzeit von drei Stunden hinauszugehen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205208"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205209"&gt;43&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205210"&gt;Zu Nummer 23 (&amp;#167; 27 Pferdewetten)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205211"&gt;Da auch Pferdewetten als Wetten einzuordnen sind, m&amp;#252;ssen angesichts der Rechtsprechung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205212"&gt;des Gerichtshofes der Europ&amp;#228;ischen Union in seinen Urteilen vom 8. September 2010 in den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205213"&gt;Rechtssachen „Markus Sto&amp;#223;“ (C-316/07) und „Carmen Media“ (C-46/08) Beschr&amp;#228;nkungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205214"&gt;der Veranstaltung und Vermittlung von Pferdewetten in koh&amp;#228;renter und systematischer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205215"&gt;Weise erfolgen. Dem kann nachhaltig und langfristig nur durch eine abgestimmte Regelung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205216"&gt;von Sport- und Pferdewetten Rechnung getragen werden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205217"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205218"&gt;Absatz 1 Satz 1 verweist f&amp;#252;r die Erlaubnisse auf das Rennwett- und Lotteriegesetz, das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205219"&gt;insoweit wie bisher eigenst&amp;#228;ndig die Erlaubnisvoraussetzungen und das Verfahren festlegt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205220"&gt;Allerdings erstreckt die Vorschrift den gl&amp;#252;cksspielrechtlichen Erlaubnisvorbehalt auf das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205221"&gt;Recht der Pferdewetten. Unter Veranstalten ist dabei die planm&amp;#228;&amp;#223;ige Ausf&amp;#252;hrung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205222"&gt;gesamten Unternehmens selbst oder das durch andere ins Werk setzen und dabei das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205223"&gt;Spiel- und Wettgeschehen ma&amp;#223;geblich zu gestalten, zu verstehen. Nach Abs. 1 Satz 2 darf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205224"&gt;die Vermittlung von Pferdewetten nur erlaubt werden, wenn die zust&amp;#228;ndigen deutschen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205225"&gt;Beh&amp;#246;rden den Abschluss dieser Pferdewetten oder den Betrieb eines Totalisators f&amp;#252;r diese&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205226"&gt;Pferdewetten im Inland erlaubt haben (&amp;#167; 3 Abs. 4). Die Regelung entspricht &amp;#167; 4 Abs. 2 Satz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205227"&gt;Gl&amp;#252;StV, ber&amp;#252;cksichtigt aber, dass nach Abs. 1 Satz 1 anstelle einer Erlaubnis durch die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205228"&gt;Gl&amp;#252;cksspielaufsichtsbeh&amp;#246;rden die Erlaubnisse nach dem Rennwett- und Lotteriegesetz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205229"&gt;treten. Im Ergebnis wird damit die vorg&amp;#228;ngige Pr&amp;#252;fung s&amp;#228;mtlicher Angebote (sei es der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205230"&gt;Veranstalter, sei es der Vermittler) auch bei Pferdewetten und so die Durchsetzung der im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205231"&gt;nationalen Recht festgelegten materiellen Anforderungen zum Schutz der Spieler und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205232"&gt;Allgemeinheit sichergestellt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205233"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205234"&gt;Das Veranstalten und Vermitteln von Pferdewetten setzt zun&amp;#228;chst grundlegend voraus, dass&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205235"&gt;die Anforderungen nach &amp;#167; 27 Abs. 1 i. V. m. dem Rennwett- und Lotteriegesetz eingehalten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205236"&gt;sind und die notwendigen Erlaubnisse der zust&amp;#228;ndigen deutschen Beh&amp;#246;rden vorliegen. Auf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205237"&gt;dieser Grundlage kann das Veranstalten und Vermitteln von Pferdewetten nur unter den -&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205238"&gt;prim&amp;#228;r dem Spielschutz und der Suchtbek&amp;#228;mpfung dienenden - Vorgaben des &amp;#167; 4 Abs. 5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205239"&gt;erlaubt werden. Damit unterliegen die Veranstaltung und Vermittlung von Pferdewetten im&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205240"&gt;Internet einem grunds&amp;#228;tzlichen Verbot mit Erlaubnisvorbehalt. &amp;#220;ber die Voraussetzung in &amp;#167; 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205241"&gt;Abs. 5 Nr. 1 Gl&amp;#252;StV werden dabei auch die Veranstalter und Vermittler von Pferdewetten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205242"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205243"&gt;44&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205244"&gt;verpflichtet, gesperrte Spieler von der Teilnahme im Internet auszuschlie&amp;#223;en. Dies ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205245"&gt;sachgerecht, da vor dem Hintergrund der rechtlich gebotenen Ausrichtung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205246"&gt;Wettangebotes am Ziel der Bek&amp;#228;mpfung der Wettsucht gerade dieser Vertriebsweg als&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205247"&gt;besonders problematisch einzuordnen ist. Zudem wird hierdurch eine Gleichstellung mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205248"&gt;Sportwetten erzielt, die auch der Einhaltung der Koh&amp;#228;renz dient.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205249"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205250"&gt;Auf Festquotenwetten finden &amp;#167; 21 Abs. 5 und &amp;#167; 8 Abs. 6 entsprechende Anwendung. Damit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205251"&gt;d&amp;#252;rfen gesperrte Spieler an Festquotenwetten auch zu Lande nicht teilnehmen (&amp;#167; 21 Abs. 5).&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205252"&gt;Zur Umsetzung dieser Regelung sind die Anbieter von Festquotenwetten verpflichtet, an&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205253"&gt;dem &amp;#252;bergreifenden Sperrsystem mitzuwirken (&amp;#167; 8 Abs. 6). Durch die Anwendbarkeit der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205254"&gt;Spielersperre auf Festquotenwetten im Bereich der Pferdewetten wird eine Ann&amp;#228;herung mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205255"&gt;den &amp;#252;brigen Sportwetten, die in der Regel Oddset-Wetten sind, erreicht. &amp;#167; 27 Abs. 3 gilt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205256"&gt;dabei unabh&amp;#228;ngig davon, wer die Wette anbietet bzw. vermittelt. Totalisatorwetten sind vom&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205257"&gt;Anwendungsbereich der Regelung hingegen nicht erfasst. Dies ist gerechtfertigt, weil&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205258"&gt;Totalisatorwetten nach der Rechtsprechung (RGSt 60, 385, 386f.) als spezielle Auspr&amp;#228;gung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205259"&gt;der Lotterien aufzufassen sind, f&amp;#252;r die auch in anderen Bereichen keine generelle&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205260"&gt;Verpflichtung zum Ausschluss gesperrter Spieler besteht.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205261"&gt;Zu den Nummern 24 und 25 (&amp;#167; 29 &amp;#220;bergangsregelungen)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205262"&gt;Zu Abs&amp;#228;tzen 1 und 2:&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205263"&gt;Wie schon beim bestehenden Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag soll durch die &amp;#220;bergangsregelung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205264"&gt;des &amp;#167; 29 Abs. 1 und 2 gew&amp;#228;hrleistet werden, dass durch das Inkrafttreten der Fortschreibung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205265"&gt;des Gl&amp;#252;StV kein „genehmigungsfreier“ Zeitraum entsteht. Die Veranstalter und Vermittler&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205266"&gt;(einschlie&amp;#223;lich der Annahmestellen, der Lotterie-Einnehmer von Klassenlotterien und der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205267"&gt;gewerblichen Spielvermittler) k&amp;#246;nnen f&amp;#252;r einen begrenzten &amp;#220;bergangszeitraum von einem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205268"&gt;halben Jahr auf der Grundlage einer schon bestehenden Erlaubnis (bzw. Konzession oder&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205269"&gt;Genehmigung) im Rahmen der Vorschriften des neuen Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205270"&gt;insbesondere dessen materiellen Anforderungen, t&amp;#228;tig werden. F&amp;#252;r das gemeinsame&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205271"&gt;Sportwettangebot Oddset der Veranstalter nach &amp;#167; 10 Abs. 2 und dessen Vermittlung durch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205272"&gt;Annahmestellen gilt nach Absatz 1 Satz 3 eine &amp;#220;bergangsregelung von einem Jahr nach&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205273"&gt;Erteilung der Konzessionen nach &amp;#167; 10a in Verbindung mit &amp;#167; 4c. Die Frist beginnt zu laufen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205274"&gt;sobald die erste Konzession erteilt wurde.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205275"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205276"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205277"&gt;45&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205278"&gt;Mit der &amp;#220;bernahme der F&amp;#252;hrung der Sperrdatei durch eine zentral zust&amp;#228;ndige Beh&amp;#246;rde sind&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205279"&gt;&amp;#220;bergangsfristen und Verantwortlichkeiten in Absatz 3 geregelt. Zugleich werden in Satz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205280"&gt;die notwendigen datenschutzrechtlichen Regelungen getroffen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205281"&gt;Zu Absatz 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205282"&gt;Die Formulierung von &amp;#167; 29 Abs. 4 Satz 1 Gl&amp;#252;&amp;#196;ndStV best&amp;#228;tigt den Grundsatz, dass die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205283"&gt;Anforderungen der &amp;#167;&amp;#167; 24, 25 und 26 des Vertrages ab Inkrafttreten anzuwenden sind. Das&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205284"&gt;gilt unmittelbar und ohne Einschr&amp;#228;nkung f&amp;#252;r die Anforderungen nach &amp;#167; 26, die nach ihrem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205285"&gt;Tatbestand unabh&amp;#228;ngig von einem Erlaubnisverfahren zu beachten sind. Die Anforderungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205286"&gt;nach &amp;#167; 24 Abs. 2 i.V.m. &amp;#167; 1 und nach &amp;#167; 25 (insbesondere das Verbot von&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205287"&gt;Mehrfachkonzessionen) geben jeweils Ma&amp;#223;st&amp;#228;be f&amp;#252;r das Erlaubnisverfahren vor. Das Verbot&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205288"&gt;von Mehrfachkonzessionen ist zum Schutz der Spieler und zur Bek&amp;#228;mpfung der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205289"&gt;Gl&amp;#252;cksspielsucht nach den Ergebnissen der Evaluierung der Spielverordnung und den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205290"&gt;sachverst&amp;#228;ndigen Empfehlungen des Fachbeirates Gl&amp;#252;cksspielsucht erforderlich. Die &amp;#252;ber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205291"&gt;Mehrfachkonzessionen entstandenen Spielhallenkomplexe haben die starke Zunahme der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205292"&gt;Zahl der Geldspielger&amp;#228;te im gewerblichen Automatenspiel angetrieben und den Charakter&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205293"&gt;des Spiels in Spielhallen, dem vom Verordnungsgeber ein kleiner, &amp;#252;berschaubarer Rahmen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205294"&gt;zugedacht war (s. &amp;#167; 3 Abs. 2 SpielV), grundlegend ver&amp;#228;ndert.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205295"&gt;Bereits bestehende Spielhallen, f&amp;#252;r die bis 28. Oktober 2011 eine Erlaubnis erteilt wurde,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205296"&gt;werden f&amp;#252;r f&amp;#252;nf Jahre von der Erlaubnispflicht freigestellt und ihnen eine Fortsetzung ihrer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205297"&gt;bisherigen legalen T&amp;#228;tigkeit ohne Erlaubnis erm&amp;#246;glicht; die materiellen Anforderungen der &amp;#167;&amp;#167;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205298"&gt;24 ff., insbesondere des &amp;#167; 26 sind ab Inkrafttreten zu beachten. Die &amp;#220;bergangsfrist von f&amp;#252;nf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205299"&gt;Jahren in Satz 2 sowie die M&amp;#246;glichkeit gem&amp;#228;&amp;#223; Satz 4 nach Ablauf der Frist im Einzelfall eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205300"&gt;Befreiung von einzelnen materiellen Anforderungen zuzulassen, tragen dem Vertrauens- und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205301"&gt;Bestandsschutzinteresse der Betreiber in Abw&amp;#228;gung mit den in &amp;#167;&amp;#167; 24 und 25 verfolgten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205302"&gt;Allgemeinwohlzielen angemessen Rechnung. Mittels der Befreiung kann im individuellen Fall&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205303"&gt;der notwendige Verh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;igkeitsausgleich herbeigef&amp;#252;hrt werden. Dabei ist die Befreiung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205304"&gt;auf den Zeitraum zu beschr&amp;#228;nken, der erforderlich ist, um unzumutbaren Belastungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205305"&gt;Rechnung zu tragen, ohne aber die mit &amp;#167;&amp;#167; 24 und 25 verfolgten Allgemeinwohlinteressen auf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205306"&gt;Dauer hintanzustellen. Durch die Befreiungsregelung und die Ankn&amp;#252;pfung an den Zeitpunkt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205307"&gt;der Erlaubniserteilung kann bspw. bei Spielhallenkomplexen ein stufenweiser R&amp;#252;ckbau&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205308"&gt;erreicht werden. Im Rahmen ihrer Ausf&amp;#252;hrungsbestimmungen haben die L&amp;#228;nder die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205309"&gt;M&amp;#246;glichkeit, Einzelheiten zum Befreiungstatbestand zu regeln. Sie k&amp;#246;nnen auch&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205310"&gt;weitergehende Regelungen erlassen oder beibehalten (vgl. &amp;#167; 28); dies gilt insbesondere f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205311"&gt;k&amp;#252;rzere &amp;#220;bergangsfristen nach den Spielhallengesetzen der L&amp;#228;nder.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205312"&gt;Die Stichtagsregelung in Satz 3 soll Vorratserlaubnisse in Kenntnis der beabsichtigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205313"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205314"&gt;46&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205315"&gt;&amp;#196;nderung der Rechtslage verhindern.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205316"&gt;Zu Absatz 5&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205317"&gt;Die &amp;#220;bergangsregelung f&amp;#252;r Buchmacherlaubnisse betr&amp;#228;gt ein Jahr nach Inkrafttreten des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205318"&gt;Staatsvertrages.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205319"&gt;Zu Nummer 27 (&amp;#167;&amp;#167; 30 bis 34)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205320"&gt;Zu &amp;#167; 30 (Weitere Regelungen)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205321"&gt;&amp;#167; 30 entspricht bis auf eine redaktionelle Anpassung dem bisherigen &amp;#167; 25 Abs. 4 und 5.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205322"&gt;Zu &amp;#167; 31 (Verh&amp;#228;ltnis zu weiteren staatsvertraglichen Regelungen f&amp;#252;r die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205323"&gt;Klassenlotterien)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205324"&gt;Zu Absatz 1&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205325"&gt;Der bestehende Vorrang des Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrags gegen&amp;#252;ber den speziellen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205326"&gt;Klassenlotterie-Staatsvertr&amp;#228;gen (SKL-Staatsvertrag; NKL-Staatsvertrag) muss auf den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205327"&gt;beabsichtigten und zur Umsetzung des neuen &amp;#167; 10 Abs. 3 erforderlichen Staatsvertrag &amp;#252;ber&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205328"&gt;die Bildung einer Gemeinsamen Klassenlotterie erweitert werden. Das leistet die Erg&amp;#228;nzung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205329"&gt;von Absatz 1.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205330"&gt;Zu Absatz 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205331"&gt;Der neu gefasste Absatz 2 sieht vor, dass mit Inkrafttreten dieses Staatsvertrages die&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205332"&gt;bestehenden Erlaubnisse zur Veranstaltung von Klassenlotterien von der SKL und NKL auf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205333"&gt;die Gemeinsame Klassenlotterie &amp;#252;bergehen. Der &amp;#220;bergang erfolgt kraft Gesetzes, es bedarf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205334"&gt;also keiner beh&amp;#246;rdlichen Umsetzungsakte. Das entspricht dem ebenfalls kraft Gesetzes und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205335"&gt;ohne beh&amp;#246;rdlichen Umsetzungsakt eintretenden Wegfall der Veranstaltereigenschaft bei der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205336"&gt;SKL und NKL durch den neuen &amp;#167; 10 Abs. 3. Dessen Umsetzung soll nicht durch eine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205337"&gt;Verl&amp;#228;ngerung der Veranstaltungserlaubnis bei der SKL und der NKL verz&amp;#246;gert werden. Satz&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205338"&gt;2 regelt Erlaubnisse der zust&amp;#228;ndigen Beh&amp;#246;rde nach &amp;#167; 9a Abs. 1.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205339"&gt;Zu &amp;#167; 32 (Evaluierung)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205340"&gt;Im Rahmen einer zeitlich begrenzten Probephase soll unter grunds&amp;#228;tzlicher Beibehaltung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205341"&gt;des staatlichen Monopols nach &amp;#167; 10 Abs. 6 mittels einer konzessionierten &amp;#214;ffnung des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205342"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205343"&gt;47&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205344"&gt;Sportwettenangebotes ein neuer Weg bei der Bek&amp;#228;mpfung des in der Evaluierung festgestellten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205345"&gt;Schwarzmarktes begangen werden. W&amp;#228;hrend einer angemessenen Frist von f&amp;#252;nf&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205346"&gt;Jahren sind die mit dem Staatsvertrag, insbesondere die mit dem Konzessionsmodell gesammelten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205347"&gt;Erfahrungen zu evaluieren. Auch die wissenschaftliche Begleitung durch den&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205348"&gt;Fachbeirat ist erforderlich, um die Auswirkungen der ge&amp;#228;nderten Regeln im Bereich Internet&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205349"&gt;und Spielhallen auf die Bev&amp;#246;lkerung zu ermitteln und zu beurteilen. In diesem Zusammenhang&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205350"&gt;ist auch eine Wiederholung der von den L&amp;#228;ndern finanzierten PAGE-Studie („Pathologisches&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205351"&gt;Gl&amp;#252;cksspielen und Epidemiologie“) zu pr&amp;#252;fen, wie sie auch vom Fachbeirat angeregt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205352"&gt;worden ist. Die Erfahrungen mit der bisherige Evaluierungsfrist haben gezeigt, dass ein Zeitraum&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205353"&gt;von drei Jahren knapp bemessen ist. Mit der nun vorgesehenen Frist soll rechtzeitig&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205354"&gt;vor dem Au&amp;#223;erkrafttreten des Staatsvertrages auf der Grundlage dieser Erfahrungen entschieden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205355"&gt;werden, ob sich das Experiment einer konzessionierten &amp;#214;ffnung einzelner Bereiche&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205356"&gt;des Gl&amp;#252;cksspielangebotes bew&amp;#228;hrt hat und langfristig fortzusetzen ist. Die Entscheidung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205357"&gt;&amp;#252;ber das Fortgelten des Staatsvertrages und die Fortsetzung des Konzessionsmodells f&amp;#252;r&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205358"&gt;Sportwetten wird auf diese Weise wissenschaftlich vorbereitet.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205359"&gt;Zu &amp;#167; 33 (Revision zum Bundesverwaltungsgericht)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205360"&gt;Die Revisionsbestimmung lehnt sich an &amp;#167; 48 RStV zur Revisibilit&amp;#228;t von Landesrecht an.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205361"&gt;Zu &amp;#167; 34 (Befristung, Fortgelten)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205362"&gt;Der Staatsvertrag wird bis zum Ablauf des 30. Juni 2021 befristet, weil im Rahmen einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205363"&gt;zeitlich begrenzten Experimentierklausel erprobt werden soll, ob durch die Erteilung einer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205364"&gt;begrenzten Anzahl von Konzessionen zur Veranstaltung von Sportwetten dem in der&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205365"&gt;Evaluierung festgestellten Schwarzmarkt bei Sportwetten wirksam entgegengewirkt werden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205366"&gt;kann. Mit der konzessionierten &amp;#214;ffnung des Sportwettenmarktes auf sieben Jahre ist&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205367"&gt;angestrebt, neben den nach wie vor erforderlichen gl&amp;#252;cksspielaufsichtlichen Ma&amp;#223;nahmen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205368"&gt;gegen unerlaubte Gl&amp;#252;cksspiele zur Verwirklichung der ordnungspolitischen Ziele des&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205369"&gt;Staatsvertrages ein wohl dosiertes, legales Sportwettangebot zu schaffen und so einem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205370"&gt;weiteren Anwachsen des Schwarzmarktes entgegenzuwirken. Die Ergebnisse der zur&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205371"&gt;erprobenden Regelungen sind systematisch zu beobachten und auszuwerten, um dem&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205372"&gt;angestrebten langfristigen Ziel n&amp;#228;her zu kommen (BVerfG, Urteil vom 24.10.2002, Az. 2 BvF&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205373"&gt;1/01, Rn. 381). Insofern dient die zeitliche Befristung der Erprobungsphase auf sieben Jahre&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205374"&gt;dazu, zun&amp;#228;chst mittels der Evaluation (&amp;#167; 32) belastbare Erkenntnisse &amp;#252;ber die Auswirkungen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205375"&gt;zu gewinnen und zu ermitteln, ob dieses Instrument zur besseren Erreichung der Ziele des &amp;#167;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205376"&gt;1 zweckm&amp;#228;&amp;#223;ig ist, bevor gegebenenfalls &amp;#252;ber dauerhafte Regelungen entschieden werden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205377"&gt;soll.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205378"&gt;Stand: 6. Oktober 2011&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205379"&gt;48&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205380"&gt;Zu Artikel 2: Inkrafttreten, Au&amp;#223;erkrafttreten, Neubekannmachung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205381"&gt;Zu Abs&amp;#228;tzen 1 und 2&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205382"&gt;Diese legen die Regularien des Inkrafttretens dieses Staatsvertrages fest.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205383"&gt;Zu Absatz 3&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205384"&gt;Der BGH hat mit Beschlusses vom 14. August 2008 - KVR 54/ 07 - Lottoblock; OLG&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205385"&gt;D&amp;#252;sseldorf – entschieden, dass der Regionalisierungsstaatsvertrag nicht mehr anzuwenden&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205386"&gt;ist. Mit Absatz 3 wird der Regionalisierungsstaatsvertrag f&amp;#246;rmlich au&amp;#223;er Kraft gesetzt.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205387"&gt;Zu Absatz 4&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-24205388"&gt;Betrifft die Erm&amp;#228;chtigung zur Neubekanntmachung.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;

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      <title>Ausschreibungen</title>
      <description>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" id="tabcolumn-1" style="width: 100%; margin-bottom: 15px"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div id="column-1" usermodifiable="true" style="width: 100%"&gt;&lt;div id="ctrl-1596620"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;

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    <item>
      <title>Spieldruck und Depris!</title>
      <description>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" id="tabcolumn-1" style="width: 100%; margin-bottom: 15px"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div id="column-1" usermodifiable="true" style="width: 100%"&gt;&lt;div id="ctrl-9299555"&gt;Spieldruck und Depris!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299556"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299558"&gt;Ich habe gelernt, Leid zu&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299559"&gt;
ertragen,&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299560"&gt;
Schmerzen zu verbergen und mit&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299561"&gt;
Tr&amp;#228;nen in den Augen zu leben...&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299562"&gt;
...Nur um den anderen zu zeigen&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299563"&gt;
das es mir &amp;quot;Gut&amp;quot; geht&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299564"&gt;
und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299565"&gt;
um sie gl&amp;#252;cklich zu machen...&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299566"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299568"&gt;Spieldruck ist wie eine Flucht auf eine Insel die man nicht erreicht!Es ist ein Gef&amp;#252;hl&amp;#160; obwohl man weis das es nicht mehr kommt,doch immer wieder haben will.Depressionen sind auch keine Hilfe,die Erinnerung am Schmerz im Leben und die Verluste die man auch selbst verursacht hat.Da sind Gedanken an Selbstmord bei vielen Spiels&amp;#252;chtigen auch nicht weit.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299569"&gt;Es ist schwer gegen dieses Gef&amp;#252;hl an zu K&amp;#228;mpfen,wie ich mir schon oft vorgenommen habe mit dem Rauchen auf zu h&amp;#246;ren.Jeder Gedanke dreht sich um die Zigarette.Was haben schon viele gemacht f&amp;#252;r eine Zigarette wenn man keine hatte! Da hilft nur sich abzulenken,aber wie wenn es einen auch noch schlecht geht wegen der Depris ? Anketten,Laufen,sich bemitleiden,Schluss zu machen,oder einfach Holz zu Hacken (Frust ablassen). Das kann helfen,der Spieldruck geht vorbei wenn man es schafft sich von den Gedanken zu l&amp;#246;sen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299570"&gt;Schaut mal auf eure Freunde,Partner oder Nachbarn wie es ihnen geht!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299571"&gt;Jede Sucht Isoliert die Menschen!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299572"&gt;Darum brauchen wir Gesetze zum Schutz von Suchtkraken.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299573"&gt;Darum auch die Demo am 29.09.2011 in Neunkirchen,Lindenallee!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299574"&gt;Jeder kann Helfen!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299575"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-9299577"&gt;Gru&amp;#223; von ein Betroffenen!&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;

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    <item>
      <title>Beschwerden an Guselmanngruppe</title>
      <description>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" id="tabcolumn-1" style="width: 100%; margin-bottom: 15px"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div id="column-1" usermodifiable="true" style="width: 100%"&gt;&lt;div id="ctrl-22988282"&gt;Schreibt eure Beschwerden gleich an! &amp;#160;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988284"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988286"&gt;Georg Brockmeyer&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988287"&gt;agentur trummer + team GmbH&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988288"&gt;
Prinz Eugen Stra&amp;#223;e 80/17, 1040 Wien&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988289"&gt;
t: +43 1 234 75 75-30&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988290"&gt;
m: +43 664 433 72 74&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988291"&gt;
e-mail: georg.brockmeyer@trummerundteam.at&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988292"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988294"&gt;und&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988295"&gt;Gauselmann Gruppe&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988296"&gt;
Mario Hoffmeister M.A., Leiter Kommunikation &lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988297"&gt;
Tel.: 05772 / 49-281; Fax: -289&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988298"&gt;
E-Mail: MHoffmeister@gauselmann.de&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988299"&gt;
Mobil: 0171 / 9745712&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988300"&gt;
Gauselmann im Internet: &lt;a href="http://www.gauselmann.de" class="userlink"&gt;www.gauselmann.de oder -.com&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22988302"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;

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    <item>
      <title>Geldwäsche in Spielhallen!</title>
      <description>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" id="tabcolumn-1" style="width: 100%; margin-bottom: 15px"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div id="column-1" usermodifiable="true" style="width: 100%"&gt;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;div id="ctrl-1794369"&gt;&lt;b&gt;&lt;font color="#ED1C24"&gt; Geldw&amp;#228;sche in Spielhallen!&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-1794370"&gt;Hier ein Link wo die Gesetze auch nicht&amp;#160; gleich f&amp;#252;r jeden B&amp;#252;rger gelten.Spielhallenbetreiber lassen Geldw&amp;#228;sche zu.Weil sie keine Einlasskontrolle ,keine Kontrolle vom Geldfluss m&amp;#246;glich!&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-1794372"&gt;&lt;font face="Arial" size="2"&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-1794374"&gt;&lt;font face="Arial" size="2"&gt;&lt;a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1412690/Frontal21-Sendung-vom-16-August-2011" class="userlink"&gt;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1412690/Frontal21-Sendung-vom-16-August-2011&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-1794376"&gt;&lt;u&gt;&lt;br&gt;&lt;/u&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-1794379"&gt;&lt;u&gt;Ich hoffe jeder schreibt mal seine Meinung dazu!&lt;/u&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-1794381"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-1794383"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;

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    </item>
    <item>
      <title>Spielhallenbetreiber Kassieren nur ab!!</title>
      <description>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" id="tabcolumn-1" style="width: 100%; margin-bottom: 15px"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div id="column-1" usermodifiable="true" style="width: 100%"&gt;&lt;div id="ctrl-19989082"&gt;&lt;font color="#ED1C24"&gt;&lt;b&gt;&lt;font size="4"&gt;Spielhallenbetreiber sollten auch mal zur Pr&amp;#228;vention gegen die Spielsucht was machen!&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989083"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989085"&gt;&lt;font color="#ED1C24"&gt;&lt;b&gt;Spielhallenbetreiber machen zu wenig um die Spielsucht der 3600 festgestellter Spiels&amp;#252;chtigen im Saarland ,aber auch zur Pr&amp;#228;vention um die Spielsucht weiter Ausufern zu lassen.Es kommt von den Spielhallenbetreibern keine Eigenverantwortung,gegen&amp;#252;ber seinen G&amp;#228;sten.Es scheint nur der Umsatz von Interesse zu sein.Neue Gesetze zum Schutz der B&amp;#252;rger werden immer wieder umgangen.Sie behaupten Sie machen wie die Staatlichen Spielbanken Pr&amp;#228;ventions Anstrengungen.Dann sehen wir mal!&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989086"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989088"&gt;&lt;font color="#ED1C24"&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;Staatliche Spielbanken&lt;/u&gt;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;u&gt; Spielhallenbetreiber&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989091"&gt;Aufkl&amp;#228;rung durch Flyer &amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; selten oder nie ausgelegt&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989092"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989094"&gt;Pers&amp;#246;nliche Aufkl&amp;#228;rung&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; keine Aufkl&amp;#228;rung&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989095"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989097"&gt;Personenkontrollen bei jeden&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; keine oder selten&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989098"&gt;Einlass &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989099"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989101"&gt;&amp;#214;ffungszeiten klar geregelt &amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; von Gesetzgebern gefordert, &amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; aber werden umgangen !&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989102"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989104"&gt;Abgaben zur Staatlichen&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; Abgaben keine&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989105"&gt;Pr&amp;#228;vention und zur&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; (damit sind nicht die Abgaben an&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; Suchtbehandlung &amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; Wohlwollende Politikern gemeint)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989106"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989108"&gt;Selbstsperrung von &amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; keine Selbstsperrung m&amp;#246;glich &lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989109"&gt;Spielsuchtkranken-&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; (nicht gewollt)&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989110"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989112"&gt;&lt;font color="#ED1C24"&gt;&lt;b&gt;Steuern vom Umsatz&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; Steuern nach Gewinn&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989113"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989115"&gt;&lt;font color="#ED1C24"&gt;&lt;b&gt;&lt;font size="4"&gt;So lange Spielhallenbetreiber diese Tatsachen&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989116"&gt;&lt;font color="#ED1C24"&gt;&lt;b&gt;&lt;font size="4"&gt;Herunterspielen wird sich nichts &amp;#228;ndern!&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989117"&gt;&lt;font color="#ED1C24"&gt;&lt;b&gt;&lt;font size="4"&gt;Spielhallenbetreiber sollten Gewissen zeigen!&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989119"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-19989121"&gt;&lt;font color="#ED1C24"&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;

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      <link>http://www.spielerselbsthilfegruppe-neunkirchen.de/blog/2011/05/10/Spielhallenbetreiber-Kassieren-nur-ab.aspx</link>
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    <item>
      <title>Mein Leben-20 Jahre Verzockt!!</title>
      <description>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" id="tabcolumn-1" style="width: 100%; margin-bottom: 15px"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div id="column-1" usermodifiable="true" style="width: 100%"&gt;&lt;div id="ctrl-22753760"&gt;Hallo Zusammen!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753761"&gt;Heute m&amp;#246;chte ich mich mal Vorstellen!&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753762"&gt;Mein Leben begann in der ehemaligen DDR in Brandenburg.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753763"&gt;Ich
 bin Sohn einer Kinderreichen Familie und Zwilling aber mein 
Zwillingsbruder verstarb mit einen  halben Jahr.Mein Vater schwer 
Alkorols&amp;#252;chtig fand immer einen Grund uns zu verpr&amp;#252;geln.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753764"&gt;Mit 14 Jahre
 ging ich freiwillig in ein Internat,wobei ich dann nur noch am 
Wochenende meine Pr&amp;#252;gel bekam.Mit 15 lernte ich einen Kinderarzt 
kennen,der mich dann mal nach Hause zu sich Eingeladen hatte.Der mich 
betrunken machte und anschliessend Vergewaltigte.Machte Erfolgreich 
meinen Abschluss als Krankenpfleger. Lernte  einen Russischen Soldaten 
kennen,der mich 1984 zu sich nach Russland in ein Bergdorf Eingeladen 
hatte.Bei einer Razzia im Dorf,musste ich mit ansehen wie von meinen 
Freund die Schwester und die Tante von Soldaten mit einer Axt erschlagen
 wurden.Zur&amp;#252;ck in Brandenburg schloss ich mich den Widerstand an.Und 
half ich Fl&amp;#252;chtlinge &amp;#252;ber die Polnische Grenze zu helfen.Was leider auch
 nicht immer gut ging,wo einige Erschossen, die Kinder verschleppt und 
zur Zwangsadoption weiter gegeben wurden.Bis unsere Gruppe 
Aufflog.Einige verschwanden,ich wurde von der Stasi &amp;#220;berwacht.ich hatte 
gerade meine gro&amp;#223;e Liebe kennen gelernt,wurde ich im August 1989 von der
 Stasi abgeholt.Nach 4 Wochen wurde ich dann wieder auf freien Fuss 
gesetzt,mein geschundener K&amp;#246;rper brauchte lange nach der Folter und 
Schlafendzug wieder zu Kr&amp;#228;ften zu kommen.Beantragte ein Visum nach 
Ungarn,wo wir dann in den Westen wollten.Ich ging jetzt erst recht unter
 gr&amp;#246;&amp;#223;ter Vorsicht  auf Demos .Auch nach Leipzig zur Demo fuhren meine 
Freundin und ich &amp;#246;fters.Obwohl wir immer viel angst hatten.Am 9 Oktober 
fuhren wir auch  &lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753765"&gt;Leipzig,bei der Demo gabt es viel Wut auf den Staat
 und Gedr&amp;#228;nge.Wobei die Stasi einfach in die Menge schlug.Meine Freundin
 wurde am Kopf schwer Verletzt.Ich brauchte sehr lange bis ich sie ins 
Krankenhaus bringen konnte da die Stasi den Weg vesperte.Sie viel ins 
Komma und verstarb an den folgen einige Tage sp&amp;#228;ter.Ich konnte nicht 
mehr K&amp;#228;mpfen und Floh in den Westen.Ich hatte einen Start im 
Westen,wurde nach dem Auffanglager in Oldenburg ins Saarland gebracht.Wo
 ich bald Arbeit und eine sch&amp;#246;ne Wohnung hatte.    &lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753766"&gt;Durch ein Freund 
kam ich dann so langsam ans Zocken,ich sah da eine M&amp;#246;glichkeit meiner 
Familie zu helfen.Was aber nicht lange gut ging.Ich konnte es 
lassen.Lernte meine erste Frau kennen,Kaufte ein Haus,wenig Sp&amp;#228;ter 
machte ich ein Pflegedienst auf der sehr gut ging.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753767"&gt;Dann begannen 
meine Alptr&amp;#228;ume und ich begann wieder zu Zocken an.So ging es einige 
Jahre bis ich nichts mehr hatte.Von der Frau getrennt, Haus und meine 
Firma Verzockt.War ganz unten angekommen,Selbstmordversuche hatte ich 
einige hinter mir.Therapie gab es nicht f&amp;#252;r mich da ich noch nicht mal 
Versichert war.Irgendwie Schafte ich es dann doch.Lernte meine zweite 
Frau kennen.Ging dann auch einige Jahre gut. Und es ging dann wieder los mit dem Zocken,wo ich immer
 mehr die Kontrolle verlor.&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753769"&gt;Im Herbst 2008 
begann ich dann eine Therapie wurde immer wieder R&amp;#252;ckf&amp;#228;llig.Juni 2009 
Begann ich eine Station&amp;#228;re Therapie,wo ich viel lernen konnte &amp;#252;ber 
mich.Bin seit dem Spielfrei bis auf einen R&amp;#252;ckfall am 04.01.2010&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753770"&gt;Gr&amp;#252;ndete
 im Nov.09 eine Spielerselbsthilfegruppe die mir viel Kraft gibt.Da ich 
leider immer noch nicht Arbeiten kann,da ich grosse Psychische Probleme 
habe.Aber mein Leben hat sich schon verbessert.Ich habe jetzt wieder eine Freundin die mich sehr unterst&amp;#252;tzt,mir immer bei Seite steht wenn es mir mal nicht so gut geht.Es hat sich schon viel zum Positiven Ver&amp;#228;ndert.Ich denke jetzt werde ich
 es Schaffen,endlich Spielfrei zu bleiben.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753771"&gt;Ich W&amp;#252;nsche jeden der es will auch Schafft.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753772"&gt;So jetzt werde ich mal Schluss machen.&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753773"&gt;Gruss Cay&lt;/div&gt;&lt;div id="ctrl-22753774"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;

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